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Pilzverein Rehna

„Morchelsüchtige“ eröffnen Freiluftsaison am Schweriner See
Rehna – Wiligrad. Um es mal gleich vorwegzunehmen. Es war eine der schönsten Morchelwanderungen die wir jemals erlebt haben. Es stimmte einfach alles und auch das altbekannte Gesetz bewahrheitete sich. Viele Pilzsammler, wenig Morcheln; wenig Pilzsammler, viele Morcheln! Wir waren wenig Pilzsammler am vergangenen Sonnabend……alles klar!

Im Wonnemonat Mai blüht er leuchtend gelb, der Löwenzahn. Und wenn der Löwenzahn die heimatlichen Wiesen und Weiden in ein sattes Gelb taucht, dann schlägt die Stunde für alle morchelsüchtigen Pilzfreunde. Auch die Rehnaer ziehen die Morcheln alljährlich in ihren magischen Bann Und so begab sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt eine kleine Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour.
Die historischen Kulisse des Schlosses Wiligrad im Rücken, stand dann die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees im Mittelpunkt des Interesses der Morchelsüchtigen. Das sonnige Wetter machte die Wanderung entlang der Steilhänge am Schweriner See für alle Teilnehmer zu einem wunderbaren Maiausflug an frischer Luft. Entlang des bewaldeten Weges überraschte die Vielzahl interessanter Frühlingsblühern z.B. Einbeere, Alpensockenblume, Aronstab und Schuppenwurz, um nur einige zu nennen. Aber wo waren die Morcheln? Hatten Trockenheit und der z.T. kräftige Wind sie beim Wachsen gestört? Mit Argusaugen wurden die lehmig-sandigen Hänge „abgelupt“ und groß war die Freude bei allen, als dann der Vereinsvorsitzende die erste köstliche Speisemorchel (lat. Morchella esculenta) in der Hand hielt! Dann war das Morchelfieber entfacht und im Verlauf der Wanderung wurden noch viele weitere Morcheln erspäht. Sigrid Melahn schien besonders vom Glück verfolgt zu sein. An einer Stelle hatten sich gleich 8 prächtige Morcheln im Schutze eines alten Buchenstammes entdeckt. Das reichte schon für eine gute Mahlzeit. Auch die „Jungmorchelsammlerin und -sammler“ Ramona Schmidt (Lübeck) und Eckhardt Schlichting (Gadebusch) waren erfolgreich. Sie hatten ihre erste Morcheln „in freier Wildbahn“ gesehen, kannten sie bisher nur vom Lesen und Blättern in „Luxuskochrezepten“!
Speisemorcheln gehören jedenfalls nicht nur vom Preis her zu den exklusivsten Pilzen, sondern sind auch durch ihr grubig-barockes Outfit ein optischer Leckerbissen. Die hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper sind bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht.
Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Maipilze und sehr frische Schuppige Porlinge, diese Pilze sind gut geeignet für die Verarbeitung zu leckerer Buletten, sozusagen eine vegetarische Alternative. Nicht nur bei Familie Melahn (Roduchelstorf) und Richter dürfte die Anzahl der gefundenen Morcheln für eine gute Mahlzeit gereicht haben.
Nach gut zwei Stunden Pilzwanderung gab es dann bei herrlichstem Wetter noch Kaffee mit viel Schaum („Störtebeker Pils“) oder Kaffee und Kuchen. Das idyllischen Gartencafe am Schloß mit seinen gepflegten Außenanlagen sind sehr zu empfehlen. Neugierige Blicke der Besucher wanderten in die Pilzkörbe und der Satz „ Pilzesammeln im Mai“ sorgte ständig für ungläubige Blicke. Roland Lebendig und Ramona Schmidt zogen es im Anschluss noch an das Ostufer des Schweriner Sees. Hier konnten die Beiden noch eine schöne Mahlzeit Maipilze klar machen.
So war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder Teilnehmer hatte bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen. Damit gilt die Pilz-Freiluftsaison 2018 als eröffnet.

  • Blick in den Blütenstand des Aronstabes. TR
  • Die giftige Einbeere beeindruckt mit ihrem Outfit. TR
  • Der Aronstab (Arum maculatum). TR
  • Aronstab, Blick in das Hochblatt mit Kolben und Blütenstand. TR
  • Extravagante Blüte der giftigen Einbeere (Paris quadrifolia).TR
  • Köstliche Morcheln im Korb. TR
  • Gleich drei Morcheln auf einmal. TR
  • Auch Katrin Richter entdeckte schöne Speisemorcheln. TR
  • Eckhardt Schlichting fand diese braune Morchel.TR
  • 6 Pilzfreunde und ein Hund.
  • Morcheln am Hang. TR
  • Morchelparade mit Sigrid Melahn
  • Idyllisches Gartencafe am Schloß. TR
  • Infotafeln am Schweriner See geben Auskunft.
  • Speisemorchel
  • Blätter der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum).
  • Eckhardt Schlichting geniesst die Ruhe am See. TR

Torsten Richter, Voritzender Rehnaer Pilzverein „Heinrich-Sternberg“ e.V.

Publiziert in Aktuell

Morcheln, Alpensockenblumen und allerlei anderes gab es zu entdecken am Ufer des Schweriner Sees!

Text folgt in kürze!

alle Bilder Torsten Richter!

Publiziert in Aktuell
Dienstag, 29 April 2014 06:28

Morchelwanderung 2014

Hier die ersten Bilder von der Morchelwanderung 2014 am Schweriner Außensee. Tolles Wetter und gute Stimmung und Morcheln und Maipilze...

  • Harry und der Maipilz-Hexenring
  • Sigrid Melahn präsentiert zwei ihrer schönen Speisemorcheln.
  • Halbfreie Morchel (Mitrophora semilibera)
  • Morcheltruppe am Schweriner See
  • Geschafft vom Aufstieg. Eine Bank für Heidi, Roswita, Doris und Manfred (v.r.n.l.).
  • Faltentintlinge sind jung eßbar aber ohne Alkohol
  • Ein Blick ins Innerste des Aronstabes
  • Harry und Doris Harms hatten in Gallentin einen Korb voller 1A Maipilzen geerntet
  • Maipilze
  • Glimmertintling bilden dichte Büschel auf morschem Holz
  • Hohe Morchel (Morchella elata) auf Geschreddertem am Wanderweg
  • Speisemorchel (Morchella esculenta)
  • Quadrifolia heißt 4blättrig
  • Harry am Hang mit seiner Morchel
  • Sigrid Melahn hat einen Pilzfinderblick

Publiziert in Aktuell

Regen lässt die Pilze sprießen



Rehna – Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai! Aber wer die köstlichen Speisemorcheln entdecken will, der muss zur Löwenzahnblüte feuchte Edellaubwälder besuchen. Ganz in diesem Sinne, machte sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt diesmal eine nur kleine, fast familiäre Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour. Und die schon oft gehörte Redewendung: „schießen wie die Pilze aus der Erde", sollte für die Pilzfreunde zur „köstlichen Realität" werden.

Die Koproduktion von warmen Tagen und zum Teil kräftigen Regenschauern hatte Wirkung gezeigt. Es dauerte nicht lange und die gerade in die Reihen des Rehnaer Pilzvereins aufgenommene Heide-Marie Worm hatte ihre erste Morchel in der Hand. Die „alten Hasen" guckten etwas verschrocken, gratulierten zum Erstfund und dann ging es mit Argusaugen auf die Suche. Und es ging Schlag auf Schlag. In Bergsteigermanier erklommen Frank Fischer und Torsten Richter die lehmigen Buchensteilhänge am Ufer des Schweriner Sees und wurden mehr als belohnt mit den schönsten Morcheln. In anderen Bereichen der Uferterrasse wurden mit „Wünschelruten" die Morcheln im kniehohen Teppich aus Frühlingskräutern aufgespürt. Das grubig-barocke Outfit der hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper ist bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht. Umso größer war die Begeisterung bei jeder erspähten Morchel.
Nach etwa 2 Stunden Wanderung konnten sage und schreibe 151 prächtige Speisemorcheln in den luftigen Pilzkörben gezählt werden. Über den finanziellen Wert dieses Sammelergebnisses hatten die Pilzfreunde keine weiteren Gedanken verloren. Sie ließen es sich einfach schmecken und das diesmal wirklich ausgiebig!
Aber nicht nur Morcheln lassen derzeit die Herzen der Pilzsammler hoher schlagen. Der anhaltende Regen sorgt bereits für ein kräftiges Wachstum unter Maipilzen und selbst die essbaren Champignons und Hexenröhrlinge sind schon zu finden. Es ist also mit einem interessanten Frühsommeraspekt in der heimischen Pilzwelt zu rechnen. Die Natur hat angerichtet, wir müssen ihr nur folgen wollen, um sie zu entdecken und zu genießen.
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Montag, 29 April 2013 14:33

Achtung - Morcheltour wird verschoben!

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Liebe Pilzfreunde, aufgrund des lang anhaltenden Winters hat die Vegetation noch erheblichen Rückstand und einiges aufzuholen. Das sieht in der Pilzwelt nicht anders aus und aus gegebener Situation müssen wir also unsere traditionelle Morcheltour entlang des Schweriner Sees verschieben. Geplant ist nun der 12.5.2013. Nähere Informationen findet Ihr demnächst auf unserer homepage bzw. im Rehnaer Schaukasten.morchel2
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Montag, 02 Mai 2011 00:00

Morcheltour am Schweriner Außensee

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  Morcheln lieben die Wärme und trotzen der Trockenheit

Morcheltour_am_30_April_2011Morcheltour am 30 April 2011

Rehna – Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai!

Aber wer die köstlichen Speisemorcheln entdecken will, der muss zur Löwenzahnblüte feuchte Edellaubwälder besuchen.

Und so begab sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt eine kleine Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour.

Die historischen Kulisse des Schlosses Wiligrad im Rücken, stand aber die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees im Mittelpunkt des Interesses der morchelsüchtigen Vereinsmitglieder. An den feuchten Hängen wachsen alljährlich im Wonnemonat Mai delikate Morcheln. In diesem Jahr herrschte ringsum aber große Trockenheit, nur entlang des Uferwanderweges war es recht feucht. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten! Mit Argusaugen konnten schnell einige der köstlichen Speisemorcheln (lat. Morchella esculenta) entdeckt werden. Das grubig-barocke Outfit der hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper ist bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht. Umso größer war die Begeisterung bei jeder erspähten Morchel! Auf halben Wege traf man sich dann sich dann mit den Wismarer Pilzfreunden und hatte so allerhand „Pilzlatein“ parat. Viele Speisemorcheln wurden in ihrem angestammten Lebensraum enttarnt und wurden tags darauf mit großem Genuß verspeist. Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Schuppige Porlinge, die zu Pilzbuletten verarbeitet werden können. Ein hübscher Fund gelang Andrea Möckel. Sie entdeckte einen „vom Himmel“ gefallen Erdstern und erhofft sich für 2011 viel Glück.

Erfolgreichste Morchelfinder waren Familie Frank Fischer, Andrea Möckel und Thomas Wendik. Die beiden letzteren scheuten keine Mühe und suchten vergleichbar mit Bergsteigern auch die Buchensteilhänge ab und wurden mehr als belohnt. In ihren luftigen Körben dürfte die Anzahl der Morcheln für eine gute Mahlzeit gereicht haben.

Wenn auch nicht Alle ihren Korb mit den exklusiven Morcheln füllen konnten, so war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder der Anwesenden hatten bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen.

Torsten Richter

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Morchella_esculenta_web

Zur 1. Frühjahrs- und Pilzwanderung treffen sich die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins am Sonnabend, den 30. April 2011.

Start ist um 8.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna und dann geht es per Auto in Richtung Schweriner See, zum Schloss Wiligrad. 

Mochella_2009

Wir wollen Speisemorcheln suchen bzw. wenigstens vorstellen, denn eine Erfolgsgarantie gibt es wie immer nicht! Dafür gibt es Kräuter, Frühjahrsblüher und Landschaft satt!

Das voraussichtliche Ende der Wanderung ist gegen 13.00 Uhr, ansonsten entscheidet jeder Pilzfreund selbst über die Dauer seiner Teilnahme.

Vor und nach der Wanderung besteht wieder die Möglichkeit den noch ausstehenden Jahresbeitrag zu entrichten.

Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein.

 

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Montag, 04 Mai 2009 06:26

Den Morcheln auf der Spur

Gruppenbild von der Morchelwanderung 2009

Rehna/ Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai! Aber ein altes Pilzsprichwort lautet: Blüht der Löwenzahn – wächst die Morchel!

Und der Löwenzahn blühte herrlich am 1.Mai als sich einige Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. trafen! Es ging in Richtung Wiligrad, an den Schweriner See. Und so begab sich die gut gelaunte und von der Sonne verwöhnte, buntgemischte Schar auf Morcheltour.

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No Calendar Events Found or Calendar not set to Public.

Giftnotruf: 0361 730 730

16. Tage der Pilze

  • Pilzsachverständiger der DGfM Alexander Glomb und seine Schwester Gina

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