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Pilzverein Rehna

Morcheln, Alpensockenblumen und allerlei anderes gab es zu entdecken am Ufer des Schweriner Sees!

Text folgt in kürze!

alle Bilder Torsten Richter!

Publiziert in Aktuell

Regen lässt die Pilze sprießen



Rehna – Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai! Aber wer die köstlichen Speisemorcheln entdecken will, der muss zur Löwenzahnblüte feuchte Edellaubwälder besuchen. Ganz in diesem Sinne, machte sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt diesmal eine nur kleine, fast familiäre Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour. Und die schon oft gehörte Redewendung: „schießen wie die Pilze aus der Erde", sollte für die Pilzfreunde zur „köstlichen Realität" werden.

Die Koproduktion von warmen Tagen und zum Teil kräftigen Regenschauern hatte Wirkung gezeigt. Es dauerte nicht lange und die gerade in die Reihen des Rehnaer Pilzvereins aufgenommene Heide-Marie Worm hatte ihre erste Morchel in der Hand. Die „alten Hasen" guckten etwas verschrocken, gratulierten zum Erstfund und dann ging es mit Argusaugen auf die Suche. Und es ging Schlag auf Schlag. In Bergsteigermanier erklommen Frank Fischer und Torsten Richter die lehmigen Buchensteilhänge am Ufer des Schweriner Sees und wurden mehr als belohnt mit den schönsten Morcheln. In anderen Bereichen der Uferterrasse wurden mit „Wünschelruten" die Morcheln im kniehohen Teppich aus Frühlingskräutern aufgespürt. Das grubig-barocke Outfit der hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper ist bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht. Umso größer war die Begeisterung bei jeder erspähten Morchel.
Nach etwa 2 Stunden Wanderung konnten sage und schreibe 151 prächtige Speisemorcheln in den luftigen Pilzkörben gezählt werden. Über den finanziellen Wert dieses Sammelergebnisses hatten die Pilzfreunde keine weiteren Gedanken verloren. Sie ließen es sich einfach schmecken und das diesmal wirklich ausgiebig!
Aber nicht nur Morcheln lassen derzeit die Herzen der Pilzsammler hoher schlagen. Der anhaltende Regen sorgt bereits für ein kräftiges Wachstum unter Maipilzen und selbst die essbaren Champignons und Hexenröhrlinge sind schon zu finden. Es ist also mit einem interessanten Frühsommeraspekt in der heimischen Pilzwelt zu rechnen. Die Natur hat angerichtet, wir müssen ihr nur folgen wollen, um sie zu entdecken und zu genießen.
Publiziert in Aktuell
Montag, 02 Mai 2011 00:00

Morcheltour am Schweriner Außensee

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  Morcheln lieben die Wärme und trotzen der Trockenheit

Morcheltour_am_30_April_2011Morcheltour am 30 April 2011

Rehna – Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai!

Aber wer die köstlichen Speisemorcheln entdecken will, der muss zur Löwenzahnblüte feuchte Edellaubwälder besuchen.

Und so begab sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt eine kleine Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour.

Die historischen Kulisse des Schlosses Wiligrad im Rücken, stand aber die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees im Mittelpunkt des Interesses der morchelsüchtigen Vereinsmitglieder. An den feuchten Hängen wachsen alljährlich im Wonnemonat Mai delikate Morcheln. In diesem Jahr herrschte ringsum aber große Trockenheit, nur entlang des Uferwanderweges war es recht feucht. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten! Mit Argusaugen konnten schnell einige der köstlichen Speisemorcheln (lat. Morchella esculenta) entdeckt werden. Das grubig-barocke Outfit der hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper ist bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht. Umso größer war die Begeisterung bei jeder erspähten Morchel! Auf halben Wege traf man sich dann sich dann mit den Wismarer Pilzfreunden und hatte so allerhand „Pilzlatein“ parat. Viele Speisemorcheln wurden in ihrem angestammten Lebensraum enttarnt und wurden tags darauf mit großem Genuß verspeist. Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Schuppige Porlinge, die zu Pilzbuletten verarbeitet werden können. Ein hübscher Fund gelang Andrea Möckel. Sie entdeckte einen „vom Himmel“ gefallen Erdstern und erhofft sich für 2011 viel Glück.

Erfolgreichste Morchelfinder waren Familie Frank Fischer, Andrea Möckel und Thomas Wendik. Die beiden letzteren scheuten keine Mühe und suchten vergleichbar mit Bergsteigern auch die Buchensteilhänge ab und wurden mehr als belohnt. In ihren luftigen Körben dürfte die Anzahl der Morcheln für eine gute Mahlzeit gereicht haben.

Wenn auch nicht Alle ihren Korb mit den exklusiven Morcheln füllen konnten, so war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder der Anwesenden hatten bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen.

Torsten Richter

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