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Aktuell

Aktuell (231)

Die aktuellen Nachrichten vom Pilzverein Rehna

Montag, 19 Oktober 2020 12:36

19. Tag der Pilze

geschrieben von

Die oder besser der "19. Tag der Pilze" unseres Pilzvereins fand statt und war ein schöner Erfolg. Bei bestem Wetter und völlig regenfrei konnten die Wanderung und die Ausstellung durchgeführt werden. Alle Pilzfreunde konnten einen pilzigen Tag erleben und viel lernen. Die Beteiligung war trotz Corona sehr gut und die Abstände an frischer Luft kein Problem.....

....schön, war die Überraschung als ehemalige Schüler uns beim Pilzesammeln begleiteten....in der Ausstellung lagen ca. 120 Arten und das in kürzester Zeit.

 

  • Pilzfreunde waren gut beschäftigtFoto Edeltraud Fischer
  • DANKE für die Hilfe--Familie Brüning Harms Maschik Foto Edeltraud Fischer
  • Das Stockschwämmchen ist ein vorzüglicher Speisepilz unserer Wälder Foto Torsten Richter
  • Elke Wahlig Nicole Sandt und Christian Stengel freuen sich über einen Stubben mit leckeren Stockschwämmchen Foto Torsten Richter
  • Fröhliche Abschlussrunde mit PilsFoto Edeltraud Fischer
  • Schlange mit Abstand und Luft! Es gibt Bratwurst. Foto Edeltraud Fischer.
  • Die Pilzschau beginnt...Foto Edeltraud Fischer.
  • Gut beschriftete Pilzshow. Foto Edeltraud Fischer.
  • Elegant Frank Fischer immer am Thema Foto Edeltraud Fischer
  • Auch ehemalige Schüler besuchten ihren Lehrer und sammelten Pilze für die Ausstellung TR
  • Johanna Schmidt freut sich über ihren Korb voller Speisepilze TR

Montag, 12 Oktober 2020 11:19

war wieder eine wunderbare Pilzwanderung!

geschrieben von

..Wenig Speisepilze, aber viele Pilzfreunde......Lehrreiche Vereinswanderung im Lankower Wald machte allen Spass und nun freuen sich die Rehnaer Pilzfreunde auf die nächsten pilzreichen Wochen....

 

  • Inocybe maculata (Gefleckter Risspilz)--giftig und nur mikroskopisch sicher von ähnlichen Arten zu trennen TR
  • Eßbar Frostrasling oder Brauner Büschelrasling - (Lyophyllum fumosum)
  • Der giftige Russula fuscorubroides riecht fruchtig aber schmeckt schärflich und ist giftig TR
  • Nach der Pilzwanderung wurde noch gefachsimpelt zB über Knollenblätterpilze und Champignons TR
  • Gerne an Waldwegrändern ist die giftige Inocybe maculata (Gefleckter Risspilz) TR
  • Gruppenbild mit luftigem AbstandTR
  • Erdsterne sind immer besondere Funde Hier handelt es sich um den Fransen-Erdstern (Geastrum fimbriatum) TR
  • Die eßbare Krause Glucke oder Fette Henne (Sparassis crispa) ist eine parasitische Pilzart die Kiefern bevorzugen Das Outfit erinnert an einen ockergelblichen Badeschwamm
  • Flattrige Koralle (Ramaria flaccida) ein Fichtenbegleiter und nicht sehr häufig TR
  • Porphyrbrauner Wulstling (Amanita porphyria) ein Fichtenforstbewohner TR
  • Dunkelroter Stachelbeer-Täubling (Russula cf fuscorubroides) nur schwach scharf und bei Fichte wachsend TR
  • Tödlich giftig der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) und schwach giftige Gelbe Knollenblätterpilz (Amanita citrina) (vlnr) TR
  • Tödlich giftig der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) TR
  • Unbekannter aber schöner Trichterling (Clitocybe spec) bei Fichten am Wegrand TR

Endlich wieder gemeinsam raus in die Pilze….

Rehna. Woitendorf. ……so die einhellige Meinung der Rehnaer Pilzfreunde! Besonders freuten sich auch die aus Hamburg und Gr.Grönau stammen Mitglieder. Sie dürfen nun auch wieder dabei sein, sozusagen als Pilztouristen. Das Corona Jahr hatte auch auf viele Aktivitäten des Pilzvereins seinen Stempel aufgedrückt. Am Sonnabend ging es aber nun endlich los. Der Lieblingswald der Rehnaer stand zum Auftakt auf dem Programm. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonne folgten 19 froh gelaunte Mitglieder und zwei Hunde dem Lockruf der Pilze. Mit großem Abstand ging es gemeinsam durch die verschiedenen Waldbereiche des Woitendorfer Waldes und allmählich füllten sich auch die luftigen Körbe. Im Fichtenwald drückten sich junge Rotfußröhrlinge, Waldchampignons und einige Maronen durch den weichen Teppich aus Moosen. Frische Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge versteckten sich im lichten Buchenwald und auf Totholz gaben sich Rehbraune Dachpilze die Ehre. Ihr zarter Duft nach Rettich ist sehr markant. Einen Stubben voller Köstlichkeiten entdeckte Katrin Richter. Leckere Stockschwämmchen hatte sie gefunden und „verschenkte“ den mit Pilzen besetzten Stubben an Familie Götz aus Hamburg. Leonie (9) und Maria Katalina (26) machten sich ans Ernten. Aber Halt! Zuerst wurden die bildschönen Stockschwämmchen mit Handy & Kamera festgehalten. Einen seltenen Röhrling entdeckte Pilzfreund Heinz Carlsson. In einem feuchten Buchenwaldbereich fand er den Wuzelnden Bitterröhrling (lat.: Caloboletus radicans). Wenn er nicht giftig und bitter wäre, könnte er locker eine Pilzpfanne füllen. Ein schöner Fund!
Für die Artenkenntnis wurde natürlich auch wieder etwas getan. Immer wieder wurden Merkmale am „lebenden Objekt“ erläutert und so das sichere Sammeln gefördert! Nach der Sammeltour wurden die Pilzkörbe kontrolliert. Dazu legten die einzelnen Sammler ihre Pilze aus und Vereinschef Richter erläuterte Namen, Merkmale und gab Hinweise zu Speisewert und Ökologie. Natürlich mit Abstand und viel frischer Luft dazwischen.
Es gab jedenfalls allerhand zu lernen. Die vielen erklärenden Worte und das Begutachten der gefunden Hutträger kamen gut an und waren sehr anschaulich. „Endlich mal Zeit zum Kennenlernen der Arten und nicht nur abschneiden und ab in die Pfanne.“ So die verbreitete Meinung der Vereinsmitglieder. Wenn auch die meisten Pilzfreunde eine kleine Mahlzeit in ihren Körben hatten so bleibt doch die Erkenntnis: Es geht los mit den Pilzen, wenn auch die Artenvielfalt noch Wünsche offen lässt. Es besteht aber begründete Hoffnung, denn die Saison geht bis in den Dezember hinein.

Fotos und Text: Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

 

  • Rotfußröhrling eine eßbare Röhrlingsart TR
  • Mächtige Fruchtkörper bildet der Wurzelnde Bitterröhrling giftig TR
  • Stockschwämmchen vorzüglicher Speisepilz TR
  • Uwe Rüffer und seine Frau haben ihre Funde zur Begutachtung übersichtlich geordnet Fast eine kleine Pilzausstelllung
  • Wurzelnder Bitterröhrling giftig TR
  • Räumlich versetztes Gruppenfoto unter Coronabedingungen
  • Die gesammelten Pilze werden geordnet
  • Leonie (re) und Maria Katalina Götz freuen sich über die leckeren Stockschwämmchen
  • Leonie am Stockschwämmchenstubben TR

Mittwoch, 30 Oktober 2019 14:50

Euroimmunler mit Rehnaer Pilzverein auf Pilzpirsch

geschrieben von

 

Rehna. Schon im letzten Jahr hatte sich Euroimmunmitarbeiterin Natalie Blimke mehrfach um ein Treffen mit dem Chef des Rehnaer Pilzvereins bemüht. Torsten Richter sagte aufgrund der nachhaltigen Trockenheit immer wieder ab. In diesem Jahr sollte es nun klappen. Recht plötzlich schossen die Pilze im Oktober aus der Erde und bei allen Pilzfreunden herrschte sofort erhöhte „Alarmbereitschaft“. Nach persönlichen Absprachen wurde es konkret ! Fast fünfzig, meist junge Euroimmunler wollten nicht nur „Waldbaden“ sondern „Waldbaden mit Pilzpirsch“. Derartige Events scheinen in Mode zu kommen, nur gibt es nicht genügend Pilzsachverständige im Land. Aufgrund der vielen Anmeldungen wurden spontan zwei Termine für die Pilzlehrwanderungen festgelegt. Am Sonnabend ging es in den Lankower Wald und am Sonntag in einen moosigen Fichtenforst bei Selmsdorf. Für die gemeinsame Pilztour vereinbarte man das unkomplizierte „Du“ und dann ging es los. Die Pilze meinten es gut mit den Euroimmunler /-innen und die Körbe füllten sich nicht nur mit bekannten Speisepilzen wie Marone und Steinpilz. Eifrig wurde die artenreiche Pilzwelt am Naturobjekt bestaunt und erklärt. Was will man mehr. Nach anfänglicher Scheu vertrauten die jungen Leute Pilzchef Richter schnell und prächtige Riesen- und Safran-Schirmpilze, Violette Rötelritterlinge, Wald- und Anis-Champignons, Kuhmäuler, Schwarzpunktierte Schnecklinge und Violette Lacktrichterlinge versammelten sich in den bunten Körben. Nach zwei Stunden wurden die Pilzfunden auf der sonnigen Waldwiese ausgelegt und einer abschließenden Kontrolle unterzogen. Rezeptempfehlungen des Tages: Flammkuchen mit in Butter angebraten Waldpilzen und Zwiebeln und mit Semmelbröseln paniertes Riesen-Schirmpilzschnitzel. Am Ende der beiden erfolgreichen Pilzwanderungen waren sich alle einig. In sehr angenehmer Atmosphäre an frischer Luft mehr über die Welt der Pilze erfahren. Verkürzt auch formuliert, lehrreich und schmackhaft! Dafür gab es ein großes Dankeschön aller Beteiligten an Natalie Blimke und Torsten Richter, die diese teambildenden Maßnahme ermöglicht haben. Ein schöner Nebeneffekt der Pilzwanderung: einige Euroimmunler sind nun Mitglied im der Rehnaer Pilzverein. Vielen Dank auch an Roland Lebendig, der bei der Auswahl des Waldgebietes einen genialen Volltreffer landete . Ein moosiger Fichtenforst wie im Märchen…..

  • Oberfläche vom Hasenbovist. TRDSC 1086 - Kopie
  • Ein seltener und ziemlich großer Champignon aus dem Fichtenforst-- Agaricus porphyrrhizon. TR
  • Hasenstäubling - Handkea utriformis ist jung ein guter Speisepilz. TR
  • Giganten des Waldes. Der essbare Parasol oder Riesen-Schirmpilz (Macrolepiota procera). TR
  • Bereit für die letzte Kontrolle vor der Bratpfannenstation. TR
  • Russula xerampelina Roter Herings-Täubling TR
  • Schönheiten- Fliegenpilze im Moos.
  • Gift-Champignons auf Holzschredder. TR
  • 1A Maronen wuchsen im Fichtenforst und wanderten in die Pilzkörbe der Euroimmunler. TR
  • Pilzpause auf der Waldlichtung. TR
  • Pilzbesprechung. TR
  • Auf der Rückreise entdeckt. Gelbverfärbung am Hutrand und der Stielbasis sind typisch für den Gift-Champignon. TR
  • Auswertung der Pilzfunde in lockerer Atmosphäre. TR
  • Gutgelaunte Pilzfreunde...TR
  • Mit großem Interesse wurde die Präsentation der Pilzfunde verfolgt.
  • Gemeinsam auf erfolgreicher Pilztour.....TR
  • Unterwegs im moosigen Märchenwald bei Selmsdorf...TR
  • Prächtige Riesen-Schirmpilze füllten schnell die Körbe. TR
  • Schwarzpunktierter Schneckling (Hygrophorus pustulatus), ein essbarer Schneckling. TR
  • Schönste Parasole. Nicht nur zum Bewundern, sondern auch verzehren. TR

 

Mittwoch, 23 Oktober 2019 11:19

Mit einem Team von Euroimmun auf Pilztour

geschrieben von
 Mit einem Team von Euroimmun auf Pilztour mit dem Rehnaer Pilzverein Heinrich Sternberg e.V. (Torsten & Katrin Richter) im Lankower Wald. Ein lehr- und pilzreicher Herbsttag bei schönstem Wetter....

  • Rauchblättrige Schwefelköpfe gehören zu den besten Speisepilzen des Spätherbstes.
  • Espen-Rotkappen (Leccinum aurantiacum) gab es auch noch zu entdecken. TR
  • Frohgelaunte Pilzfreunde präsentieren ihren Korb mit bunten Pilzen. TR
  • Der Violette Rötelritterling, ein guter Speisepilz des Herbstes. TR
  • Die frohgelaunten Hallimaschfinder im Fichtenforst. TR
  • Korb für Korb und Pilz für Pilz wurden kontrolliert. TR
  • Die Euroimmunler auf Pilztour mit dem Rehnaer Pilzverein. Eine schöne Erinnerung. TR
  • Nicht häufig, die Fichten-Koralle (lat. Ramaria flaccida). Nur mikroskopisch zu bestimmen. TR
  • Das besondere Outfit--die Stinkmorchel (Phallus impudicus). TR
  • Ein lehrreicher Tag in toller Gemeinschaft geht dem Ende entgegen. TR
  • Sorgte für flachliegende Pilzfreunde. Eine schöne Gruppe von essbaren Safran-Schirmpilzen. TR
  • Hallimasch
  • Es gab viele Fragen zum Thema Pilze und deren Zubereitung. TR
  • Der Hallimasch ist ein eßbarer Pilz, der aber vor der Zubereitung abgekocht werden muß. - Kopie
  • Schirmpilze und deren magische Anziehungskraft ! Fototermin kurz überm Erdboden. TR
  • Hallimasch sogar am stehenden Baum. TR
  • Unter den Hut geschaut.....TR
  • Zur Kontrolle aufgereihte Pilzbeute. TR

 

 
 
Dienstag, 15 Oktober 2019 06:57

Artenreichtum bewundert und Pilzpfanne gesichert.

geschrieben von

Hallimasch dominiert derzeit den Herbstwald
Rehna-Botelsdorf. Ein märchenhaft schöner Pilzwald erwartete die Rehnaer Pilzfreunde am Sonnabend bei Botelsdorf. Eckhardt Schlichting hatte nicht zu viel versprochen, als er das Waldgebiet zur Wanderung vorgeschlagen hatte. Sehr gefreut haben sich Alle über die rege Teilnahme der Jugend. Darunter drei ehemalige Schülerinnen der Rehnaer Regionalschule die schon seit Jahren den Pilzverein bei der Ausgestaltung der „Tage der Pilze“ unterstützten. Aber diesmal wollten alle nur einen Korb voller leckerer Speisepilze. Und der Herbst hatte einiges zu bieten!
Frohgelaut zog man anfangs noch im „Rudel“, dann in kleinen Gruppen durchs Unterholz und entdeckte in den von Moosen bedeckten Fichtenbereichen neben allerlei schmackhaften Hutträgern auch einige Schön- bzw. Seltenheiten. Der Fund des Tages war das Schneeweiße Fadenkeulchen (lat.: Typhula spathulata). Die nur ca. ein Zentimeter kleine, keulenförmige Art bildete „eine gesellige Vereinigung“ auf einem morschen Buchenast. Der Pilz wurde in den letzten 100 Jahren erst dreimal in Mecklenburg- Vorpommern gefunden. Das letzte Mal vor genau 15 Jahren.
Mit den Worten: “Herrlich, so etwas Schönes habe ich selten gesehen“, feierten die Pilzfreunde jede der unzähligen und wunderschönen Maronen in bester Speisequalität. Auch eine Krause Glucke (lat.: Sparassis crispa) landete in einem Pilzkorb. Katrin Richter hatte „das sitzende Huhn“ an einer Fichte entdeckt. Maronen, Rotfußröhrlinge, Hallimasch, Steinpilze, Ziegenlippen, Safran-Schirmpilze und Violette Rötelritterlinge wanderten so reihenweise in die luftigen Sammelkörbe, denn sie sind allesamt gute und recht häufige Speisepilze. Besonders der Hallimasch bevölkert derzeit die Stubben und abgekocht ergibt er eine leckere Pilzpfanne oder –suppe.
Die gutgelaunten Pilzfrauen und –männer waren also erfolgreich beim Füllen Ihrer luftigen Körbe. Recht zahlreich und in Topqualität wanderten auch Stockschwämmchen und erste Rauchblättrige Schwefelköpfe beim ehemaligen Rehnaer Schulleiter Uwe Seemann in den Sammelkorb. Zum Abschluss wurden auf Wunsch die Pilzkörbe vom Vereinschef erklärend kontrolliert. „So kann einem nichts passieren und Pilzvergiftungen jeder Art werden vermieden“, brachte es die gut gelaunte Pilzschar auf den Punkt. Erfassung des Pilzinventars, Aufklärungsarbeit und Umweltbildung direkt am Naturobjekt sind wichtige Säulen der Vereinsarbeit der Rehnaer Pilzfreunde.

  • Ina-Marie Wittkopf hatte schöne Stein- und Birkenpilze gefunden. Herzlichen Glückwunsch. TR
  • Begutachtung der Funde. TR
  • Frische Maronen sind begehrte Speisepilze. TR
  • Typhula spathulata TR
  • Imposante Fruchtkörper vom Riesenporling und viel Hallimasch an einer Böschung in Gr.Hundorf. TR
  • Gruppenfoto in Gr.Hundorf. Im Hintergrund eine Böschung voller Riesenporlingen und Hallimasch...TR
  • Jugendliches Gedränge vom Kahlen Büschel-Mürbling (Psathyrella multipedata). TR
  • Leckere Pilze tummelten sich am Ende der Wanderung in den Körben der buntgemischten Pilztruppe. TR
  • Der Grünblättrige Schwefelkopf ist giftig und wird mit vielen anderen Pilzen verwechselt. TR
  • Artur Heuckrodt hatte viel Spass beim Pilze sammeln. TR
  • Die 1.Büschel- oder Frostraslinge. TR
  • Kahler Büschel-Mürbling (Psathyrella multipedata). TR
  • Alt und Jung gemeinsam auf Pilzpirsch.TR
  • Maronen, Rotfußröhrlinge, Schirmpilze und Wald-Champignons landeten im luftigen Korb von Eckhart.... TR
  • Schönster Hallimasch. TR
  • Anna-Sophie Ulmer sammelte eine schöne Pilzmahlzeit für ihren Großvater. Eine sehr nette Geste finden wir! TR

Montag, 30 September 2019 11:31

erfolgreiche Wanderung die Lust auf Mehr macht

geschrieben von

Die erste Wanderung des Pilzvereins ist fast ins Wasser gefallen aber davon lassen sich unser Vereinsmitglieder nicht einschüchtern  und folgten unser Einladung doch recht zahlreich. Herrlich frische Speisepilze für ALLE! Schönste Maronen, frische Steinpilze, Ziegenlippen, Rotfüßchen, Birkenpilze, viele Stubben mit erstklassigen Stockschwämmchen und schönen Schirmpilzen. Es war eine sehr erfolgreiche Wanderung die Lust auf Mehr macht und alle waren begeistert. Die Steinpilze sind im Kommen und Paula Schnürl hatte sogar die ersten Herbsttrompeten in ihrem Korb. Frischer Apfel-Streuselkuchen von Kerstin Schnürl erfreute die Pilzfreunde nach der Wanderung und weil es schön war, gibt es am 3.Oktober wieder eine Pilzpirsch für die Vereinsmitglieder. Ausgiebig wurde über die derzeitige Schwemme an Gift- Champignons diskutiert und deren sichere Trennung zu anderen Agaricus-Arten.
Zu den interessanten und nur mikroskopisch bestimmbaren Funde gehört u.a. Ramaria eumorpha.

  • Schön, aber ungenießbar. Ein Stubben voller Grünblättriger Schwefelköpfe. TR
  • Ein Blick in den bunten Korb von unserem Pilzfreund Manfred Belz. TR
  • Spitzen der Koralle Ramaria eumorph mit winzigen Wassertröpfchen. TR
  • Gift- Champignon (links) und Anis-Champignon. TR 1
  • Leucoagaricus leucothites und Agaricus bitorquis TR
  • Frische Maronen begeisterten die Rehnaer Pilzfreunde.TR
  • Ramaria eumorpha im moosigen Fichtenforst - eine bizarre Schönheit. TR
  • Leckere Stockschwämmchen ernteten Edeltraud Fischer und ihr Enkel Linus. TR
  • Nass, aber sehr zufrieden über einen pilzreichen Tag im Woitendorfer Wald. TR
  • Schönste Maronen....TR
  • Roland Lebendig präsentiert seinen Stockschwämmchenkorb. TR
  • Ramaria eumorpha TR

Freitag, 20 September 2019 14:12

Tage der Pilze müssen ausfallen!

geschrieben von

Leider ist  aufgrund der Trockenheit das Vorkommen von großen Frischpilzen so bescheiden, daß unsere geplanten Pilztage auch in diesem Jahr wieder ausfallen müssen - es gibt einfach zu wenig Material für eine große Ausstellung. 

Montag, 12 November 2018 18:16

Gut gelaunt durch den sonnigen Herbstwald

geschrieben von

Hallimasch dominiert die regionale Pilzwelt

Rehna. Nach einer frostigen Nacht erwartete die Rehnaer Pilzfreunde am vergangenen Sonntag ein herrlicher Tag ohne Wind und mit Sonne. Und so folgte eine froh gelaunte bunte Schar aus Mitgliedern und Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. dem Lockruf der Pilze. Vereinschef Torsten Richter begrüßte alle aufs herzlichste. Für die Herbstwanderung hatten sich die Pilzfreunde diesmal einen Wald bei Gadebusch ausgewählt.
Nach kurzer Begrüßung gings ab in die Wälder und in kleinen Gruppen durchstöberten die Pilzbegeisterten die ausgedehnten, moosigen Fichtenbestände.
Um es vorweg zu nehmen. Der Maronen- und Steinpilzsammler hätte sicher enttäuscht den Wald verlassen. Die Rehnaer Pilzfreunde wussten aber warum sie in den Wald gingen. Gemeinsam an frischer Luft mit netten Vereinsmitgliedern, das hat gerade heute einen besonderen Wert. Aber es gab auch Pilze. Reichlich Hallimasch, Rauchblättrige Schwefelköpfe, wenig Maronen, Violette Rötelritterlinge und einige Krause Glucken wanderten in die luftigen Körbe. Ein Halt auf dem Nachhauseweg brachte dann die Pilzkörbe zum Überquellen. Hallimaschfreunde kamen voll auf ihre Kosten und füllten ihre Sammelutensilien.
Der interessanteste Fund des Tages war aber kein Speisepilz, sondern der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum). Mandy Heuckrodt entdeckte im moosigen Fichtenforst diese seltene Art, die bislang auf keiner Wanderung festgestellt wurde. Die Chinesen nennen ihn Ling Zhi („Geist-Pflanze“). Weitere gebräuchliche chinesische Bezeichnungen sind „Pilz der Unsterblichkeit“ oder „König der Heilkräuter“. Als Heilpilz findet er in der traditionellen chinesischen Medizin vielseitige Verwendung und gilt dort dem Ginseng ebenbürtig.
Mal sehen was es auf der nächsten Wanderung zu entdecken gibt. Am Sonntag dem 11.November heißt es wieder „ab in die Pilze“.

Rehna. Viele Pilzfreunde leiden in diesem Jahr. Der Jahrhundertsommer hinterließ auch Spuren im Reich der Pilze. Bedingt durch die anhaltende Hitze konnten viele Hutträger bislang keine Fruchtkörper bilden und so blieben die Pilzkörbe leer. Totalausfall bei Pfifferling, Steinpilz und Co. sind oftmals die traurigen

Botschaften in diesem Jahr. Es gibt aber auch Ausnahmen.In feuchten Senken haben die leichten Niederschläge sofort Wirkung gezeigt. So kann man derzeit im Umfeld von Birken durchaus fündig werden. Aktuell schieben gerade zwei Röhrlingsarten die zu den schmackhaften Speisepilzen unserer Heimat gehören ihre Fruchtkörper aus dem Erdreich. Und so landeten einige Rotkappen und viele Birkenpilze am Wochenende beim Vorsitzenden des Rehnaer Pilzvereins im luftigen Pilzkorb und dann in der Bratpfanne. Es gibt also auch für 2018 noch einen Hoffnungsschimmer am Pilzhimmel.

Torsten Richter

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16. Tage der Pilze

  • Pilzsachverständiger der DGfM Alexander Glomb und seine Schwester Gina

Aktuelles

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