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Torsten Richter

Torsten Richter

 

Endlich wieder gemeinsam raus in die Pilze….

Rehna. Woitendorf. ……so die einhellige Meinung der Rehnaer Pilzfreunde! Besonders freuten sich auch die aus Hamburg und Gr.Grönau stammen Mitglieder. Sie dürfen nun auch wieder dabei sein, sozusagen als Pilztouristen. Das Corona Jahr hatte auch auf viele Aktivitäten des Pilzvereins seinen Stempel aufgedrückt. Am Sonnabend ging es aber nun endlich los. Der Lieblingswald der Rehnaer stand zum Auftakt auf dem Programm. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonne folgten 19 froh gelaunte Mitglieder und zwei Hunde dem Lockruf der Pilze. Mit großem Abstand ging es gemeinsam durch die verschiedenen Waldbereiche des Woitendorfer Waldes und allmählich füllten sich auch die luftigen Körbe. Im Fichtenwald drückten sich junge Rotfußröhrlinge, Waldchampignons und einige Maronen durch den weichen Teppich aus Moosen. Frische Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge versteckten sich im lichten Buchenwald und auf Totholz gaben sich Rehbraune Dachpilze die Ehre. Ihr zarter Duft nach Rettich ist sehr markant. Einen Stubben voller Köstlichkeiten entdeckte Katrin Richter. Leckere Stockschwämmchen hatte sie gefunden und „verschenkte“ den mit Pilzen besetzten Stubben an Familie Götz aus Hamburg. Leonie (9) und Maria Katalina (26) machten sich ans Ernten. Aber Halt! Zuerst wurden die bildschönen Stockschwämmchen mit Handy & Kamera festgehalten. Einen seltenen Röhrling entdeckte Pilzfreund Heinz Carlsson. In einem feuchten Buchenwaldbereich fand er den Wuzelnden Bitterröhrling (lat.: Caloboletus radicans). Wenn er nicht giftig und bitter wäre, könnte er locker eine Pilzpfanne füllen. Ein schöner Fund!
Für die Artenkenntnis wurde natürlich auch wieder etwas getan. Immer wieder wurden Merkmale am „lebenden Objekt“ erläutert und so das sichere Sammeln gefördert! Nach der Sammeltour wurden die Pilzkörbe kontrolliert. Dazu legten die einzelnen Sammler ihre Pilze aus und Vereinschef Richter erläuterte Namen, Merkmale und gab Hinweise zu Speisewert und Ökologie. Natürlich mit Abstand und viel frischer Luft dazwischen.
Es gab jedenfalls allerhand zu lernen. Die vielen erklärenden Worte und das Begutachten der gefunden Hutträger kamen gut an und waren sehr anschaulich. „Endlich mal Zeit zum Kennenlernen der Arten und nicht nur abschneiden und ab in die Pfanne.“ So die verbreitete Meinung der Vereinsmitglieder. Wenn auch die meisten Pilzfreunde eine kleine Mahlzeit in ihren Körben hatten so bleibt doch die Erkenntnis: Es geht los mit den Pilzen, wenn auch die Artenvielfalt noch Wünsche offen lässt. Es besteht aber begründete Hoffnung, denn die Saison geht bis in den Dezember hinein.

Fotos und Text: Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

 

  • Stockschwämmchen vorzüglicher Speisepilz TR
  • Mächtige Fruchtkörper bildet der Wurzelnde Bitterröhrling giftig TR
  • Wurzelnder Bitterröhrling giftig TR
  • Leonie (re) und Maria Katalina Götz freuen sich über die leckeren Stockschwämmchen
  • Uwe Rüffer und seine Frau haben ihre Funde zur Begutachtung übersichtlich geordnet Fast eine kleine Pilzausstelllung
  • Rotfußröhrling eine eßbare Röhrlingsart TR
  • Leonie am Stockschwämmchenstubben TR
  • Räumlich versetztes Gruppenfoto unter Coronabedingungen
  • Die gesammelten Pilze werden geordnet

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