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Pilzverein Rehna

Hallimasch dominiert derzeit den Herbstwald
Rehna-Botelsdorf. Ein märchenhaft schöner Pilzwald erwartete die Rehnaer Pilzfreunde am Sonnabend bei Botelsdorf. Eckhardt Schlichting hatte nicht zu viel versprochen, als er das Waldgebiet zur Wanderung vorgeschlagen hatte. Sehr gefreut haben sich Alle über die rege Teilnahme der Jugend. Darunter drei ehemalige Schülerinnen der Rehnaer Regionalschule die schon seit Jahren den Pilzverein bei der Ausgestaltung der „Tage der Pilze“ unterstützten. Aber diesmal wollten alle nur einen Korb voller leckerer Speisepilze. Und der Herbst hatte einiges zu bieten!
Frohgelaut zog man anfangs noch im „Rudel“, dann in kleinen Gruppen durchs Unterholz und entdeckte in den von Moosen bedeckten Fichtenbereichen neben allerlei schmackhaften Hutträgern auch einige Schön- bzw. Seltenheiten. Der Fund des Tages war das Schneeweiße Fadenkeulchen (lat.: Typhula spathulata). Die nur ca. ein Zentimeter kleine, keulenförmige Art bildete „eine gesellige Vereinigung“ auf einem morschen Buchenast. Der Pilz wurde in den letzten 100 Jahren erst dreimal in Mecklenburg- Vorpommern gefunden. Das letzte Mal vor genau 15 Jahren.
Mit den Worten: “Herrlich, so etwas Schönes habe ich selten gesehen“, feierten die Pilzfreunde jede der unzähligen und wunderschönen Maronen in bester Speisequalität. Auch eine Krause Glucke (lat.: Sparassis crispa) landete in einem Pilzkorb. Katrin Richter hatte „das sitzende Huhn“ an einer Fichte entdeckt. Maronen, Rotfußröhrlinge, Hallimasch, Steinpilze, Ziegenlippen, Safran-Schirmpilze und Violette Rötelritterlinge wanderten so reihenweise in die luftigen Sammelkörbe, denn sie sind allesamt gute und recht häufige Speisepilze. Besonders der Hallimasch bevölkert derzeit die Stubben und abgekocht ergibt er eine leckere Pilzpfanne oder –suppe.
Die gutgelaunten Pilzfrauen und –männer waren also erfolgreich beim Füllen Ihrer luftigen Körbe. Recht zahlreich und in Topqualität wanderten auch Stockschwämmchen und erste Rauchblättrige Schwefelköpfe beim ehemaligen Rehnaer Schulleiter Uwe Seemann in den Sammelkorb. Zum Abschluss wurden auf Wunsch die Pilzkörbe vom Vereinschef erklärend kontrolliert. „So kann einem nichts passieren und Pilzvergiftungen jeder Art werden vermieden“, brachte es die gut gelaunte Pilzschar auf den Punkt. Erfassung des Pilzinventars, Aufklärungsarbeit und Umweltbildung direkt am Naturobjekt sind wichtige Säulen der Vereinsarbeit der Rehnaer Pilzfreunde.

  • Jugendliches Gedränge vom Kahlen Büschel-Mürbling (Psathyrella multipedata). TR
  • Leckere Pilze tummelten sich am Ende der Wanderung in den Körben der buntgemischten Pilztruppe. TR
  • Anna-Sophie Ulmer sammelte eine schöne Pilzmahlzeit für ihren Großvater. Eine sehr nette Geste finden wir! TR
  • Frische Maronen sind begehrte Speisepilze. TR
  • Die 1.Büschel- oder Frostraslinge. TR
  • Typhula spathulata TR
  • Maronen, Rotfußröhrlinge, Schirmpilze und Wald-Champignons landeten im luftigen Korb von Eckhart.... TR
  • Gruppenfoto in Gr.Hundorf. Im Hintergrund eine Böschung voller Riesenporlingen und Hallimasch...TR
  • Alt und Jung gemeinsam auf Pilzpirsch.TR
  • Schönster Hallimasch. TR
  • Artur Heuckrodt hatte viel Spass beim Pilze sammeln. TR
  • Der Grünblättrige Schwefelkopf ist giftig und wird mit vielen anderen Pilzen verwechselt. TR
  • Begutachtung der Funde. TR
  • Imposante Fruchtkörper vom Riesenporling und viel Hallimasch an einer Böschung in Gr.Hundorf. TR
  • Ina-Marie Wittkopf hatte schöne Stein- und Birkenpilze gefunden. Herzlichen Glückwunsch. TR
  • Kahler Büschel-Mürbling (Psathyrella multipedata). TR

Publiziert in Aktuell
Montag, 30 September 2019 11:31

erfolgreiche Wanderung die Lust auf Mehr macht

Die erste Wanderung des Pilzvereins ist fast ins Wasser gefallen aber davon lassen sich unser Vereinsmitglieder nicht einschüchtern  und folgten unser Einladung doch recht zahlreich. Herrlich frische Speisepilze für ALLE! Schönste Maronen, frische Steinpilze, Ziegenlippen, Rotfüßchen, Birkenpilze, viele Stubben mit erstklassigen Stockschwämmchen und schönen Schirmpilzen. Es war eine sehr erfolgreiche Wanderung die Lust auf Mehr macht und alle waren begeistert. Die Steinpilze sind im Kommen und Paula Schnürl hatte sogar die ersten Herbsttrompeten in ihrem Korb. Frischer Apfel-Streuselkuchen von Kerstin Schnürl erfreute die Pilzfreunde nach der Wanderung und weil es schön war, gibt es am 3.Oktober wieder eine Pilzpirsch für die Vereinsmitglieder. Ausgiebig wurde über die derzeitige Schwemme an Gift- Champignons diskutiert und deren sichere Trennung zu anderen Agaricus-Arten.
Zu den interessanten und nur mikroskopisch bestimmbaren Funde gehört u.a. Ramaria eumorpha.

  • Roland Lebendig präsentiert seinen Stockschwämmchenkorb. TR
  • Leucoagaricus leucothites und Agaricus bitorquis TR
  • Schönste Maronen....TR
  • Ramaria eumorpha TR
  • Ein Blick in den bunten Korb von unserem Pilzfreund Manfred Belz. TR
  • Schön, aber ungenießbar. Ein Stubben voller Grünblättriger Schwefelköpfe. TR
  • Ramaria eumorpha im moosigen Fichtenforst - eine bizarre Schönheit. TR
  • Nass, aber sehr zufrieden über einen pilzreichen Tag im Woitendorfer Wald. TR
  • Spitzen der Koralle Ramaria eumorph mit winzigen Wassertröpfchen. TR
  • Gift- Champignon (links) und Anis-Champignon. TR 1
  • Frische Maronen begeisterten die Rehnaer Pilzfreunde.TR
  • Leckere Stockschwämmchen ernteten Edeltraud Fischer und ihr Enkel Linus. TR

Publiziert in Aktuell

„Morchelsüchtige“ eröffnen Freiluftsaison am Schweriner See
Rehna – Wiligrad. Um es mal gleich vorwegzunehmen. Es war eine der schönsten Morchelwanderungen die wir jemals erlebt haben. Es stimmte einfach alles und auch das altbekannte Gesetz bewahrheitete sich. Viele Pilzsammler, wenig Morcheln; wenig Pilzsammler, viele Morcheln! Wir waren wenig Pilzsammler am vergangenen Sonnabend……alles klar!

Im Wonnemonat Mai blüht er leuchtend gelb, der Löwenzahn. Und wenn der Löwenzahn die heimatlichen Wiesen und Weiden in ein sattes Gelb taucht, dann schlägt die Stunde für alle morchelsüchtigen Pilzfreunde. Auch die Rehnaer ziehen die Morcheln alljährlich in ihren magischen Bann Und so begab sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt eine kleine Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour.
Die historischen Kulisse des Schlosses Wiligrad im Rücken, stand dann die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees im Mittelpunkt des Interesses der Morchelsüchtigen. Das sonnige Wetter machte die Wanderung entlang der Steilhänge am Schweriner See für alle Teilnehmer zu einem wunderbaren Maiausflug an frischer Luft. Entlang des bewaldeten Weges überraschte die Vielzahl interessanter Frühlingsblühern z.B. Einbeere, Alpensockenblume, Aronstab und Schuppenwurz, um nur einige zu nennen. Aber wo waren die Morcheln? Hatten Trockenheit und der z.T. kräftige Wind sie beim Wachsen gestört? Mit Argusaugen wurden die lehmig-sandigen Hänge „abgelupt“ und groß war die Freude bei allen, als dann der Vereinsvorsitzende die erste köstliche Speisemorchel (lat. Morchella esculenta) in der Hand hielt! Dann war das Morchelfieber entfacht und im Verlauf der Wanderung wurden noch viele weitere Morcheln erspäht. Sigrid Melahn schien besonders vom Glück verfolgt zu sein. An einer Stelle hatten sich gleich 8 prächtige Morcheln im Schutze eines alten Buchenstammes entdeckt. Das reichte schon für eine gute Mahlzeit. Auch die „Jungmorchelsammlerin und -sammler“ Ramona Schmidt (Lübeck) und Eckhardt Schlichting (Gadebusch) waren erfolgreich. Sie hatten ihre erste Morcheln „in freier Wildbahn“ gesehen, kannten sie bisher nur vom Lesen und Blättern in „Luxuskochrezepten“!
Speisemorcheln gehören jedenfalls nicht nur vom Preis her zu den exklusivsten Pilzen, sondern sind auch durch ihr grubig-barockes Outfit ein optischer Leckerbissen. Die hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper sind bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht.
Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Maipilze und sehr frische Schuppige Porlinge, diese Pilze sind gut geeignet für die Verarbeitung zu leckerer Buletten, sozusagen eine vegetarische Alternative. Nicht nur bei Familie Melahn (Roduchelstorf) und Richter dürfte die Anzahl der gefundenen Morcheln für eine gute Mahlzeit gereicht haben.
Nach gut zwei Stunden Pilzwanderung gab es dann bei herrlichstem Wetter noch Kaffee mit viel Schaum („Störtebeker Pils“) oder Kaffee und Kuchen. Das idyllischen Gartencafe am Schloß mit seinen gepflegten Außenanlagen sind sehr zu empfehlen. Neugierige Blicke der Besucher wanderten in die Pilzkörbe und der Satz „ Pilzesammeln im Mai“ sorgte ständig für ungläubige Blicke. Roland Lebendig und Ramona Schmidt zogen es im Anschluss noch an das Ostufer des Schweriner Sees. Hier konnten die Beiden noch eine schöne Mahlzeit Maipilze klar machen.
So war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder Teilnehmer hatte bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen. Damit gilt die Pilz-Freiluftsaison 2018 als eröffnet.

  • 6 Pilzfreunde und ein Hund.
  • Idyllisches Gartencafe am Schloß. TR
  • Speisemorchel
  • Die giftige Einbeere beeindruckt mit ihrem Outfit. TR
  • Morcheln am Hang. TR
  • Infotafeln am Schweriner See geben Auskunft.
  • Aronstab, Blick in das Hochblatt mit Kolben und Blütenstand. TR
  • Eckhardt Schlichting fand diese braune Morchel.TR
  • Eckhardt Schlichting geniesst die Ruhe am See. TR
  • Gleich drei Morcheln auf einmal. TR
  • Blick in den Blütenstand des Aronstabes. TR
  • Der Aronstab (Arum maculatum). TR
  • Blätter der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum).
  • Morchelparade mit Sigrid Melahn
  • Köstliche Morcheln im Korb. TR
  • Extravagante Blüte der giftigen Einbeere (Paris quadrifolia).TR
  • Auch Katrin Richter entdeckte schöne Speisemorcheln. TR

Torsten Richter, Voritzender Rehnaer Pilzverein „Heinrich-Sternberg“ e.V.

Publiziert in Aktuell
Mittwoch, 21 Oktober 2015 00:00

sensationeller Fund im Lankower Wald

Bei regnerischen Wetter trafen sich 19 Pilzfreunde im Lankower Wald zur Pilzwanderung und hatten auch schnell ihre Körbe gefüllt. Halimasch und rauchblättrige Schwefelköpfe fanden sich neben einigen Röhrlingen in den Körben. Chrsitoph Höpel und Torsten Richter fand einen Ascomyseten (Becherling) auf eine Fichtennadel, eher unscheinbar aber auch spannend für eine nähere Betrachtung.

Torsten Richter hatte ihn dann am späten Abend unter dem Mikroskop und vor dem Makroobjektiv! Nach Rücksprache mit dem Experten H.O. Baral stellte sich sehr schnell heraus, dass es sich dabei wohl um Rutstroemia pinetorum handeln könnte. Seit 200 Jahren in Deutschland nicht mehr gefunden! Zuletzt wohl in Spanien in einer Höhe von 1600 m gefunden. Der Pilz ist jetzt auf dem Weg nach Tübingen und dann wohl nach Luxemburg. Dann Wissen wir mehr über den tollen Fund...

Hier ein paar Bilder von der Wanderung:

Publiziert in Aktuell

Lehrreiche Pilzwanderung mit viel Sonne, Steinpilzsammler gehen derzeit noch leer aus

Stantiago de Chile. Hamburg. Rehna. Woitendorf. Nach einem eher mäßigem Auftakt in die herbstliche Pilzsaison am vergangenen Wochenende am Roten See, ging es nun in den Lieblingswald der Rehnaer. Der Woitendorfer Wald stand auf dem Plan. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonne folgten 19 froh gelaunte Mitglieder und einige Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. dem Lockruf der Pilze. Als Gäste konnten diesmal drei Pilzinteressierte aus Chile begrüßt werden. Ein Hauch von Internationalität wehte durch den Wald....Gemeinsam ging es durch die verschiedenen Waldbereiche und allmählich füllten sich die luftigen Körbe. Für die Artenkenntnis wurde natürlich auch wieder etwas getan. Immer wieder wurden Merkmale am „lebenden Objekt“ erläutert und so das sichere Sammeln gefördert! Nach der Sammeltour wurden die Pilzkörbe kontrolliert.

  • Aufkommende Steinpilzfreude bei Eike Russnak, Olaf Götz und Katrin Richter.
  • Gruppenbild mit Gästen aus Chile.
  • Gestreifter Teuerling (Cyathus striatus), ein außergewöhnlicher Pilz.
  • Vereinschef Torsten Richter erläutert den Gästen aus Chile anschaulich die gefundenen Pilzarten
  • Poren des Zinnober-schwammes (Pycnoporus cinnabarinus).

Wenige Steinpilze, seltene Anhängsel-Röhrlinge, Maronen, köstliche Stockschwämmchen, Rotfüßchen und auch Herbsttrompeten wurden gefunden. Der herkömmliche Röhrlingssammler geht aber eher leer nach Hause, aber die an der Formen- und Artenvielfalt im „Reich der Pilze“ Interessierten hatten sich am vergangenen Sonntag gut aufgehoben gefühlt. Es gab allerhand zu lernen. So waren die drei chilenischen Pilzfreunde auch eifrig mit dem Fotografieren der Pilze beschäftigt und Dank der Übersetzungskünste des Hamburger Rechtsanwaltes Olaf Götz konnten sie den Ausführungen von Vereinschef Torsten Richter gut folgen.
Die vielen erklärenden Worte, das gemeinsame Riechen, Schmecken, Anfassen und Begutachten der gefunden Hutträger kam gut an und beeindruckte die Gäste. „Endlich mal Zeit zum Kennenlernen der Arten und nicht nur abschneiden und ab in die Pfanne.“ So die einhellige Meinung der Pilzfreunde.
Auch wenn die 16. Tage der Pilze unmittelbar vor der Tür stehen, so bleibt das aktuelle Pilzaufkommen auch bei uns noch eher bescheiden. Es besteht aber begründete Hoffnung und so findet die nächste Wanderung auch am 19.September statt.

Fotos und Text: Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

Publiziert in Aktuell
Donnerstag, 13 November 2014 14:21

Gut gelaunt durch den sonnigen Herbstwald

Artenvielfalt ist noch immer sehr beeindruckend
Pilzfreunde entdecken „Stark gefährdete" Pilzart im Woitendorfer Wald

Rehna-Demern. Es ist bereits November und die Pilzsaison nimmt einfach kein Ende! Nach einer kühlen Nacht erwartete die Rehnaer Pilzfreunde am vergangenen Sonntag ein herrlicher Tag ohne Wind und mit viel Sonne. Und so folgte eine froh gelaunte bunte Schar aus Mitgliedern und einigen Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg" e.V. dem Lockruf der Pilze. Zu Beginn begrüßte Vereinschef Torsten Richter alle aufs herzlichste und dann gab es auch kein Halten mehr für die Pilzbegeisterten.
Für die Herbstwanderung hatten sich die Pilzfreunde wieder ihren Heimatwald bei Demern auserwählt. Zu Recht wie sich im Verlauf des Vormittags herausstellen sollte. Wer die richtigen Stellen im Wald fand hatte schnell seinen Korb gefüllt und war mehr als zufrieden. Neben Herbsttrompete, Trompetenpfifferling, Violettem Rötelritterling, Marone, Safran-Schirmpilz und Stockschwämmchen wanderten auch Graublättrige Schwefelköpfe in die luftigen Pilzkörbe. Reichlich Steinpilze gab es auch. Leider genießt auch die Insektenwelt den milden Herbst und so wundert es nicht, das viele Steinpilze „voller Leben" stecken. Umso erfreulicher das die Flockenstieligen Hexenröhrlinge in einer 1A Qualität zu finden waren. Besonders begehrt waren die Herbsttrompeten, gelten sie doch als vorzügliche Trockenpilze und sind willkommen bei der Verfeinerung so manchen Gerichtes.

  • Ein vorzüglicher Speisepilz, der Graublättrige Schwefelkopf besiedelt ausschließlich Fichtenstubben.
  • Der Grünspanträuschling
  • Narzissengelber Wulstling (Amanita gemmata). Giftverdächtig.
  • Narzissengelber Wulstling (Amanita gemmata). Giftverdächtig.
  • Zufriedene Pilzfreunde!
  • Der beliebte Steinpilz (Boletus edulis).
  • Grauer Leistling (Cantharellus cinereus), in Mecklenburg-Vorpommern _Stark gefährdet_!
  • Manfred Belz zeigt Harry Harms das Pilze abgepinselt werden
  • Schönste Nebelkappen bevölkern derzeit unsere Wälder. Sie sollten nicht mehr verzehrt werden!
  • Nach der Wanderung ist der Schaukasten wieder gefüllt mit Frischpilzen.

Publiziert in Aktuell

Pilzverein hat keine Nachwuchssorgen. Mitgliederzuwachs hält an!

Rehna-Dechow. Auch am vergangenen Sonntag hatten die Rehnaer Pilzfreunde Wettergott Petrus wieder auf ihrer Seite. Sonne pur und fast sommerliche Temperaturen empfingen die fast 30 Pilzfreunden und zwei Hunde im märchenhaft bemoosten Fichtenwald bei Dechow. Die Vielzahl von Stubben, welche den sanftweichen Moosteppich durchbrechen bieten derzeit einigen Pilzen noch gute Wachstumsbedingungen. Gilt in vielen Gegenden die Pilzsaison bereits als beendet hat der Spätherbst in unserer Region doch noch einiges zu bieten, besonders wenn sich das aktuelle Wetter von seiner besten Seite zeigt. Wohlschmeckende Speisepilze wie Rauchblättrige Schwefelköpfe (Foto), Hallimasch, Safran-Schirmpilze und Violette Rötelritterlinge (Foto) haben derzeit Hochsaison und sind in bester Qualität und madenfrei zu sammeln.

Publiziert in Aktuell
Montag, 21 Oktober 2013 01:35

Wanderung 19. Oktober 2013

Anbei die ersten Bilder von der vereinsinternen Wanderung am 19. Oktober 2013. Die nächste Wanderung gibt es schon am kommenden Wochenende!

Wanderung 19.10.2013

  • Erst kommt das Foto und dann wandern die leckeren Stockschwämmchen in den Sammelkorb. Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Fototermin Kohlbeere Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Tolle Wanderung der Pilzfreunde Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Rundum zufriedene Pilzfreunde! Die Körbe waren gut gefüllt mit eßbaren Hutpilzen. Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Die Herbstlorchel überrascht nicht nur durch ihr barockes Outfit, sonder ist auch eßbar. Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Der eßbare Hallimasch überzieht derzeit oft ganze Stubben und erfreut das Sammlerherz. Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Trompetenpfifferlinge gehören zu den ausgezeichneten Speisepilzen Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Vorsicht, der Gifthäubling kann mit dem Stockschwämmchen verwechselt werden. Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Violette Rötelritterlinge, eßbar! Wanderung am 19. Oktober 2013
  • Cordula Waldschmidt und Tochter testen den Geruch vom Gifthäubling. Wanderung am 19. Oktober 2013

Aktuelle Beiträge aus der SVZ findet ihr auf unseren Seiten bei Facebook und GooglePlus. Aus Urheberrechtsgründen sind diese nicht auf der Webseite verfügbar. Anbei die Links zu unseren Seiten:
https://plus.google.com/u/0/b/108071785713430981762/
https://www.facebook.com/Pilzverein

Unser Vereinsmitglied Chris Engelhardt hat eine kleine Fundliste zusammengestellt. Hier der Link zur Liste

http://www.naturgucker.de/?verein=pilzgucker&gebiet=2069979565

Publiziert in Aktuell
Ein erfolgreiches, aber pilzarmes Jahr geht zur Neige



Rehna.Dechow. Grau war der Sonnabendvormitag und eine mystische Stille lag über dem Lankower See bei Dechow. Kein Blatt bewegte sich mehr an der skelettierten Bäumen und ein unheimliche Ruhe machte sich breit. Der Nebel war so dicht das man das gegenüberliegende Ufer des schmalen Sees nur erahnen konnte. Ein Novembertag wie aus dem Bilderbuche! Das störte die 17 Pilzfreunde aber überhaupt nicht und so stiefelten man gemeinsam durch laubbedeckten Wälder rings um den Lankower See. Der Maronen und Steinpilzsamler wäre enttäuscht und hätte den Wald verlassen, die Rehnaer Pilzfeunde wussten aber warum sie in den Wald gingen Die ersten Winterpilze galt es aufzuspüren. Zuvor präsentierte aber Ben Liebschwager (Roduchelstorf) eine optische Leckerei. Einige hundert Fruchtkörper vom Glimmer-Tintling (Coprinus micaceus) umzingelten in dichten Horden einen Eschenstamm. Die wie mit feinstem Puderzucker bestreuten Hüte sorgten schon für vorweihnachtliche Stimmung. Auch duftende Leckerei galt es zu genießen, mehrfach gaben Anistrichterlinge ihre Duftmarke ab.
Publiziert in Aktuell
Montag, 05 November 2012 09:21

Wanderung Lankower Wald 27.10.12

„Jeder Pilz ist eine Party!“



Lesen sie auch den Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 4. November 2012
frank

Publiziert in Aktuell
Seite 1 von 2
No Calendar Events Found or Calendar not set to Public.

Giftnotruf: 0361 730 730

16. Tage der Pilze

  • Bunte Pilzwelt aus Schülerhand

Aktuelles

  • Artenreichtum bewundert und Pilzpfanne gesichert. +

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