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Pilzverein Rehna
Samstag, 14 November 2015 21:06

Lachssalat mit Violetten Rötelritterlingen

geschrieben von

 

Dieser Salat ist eine Variation von dem hervorragenden Rezept aus „Gminder: Handbuch für Pilzsammler" (Kosmos Verlag). Er hat uns schon beim ersten Testlauf so gut geschmeckt, dass wir bisher nicht geschafft haben, unsere Violetten Rötelritterlinge irgendwie anders zuzubereiten.

ca. 300 g junge Violette Rötelritterlinge
1/4‒1/2 Salatkopf (z.B. Eisbergsalat)
etwas Feldsalat
100 g Räucherlachs
1 kleine rote Zwiebel in feinen Ringen
Salatdressing:
Olivenöl, Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Prise Zucker
Dill fein gehackt

Die Rötelritterlinge einige Minuten in Salzwasser kochen, abtropfen und abkühlen lassen.
Den Eisbergsalat grob zerteilen und in der Mitte einer breiten Salatschüssel verteilen. Ringsherum ein Ring aus Feldsalat bilden. Die Rötelritterlinge und den Räucherlachs in Streifen schneiden und auf den Salat mit den roten Zwiebelringen verteilen. Salatdressing zubereiten und über den Salat gießen.
Erst optisch und dann kulinarisch genießen.

Samstag, 14 November 2015 20:50

Judasohren- Möhren- Salat

geschrieben von

Die eigenwürdige Konsistenz der Judasohren hat die Frage aufgeworfen, wie man damit am besten umgeht. Das erste Experiment als Bereicherung im Salat hat gleich Beifall geerntet. Weitere Ideen müssen noch entwickelt werden, da Judasohren in unserer Küche bisher nicht so reichlich vorhanden waren. Für diesen Salat kann man nach Belieben auch Eisbergsalat verwenden.

Judasohren
Olivenöl zum Anbraten
Sherry
Sojasauce
3‒5 Bio-Möhren je nach Größe
1/2 Gurke
Feldsalat
1 kleine rote Zwiebel fein gehackt
Salatdressing:
Olivenöl und Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Zucker
Kräuter nach Belieben

Judasohren im Olivenöl nicht zu heiß anbraten, Sherry und Sojasauce dazugeben und weiter schmoren. Pilze in dem Sud etwas marinieren lassen.
Möhren schälen und fein raspeln, Gurke in feine Streifen schneiden, Feldsalat waschen und abtropfen.
Dressing aus Olivenöl, Weißweinessig, Salz, Zucker, Pfeffer und Kräutern herstellen. Möhren, Gurken und Salat mit dem Dressing in einer Salatschüssel vermischen, gehackte Zwiebel und marinierte Pilze darauf geben und mit Feldsalatröschen garnieren.

Samstag, 14 November 2015 20:22

Pilzbuletten

geschrieben von

Fleischfreie Buletten kennt man z.B. aus Grünkern. Pilze bilden jedoch den optimalen Ersatz für Hackfleisch ‒ wenn sie es nicht sogar weit übertreffen. Die Experimente begannen mit Frostschnecklingen: ein Neuzugang in unserer Küche. Was machen wir daraus? Nach dem Anbraten der Pilze kam kurzzeitig Verzweiflung auf, aber die Idee, die gesamte Pilzmasse zu zerschreddern, hat die Situation mehr als gerettet.

ca. 300 g Pilze (z.B. Frostschnecklinge, Hallimasch oder Graublättrige Schwefelköpfe)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Ei
Semmelbrösel
1 EL Senf
Salz, Pfeffer, Thymian
1 Prise gemahlenen Chili
Butterschmalz (oder Butter) zum Braten

Pilze ohne Fett anbraten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Im Fall von Hallimasch nur kochen und abtropfen lassen. Die Hälfte der Pilze im Mixer grob pürieren, die andere Hälfte in kleine Stücke schneiden. Eine kleine Zugabe von gegarten, zerkleinerten Herbstlorcheln veredelt die Struktur der Masse.
Pilzmasse mit fein gehackten Zwiebeln und Knoblauch sowie Ei, Semmelbröseln, Senf und Gewürzen gut vermengen, bis eine homogene, feste Masse entstanden ist. Bei Bedarf etwas mehr Semmelbrösel hinzugeben.
In Butterschmalz von beiden Seiten scharf anbraten und danach in der Pfanne auf kleinerer Hitze noch etwas garen.
Schmeckt auch kalt z.B. auf Brot, bzw. in Form von Hackbällchen.

Dienstag, 27 Oktober 2015 22:38

Die Würfel sind gefallen....die Stimmen sind gezählt

geschrieben von

Sandy Röder siegt mit einfühlsamen Herbsttrompetenbild beim Pilzzeichenwettbewerb 2015

Rehna. Im Rahmen der 16. Tage der Pilze zog es wieder viele Freunde der Pilze nach Rehna. Das einmalige Ambiente des Kreuzganges in der ehemaligen Klosterkirche bot neben einer umfangreichen Pilzsausstellung zum wiederholten Male faszinierende Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule „Käthe Kollwitz“. Über 200 Schüler hatten gezeichnet was die Farben, Pinsel und Bleistifte hergaben. Jeder Besucher der Pilzausstellung durfte sein Stimmrecht nutzen und auch viele Jugendliche hatten somit die Qual der Wahl! Neben farbenfrohen Naturstudien hingen abstrakte Werke, Bleistift- und Pastellarbeiten wechselten sich ab – ein Meer an Impressionen kreativer Köpfe. Mit insgesamt 318 gültigen Stimmen war wieder ein neuer Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Mit einem gewaltigen Vorsprung gewann das Bild von Sandy Röder aus der 9.Klasse beim diesjährigen Wettstreit. Gekonnt setzte Sandy die Herbsttrompete mit Pastellkreide in Szene und beeindruckte durch ihre sehr gute Technik und die vielen Details. 97 von 318 Stimmen vereinte deshalb das Siegerbild auch zu Recht auf sich.

  • Das Siegerbild von Sandy Röder, 9.Klasse.
  • 10 Klasse Florian Lobitz
  • Die glücklichen Gewinner (v.l.n.r. Anna-Lena Ziemann, 7.Klasse_ Sandy Röder, 9.Klasse_ Florian Lobitz, 10.Klasse). Hintere Reihe v.l.n.r. Schulleiter Thomas Barsch, Tina Kühnapfel und Torsten Richter.
  • Anna-Lena Ziemann, Anna-Sophie Ulmer und Ina Wittkopf hatten viel Freude am Pilze zeichnen.
  • Bunte Pilzwelt aus Schülerhand
  • Fliegenpilze von Anna-Lena Ziemann, 7.Klasse
  • Die glücklichen Gewinner (v.l.n.r. Anna-Lena Ziemann, 7.Klasse_ Sandy Röder, 9.Klasse_ Florian Lobitz, 10.Klasse).
  • Kunstlehrerin Tina Kühnapfel (rechts) und Schüler präsentieren einige Zeichnungen für die Pilzausstellung


Der Kampf um die Plätze 2 bis 5 war sehr spannend und eng. Mit 23 Stimmen kann sich Anna-Lena Ziemann aus der 7. Klasse über den 2. Platz freuen. Ihr Bild wurde mit Aquarellbuntstiften angefertigt und zeigt den bekannten Fliegenpilz. Der dritte Platz geht mit 21 Stimmen an einen begabten jungen Mann, Florian Lobitz aus der Klassenstufe 10. Er entschied sich für den Bleistift und gestaltete eine kleine Pilzlandschaft auf hohem künstlerisch-technischem Niveau. Fast alle Schülerarbeiten, die im Kreuzgang ausgestellt waren, wurden mit Stimmen belohnt. Auch aufgrund der Bandbreite der Arbeiten fiel eine Entscheidung nicht immer leicht.
Alle Bilder der Ausstellung sind auch auf der Homepage der Rehnaer Schule unter www.schule-rehna.de zu finden. Für die drei schönsten Pilzbilder gab es als Anerkennung wertvolle Buchgutscheine die gestiftet wurden von der Buchhandlung Schnürl & Müller (Gadebusch), der Regionalen Schule Rehna und dem Rehnaer Pilzverein.
Besonders der Rehnaer Pilzverein „Heinrich Sternberg“ e.V. sowie die Kollegen und Kolleginnen der Käthe-Kollwitz-Schule gratulieren den Gewinnern und möchten sich bei allen Schülern nochmals für die tollen Kunstwerke bedanken und man darf gespannt sein, womit die Schüler uns im nächsten Jahr überraschen werden. Und übrigens, demnächst gehen die Pilzzeichnungen auf Tour. Sie werden in der Kleinen Galerie der Zahnarztpraxis Paprotzki in Rehna präsentiert.

Tina Kühnapfel & Torsten Richter, das Kunstlehrerteam

Mittwoch, 21 Oktober 2015 00:00

sensationeller Fund im Lankower Wald

geschrieben von

Bei regnerischen Wetter trafen sich 19 Pilzfreunde im Lankower Wald zur Pilzwanderung und hatten auch schnell ihre Körbe gefüllt. Halimasch und rauchblättrige Schwefelköpfe fanden sich neben einigen Röhrlingen in den Körben. Chrsitoph Höpel und Torsten Richter fand einen Ascomyseten (Becherling) auf eine Fichtennadel, eher unscheinbar aber auch spannend für eine nähere Betrachtung.

Torsten Richter hatte ihn dann am späten Abend unter dem Mikroskop und vor dem Makroobjektiv! Nach Rücksprache mit dem Experten H.O. Baral stellte sich sehr schnell heraus, dass es sich dabei wohl um Rutstroemia pinetorum handeln könnte. Seit 200 Jahren in Deutschland nicht mehr gefunden! Zuletzt wohl in Spanien in einer Höhe von 1600 m gefunden. Der Pilz ist jetzt auf dem Weg nach Tübingen und dann wohl nach Luxemburg. Dann Wissen wir mehr über den tollen Fund...

Hier ein paar Bilder von der Wanderung:

Montag, 19 Oktober 2015 00:00

Bilder von den 16. Tagen den Pilze

geschrieben von

Mit rekordverdächtigen 373 Arten und über 400 Besuchern in der Ausstellung sind die 16. Tage der Pilze ein voller Erfolg. Hier die ersten Bilder:

  • Geschafft-- die 16.Pilztage sind Geschichte..
  • Anna Sophie Ulmer (rechts) und Anna Lena Ziemann präsentieren einen Stamm voller Grünblättriger Schwefelköpfe
  • Mit Schülern, Eltern und Pilzfreunden wurde der Grundstock für die umfangreiche Pilzschau gelegt.
  • Torsten Richter (rechts) begrüßte Rehnas Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg und Vivien Hauser (Kieler Pilzverein).
  • Birnenstäublingslandschaft im Kreuzgang.
  • Pilzsachverständiger der DGfM Alexander Glomb und seine Schwester Gina
  • Der Blaue Schleimfuss (Cortinarius croceocaerulesceus) ein seltener Schleierling zu sehen während der Rehnaer Pilztage.
  • Cyathicula coronata auf alten Beifußstängeln
  • Sandra Damerow ein neues Gesicht im Verein
  • Kunstlehrerin Tina Kühnapfel (rechts) und Schüler präsentieren einige Zeichnungen für die Pilzausstellung
  • Klein, aber wunderschön. Anna Sophie Ulmer (links) und Anna Lena Ziemann bewundern einen Zähnchenpilz mit Lupe. tr
  • Bunte Pilzwelt aus Schülerhand
  • Der Rosablättrige Krempentrichterling, eine Rarität die in Rehna gefunden und präsentiert wurde.
  • Gäste der Ausstellung bewunderten die Vielfalt im Reich der Pilze.

Freitag, 25 September 2015 00:00

16.Tage der Pilze in Rehna

geschrieben von

mit den schönsten Ergebnissen des großen Schülerzeichenwettbewerbes Thema "Pilze im Herbst„

03. bis 04. Oktober 2015 im Rehnaer Kreuzgang

Sonnabend 03. Oktober 2015

10.00 Uhr Pilzwanderung mit den Pilzsachverständigen Alexander Glomb, Reinhold Krakow und Irena Dombrowa
(Treffpunkt: vor dem Langen Haus in Rehna; das Exkursionsgebiet wird dann bekannt gegeben)

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Pilzausstellung

Sonntag 04. Oktober 2015


10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Pilzausstellung

Am Sonnabend und Sonntag stehen allen Pilzfreunden die Pilzsachverständige Frau Dombrowa, Alexander Glomb und Reinhold Krakow zur Verfügung und begutachten die gesammelten Pilze.

Eintritt:

2,- Euro für Erwachsene

(Kinder bis 16 Jahre frei)

Wanderung: 2,- Euro

Für Mitglieder des Pilzvereines
„Heinrich Sternberg“ Rehna e. V.
und Sponsoren frei.

 

Lehrreiche Pilzwanderung mit viel Sonne, Steinpilzsammler gehen derzeit noch leer aus

Stantiago de Chile. Hamburg. Rehna. Woitendorf. Nach einem eher mäßigem Auftakt in die herbstliche Pilzsaison am vergangenen Wochenende am Roten See, ging es nun in den Lieblingswald der Rehnaer. Der Woitendorfer Wald stand auf dem Plan. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonne folgten 19 froh gelaunte Mitglieder und einige Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. dem Lockruf der Pilze. Als Gäste konnten diesmal drei Pilzinteressierte aus Chile begrüßt werden. Ein Hauch von Internationalität wehte durch den Wald....Gemeinsam ging es durch die verschiedenen Waldbereiche und allmählich füllten sich die luftigen Körbe. Für die Artenkenntnis wurde natürlich auch wieder etwas getan. Immer wieder wurden Merkmale am „lebenden Objekt“ erläutert und so das sichere Sammeln gefördert! Nach der Sammeltour wurden die Pilzkörbe kontrolliert.

  • Gestreifter Teuerling (Cyathus striatus), ein außergewöhnlicher Pilz.
  • Aufkommende Steinpilzfreude bei Eike Russnak, Olaf Götz und Katrin Richter.
  • Poren des Zinnober-schwammes (Pycnoporus cinnabarinus).
  • Gruppenbild mit Gästen aus Chile.
  • Pilzkörbe wurden kontrolliert.

Wenige Steinpilze, seltene Anhängsel-Röhrlinge, Maronen, köstliche Stockschwämmchen, Rotfüßchen und auch Herbsttrompeten wurden gefunden. Der herkömmliche Röhrlingssammler geht aber eher leer nach Hause, aber die an der Formen- und Artenvielfalt im „Reich der Pilze“ Interessierten hatten sich am vergangenen Sonntag gut aufgehoben gefühlt. Es gab allerhand zu lernen. So waren die drei chilenischen Pilzfreunde auch eifrig mit dem Fotografieren der Pilze beschäftigt und Dank der Übersetzungskünste des Hamburger Rechtsanwaltes Olaf Götz konnten sie den Ausführungen von Vereinschef Torsten Richter gut folgen.
Die vielen erklärenden Worte, das gemeinsame Riechen, Schmecken, Anfassen und Begutachten der gefunden Hutträger kam gut an und beeindruckte die Gäste. „Endlich mal Zeit zum Kennenlernen der Arten und nicht nur abschneiden und ab in die Pfanne.“ So die einhellige Meinung der Pilzfreunde.
Auch wenn die 16. Tage der Pilze unmittelbar vor der Tür stehen, so bleibt das aktuelle Pilzaufkommen auch bei uns noch eher bescheiden. Es besteht aber begründete Hoffnung und so findet die nächste Wanderung auch am 19.September statt.

Fotos und Text: Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

Donnerstag, 03 September 2015 00:00

Wenig Pilze, viel Sonne und leckeres Wildschwein am Spieß

geschrieben von

Rehna/ Brüel. Am Sonnabend, 29. August - Zum 11. Mal in Folge trafen sich die Pilzfreunde des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. und einige Mitglieder der Gruppe der Pilzfreunde innerhalb der gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. zu ihrem traditionellen Vereinstreffen am Roten See bei Brüel. Nach knackig-kurzer Begrüßung bildeten sich zwei Exkursionsgruppen. Mit Irena Dombrowa ging es in den Wald bei Basthorst und Reinhold Krakow führte einige Pilzfreunde durch das Radebachtal bei Blankenberg. Immer eine gute Adresse nicht nur für Speisepilzsammler, sondern vor allem auch für Leute, die über den Tellerand hinaus blicken möchten. Der Tellerand war heute allerdings für alle sehr hoch, so dass es weder Speisepilze, noch die hier sonst anzutreffenden, sehr interessanten Pilzarten in nennenswerten Mengen gab. Es war also wirklich bescheiden. Dennoch konnten wir einige schöne Funde tätigen und die reizvolle Landschaft in vollen Zügen geniessen! Manfred Belz war jedenfalls begeistert von der Landschaft, „das entschädigt für die Pilzarmut“. Zur richtigen Zeit im Radebachtal und die Körbe wären voll! Einer der schönsten Funde war eine Koralle! Ja Korallen leben auch an Land! Und was für schöne. Die schwierige Bestimmung gelang mit dem Mikroskop und der vereinseigenen Literatur! Die Dreifarbige Koralle (Ramaria formosa) hatten wir an den ausgemergelten Buchenhängen des Radebachtales gefunden.

Roter See 2015

  • Dicht am Pilz. Die Poren vom Saftporling
  • Der Behangene Düngerling wuchs auf altem Pferdeapfel.
  • Biberburg im Radebachtal. Im Hintergrund das angestaute Bachtalwasser.
  • (Ein-) Blick in die Koralle.
  • Sonniges Badewetter erwartete die Pilzfreunde am Roten See
  • Ramaria formosa. Die Dreifarbige Koralle entdeckten wir im Radebachtal.
  • Markant sind die gelblichen Spitzen der Korallenäste.
  • Es geht gleich los.....Begrüßung am Roten See.
  • Nun kann es aber wirklich losgehen...
  • Einige Pilzfreunde versammelten sich noch zum Gruppenfoto, andere hatten schon die Heimreise angetreten.
  • Einige Pfifferlinge versteckten sich im moosigen Waldboden. Wir entdeckten sie.
  • Ein Saftporling auf einem bemoosten Buchenstubben.


Pilze für die Bratpfanne? Fehlanzeige. Die Rehnaer Pilzfreunde wollten es zunächst nicht wahr haben, dass es in dieser Region so wenig Pilze gibt, denn in den westlicheren Wäldern, so auch um Rehna, sieht es durchaus schon besser aus. Erste, zaghafte Anzeichen waren aber auch hier schon zu erkennen. Winzig kleine Steinpilze und Pfifferlinge sitzen in den Startlöchern! Nach der Wanderung ging es zum Baden in den Roten See!! Herrlich sauberes Wasser und windstilles Sonnenscheinwetter --- ein Genuss! Gerade abgetrocknet und nicht mit vollen Pilzkörben belastet gab es dann knuspriges Wildschwein am Spieß. Das war einfach nur SCHÖN und ERHOLUNG pur. Nachmittags machten dann noch etwa 10 Pilzfreunde eine Pilzwanderung um den Roten See herum und begutachteten die Angelergebnisse der Reriker Petrijünger. Ja Rerik! Die Dorschjäger treffen sich einmal im Jahr zum Friedfischangeln mit ihren Frauen in der Angelidylle am Roten See. Eine gute Idee auch für uns Pilzfreunde? Am Sonntag dem 6.September treffen wir uns dann in Rehna vor dem Langen Haus zur Pilzwanderung. Hoffentlich mit etwas mehr Erfolg.

Für viel Wirbel und Aufmerksamkeit sorgten diese eher unscheinbaren Pilze auf altem Pferdemist mitten auf dem Waldweg. Die Begeisterung war groß und zunächst waren alle etwas ratlos, welcher Gattung die größeren, graubeigen und schleimigen Blätterpilze wohl zuzuordnen wären. Nach ausgiebigen Fotomarathon aller beteiligten gelang in einer konzertierten Aktion die konkrete Bestimmung sehr schell. Es ist der giftverdächtige Halbkugelige Träuschling (Stropharia semiglobata). Das kleine, graue Pilzchen muss aber einer mikroskopischen Untersuchung unterzogen werden. Ein schöner Fund, der alle begeisterte und vieleicht bei größerem Pilzaufkommen untergegangen wäre.

Freitag, 21 August 2015 00:00

Auf nach Brüel zum Roten See.....

geschrieben von

...geht’s am Sonnabend, den 29. August 2015, für die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.!

WARUM ? Pilze sammeln mit den Wismarer Pilzfreunden!

Treff und Abfahrt: 8.30 Uhr in Rehna vor dem Langen Haus
Treff mit den Wismarer Pilzfreunden: 9.30 Uhr in Brüel am Roten See auf dem Parkplatz

Um 9.45 Uhr geht es nach kurzer Begrüßung ab in die Wälder um den herrlichen Deichel- und Hohl See. Nach der Wanderung erfolgt die Fundauswertung. Wer möchte kann auch das preiswerte Gaststättenangebot nutzen.
Es ist also Zeit zum Ausspannen, Schlafen auf der Waldwiese, Baden, Angeln, Bootfahren, weiter Pilze sammeln oder was auch immer möglich ist. Das Wetter ist der entscheidende Faktor.
Im Anschluss erfolgt die Vorstellung der Pilze und geplant ist das gemeinsame Gestalten einer kleinen Pilzausstellung vor der Gaststätte „Die Blockhütte“ . Hier kann viel gelernt und begutachtet werden! Jede Frage wird beantwortet u.a. durch Herrn Krakow (Pilzberater der Hansestadt) und Frau Dombrowa (Pilzberaterin und Fischereischeinprüferin).
Die gastronomische Versorgung erfolgt über die idyllische Gaststätte am See (Geld ist nötig!). Über die Dauer der Teilnahme entscheidet wie immer jeder selbst !

Und übrigens! Sollte das Wetter nicht „Achterbahn“ spielen, könnte der Tag ein echter Höhepunkt des Pilzjahres mit den Wismarer Pilzfreunden werden!

Also vielleicht bis zum 29. August!

Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

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Giftnotruf: 0361 730 730

16. Tage der Pilze

  • Birnenstäublingslandschaft im Kreuzgang.

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