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Pilzverein Rehna
Aktuell

Aktuell (222)

Die aktuellen Nachrichten vom Pilzverein Rehna

Rehna. Viele Pilzfreunde leiden in diesem Jahr. Der Jahrhundertsommer hinterließ auch Spuren im Reich der Pilze. Bedingt durch die anhaltende Hitze konnten viele Hutträger bislang keine Fruchtkörper bilden und so blieben die Pilzkörbe leer. Totalausfall bei Pfifferling, Steinpilz und Co. sind oftmals die traurigen

Botschaften in diesem Jahr. Es gibt aber auch Ausnahmen.In feuchten Senken haben die leichten Niederschläge sofort Wirkung gezeigt. So kann man derzeit im Umfeld von Birken durchaus fündig werden. Aktuell schieben gerade zwei Röhrlingsarten die zu den schmackhaften Speisepilzen unserer Heimat gehören ihre Fruchtkörper aus dem Erdreich. Und so landeten einige Rotkappen und viele Birkenpilze am Wochenende beim Vorsitzenden des Rehnaer Pilzvereins im luftigen Pilzkorb und dann in der Bratpfanne. Es gibt also auch für 2018 noch einen Hoffnungsschimmer am Pilzhimmel.

Torsten Richter

Samstag, 15 September 2018 20:27

Absage Tage der Pilze 2018

geschrieben von

Liebe Mitglieder und Freunde des Pilzvereins,

ein „Jahrhundertsommer“ liegt hinter uns und wir hoffen, viele von Euch konnten ihn genießen mit langen Terrassenabenden, viel Baden oder einfach viel draußen sein.

Aber leider hat es seit April nicht mehr ausgiebig geregnet und die Böden in den meisten Wäldern sind trocken. Das Pilzwachstum kommt auch durch die wenigen punktuellen Regenschauer nicht so richtig in Gang. Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich sicherlich hier und dort gehäuft Krause Glucken, Birkenpilze o.ä. finden, aber die Artenvielfalt ist es eben nicht. Wir haben uns somit entschlossen, 14 Tage vor den geplanten Tage der Pilze, diese ausfallen zu lassen.

Aufgrund des zu geringen Artenaufkommens werden wir unseren Ansprüchen einer umfassenden Pilzausstellung nicht gerecht. Weiterhin können wir in diesem Jahr den beliebten Pilzimbiss von Irena Dombrowa nicht anbieten und auch unsere berufliche Situation lässt uns im Augenblick kaum Zeit für die Organisation unserer „Tage der Pilze“.

Zu den nächsten Wanderungen innerhalb des Pilzvereins werden wir aber weiterhin spontan einladen, wenn die Pilze dann „sprießen“ (per Mail, wie gewohnt).

Als Alternative zu den „Tagen der Pilze“ würden wir folgenden Vorschlag machen: Wenn es sich vom Pilzaufkommen in den Wäldern lohnt im Oktober/November, dann laden wir an einem Sonnabend zur öffentlichen Wanderung ein, begleitet evtl. von Reinhold Krackow oder Alexander Glomb, mit einer anschließenden kleinen Pilzausstellung der gefundenen Arten.

Vielleicht lässt sich das realisieren mit der Hilfe von Euch. Was haltet Ihr davon? Über eine Rückmeldung Eurerseits würden wir uns freuen.

Torsten Richter

Vorsitzender Rehnaer Pilzverein

Mittwoch, 30 Mai 2018 07:04

Rehnaer Pilzverein den Morcheln auf der Spur !

geschrieben von

„Morchelsüchtige“ eröffnen Freiluftsaison am Schweriner See
Rehna – Wiligrad. Um es mal gleich vorwegzunehmen. Es war eine der schönsten Morchelwanderungen die wir jemals erlebt haben. Es stimmte einfach alles und auch das altbekannte Gesetz bewahrheitete sich. Viele Pilzsammler, wenig Morcheln; wenig Pilzsammler, viele Morcheln! Wir waren wenig Pilzsammler am vergangenen Sonnabend……alles klar!

Im Wonnemonat Mai blüht er leuchtend gelb, der Löwenzahn. Und wenn der Löwenzahn die heimatlichen Wiesen und Weiden in ein sattes Gelb taucht, dann schlägt die Stunde für alle morchelsüchtigen Pilzfreunde. Auch die Rehnaer ziehen die Morcheln alljährlich in ihren magischen Bann Und so begab sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt eine kleine Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour.
Die historischen Kulisse des Schlosses Wiligrad im Rücken, stand dann die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees im Mittelpunkt des Interesses der Morchelsüchtigen. Das sonnige Wetter machte die Wanderung entlang der Steilhänge am Schweriner See für alle Teilnehmer zu einem wunderbaren Maiausflug an frischer Luft. Entlang des bewaldeten Weges überraschte die Vielzahl interessanter Frühlingsblühern z.B. Einbeere, Alpensockenblume, Aronstab und Schuppenwurz, um nur einige zu nennen. Aber wo waren die Morcheln? Hatten Trockenheit und der z.T. kräftige Wind sie beim Wachsen gestört? Mit Argusaugen wurden die lehmig-sandigen Hänge „abgelupt“ und groß war die Freude bei allen, als dann der Vereinsvorsitzende die erste köstliche Speisemorchel (lat. Morchella esculenta) in der Hand hielt! Dann war das Morchelfieber entfacht und im Verlauf der Wanderung wurden noch viele weitere Morcheln erspäht. Sigrid Melahn schien besonders vom Glück verfolgt zu sein. An einer Stelle hatten sich gleich 8 prächtige Morcheln im Schutze eines alten Buchenstammes entdeckt. Das reichte schon für eine gute Mahlzeit. Auch die „Jungmorchelsammlerin und -sammler“ Ramona Schmidt (Lübeck) und Eckhardt Schlichting (Gadebusch) waren erfolgreich. Sie hatten ihre erste Morcheln „in freier Wildbahn“ gesehen, kannten sie bisher nur vom Lesen und Blättern in „Luxuskochrezepten“!
Speisemorcheln gehören jedenfalls nicht nur vom Preis her zu den exklusivsten Pilzen, sondern sind auch durch ihr grubig-barockes Outfit ein optischer Leckerbissen. Die hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper sind bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht.
Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Maipilze und sehr frische Schuppige Porlinge, diese Pilze sind gut geeignet für die Verarbeitung zu leckerer Buletten, sozusagen eine vegetarische Alternative. Nicht nur bei Familie Melahn (Roduchelstorf) und Richter dürfte die Anzahl der gefundenen Morcheln für eine gute Mahlzeit gereicht haben.
Nach gut zwei Stunden Pilzwanderung gab es dann bei herrlichstem Wetter noch Kaffee mit viel Schaum („Störtebeker Pils“) oder Kaffee und Kuchen. Das idyllischen Gartencafe am Schloß mit seinen gepflegten Außenanlagen sind sehr zu empfehlen. Neugierige Blicke der Besucher wanderten in die Pilzkörbe und der Satz „ Pilzesammeln im Mai“ sorgte ständig für ungläubige Blicke. Roland Lebendig und Ramona Schmidt zogen es im Anschluss noch an das Ostufer des Schweriner Sees. Hier konnten die Beiden noch eine schöne Mahlzeit Maipilze klar machen.
So war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder Teilnehmer hatte bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen. Damit gilt die Pilz-Freiluftsaison 2018 als eröffnet.

  • Gleich drei Morcheln auf einmal. TR
  • Aronstab, Blick in das Hochblatt mit Kolben und Blütenstand. TR
  • Blätter der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum).
  • Speisemorchel
  • Idyllisches Gartencafe am Schloß. TR
  • Die giftige Einbeere beeindruckt mit ihrem Outfit. TR
  • Der Aronstab (Arum maculatum). TR
  • Blick in den Blütenstand des Aronstabes. TR
  • Morchelparade mit Sigrid Melahn
  • 6 Pilzfreunde und ein Hund.
  • Auch Katrin Richter entdeckte schöne Speisemorcheln. TR
  • Morcheln am Hang. TR
  • Köstliche Morcheln im Korb. TR
  • Eckhardt Schlichting fand diese braune Morchel.TR
  • Eckhardt Schlichting geniesst die Ruhe am See. TR
  • Extravagante Blüte der giftigen Einbeere (Paris quadrifolia).TR
  • Infotafeln am Schweriner See geben Auskunft.

Torsten Richter, Voritzender Rehnaer Pilzverein „Heinrich-Sternberg“ e.V.

Mittwoch, 04 April 2018 07:52

Chronik 2017 ist fertig

geschrieben von

screenshot as.photoprintit.com 2018.04.04 10 01 31

Pünktlich zur Mitgliederversammlung des Rehnaer Pilzvereins haben Katrin und Torsten die Chronik des Pilzvereines für 2017 fertiggestellt. Das Original des Fotobuches können alle am kommenden Freitag vor ort betrachten. Für alle die es schon etwas früher am Bildschirm sehen möchtne, haben wir hier für kurze Zeit den Link zur Chronik!

Chronik 2017 

Dienstag, 10 Oktober 2017 15:04

Bilder Tage der Pilze 2017

geschrieben von

Die ersten Bilder von den Tagen der Pilze 2018 schon mal als erster Vorgeschmack. Danke an Christopher Engelhardt für die tollen Bilder...

  • Lilastiel-Rötelritterling (Lepista personata) 170930 Kloster Rehna (03) tn
  • Gemeiner Orange-Becherling (Aleuria aurantia) 170930 Woitendorfer Wald (03) tn
  • Totentrompete (Craterellus cornucopioides) 170930 Woitendorfer Wald (05)_tn
  • Gelbrandiger Saftling (Hygrocybe insipida) 170930 Woitendorfer Wald (04) tn
  • Grünspan-Träuschling (Stropharia aeruginosa) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Wandelbarer Hallimasch (Armillaria gallica) 170930 Woitendorfer Wald (01)_tn
  • Zitronengelber Erlenschüppling (Pholiota alnicola) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Zitronengelbes Reisigbecherchen (Bisporella citrina) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Gift-Häubling (Galerina marginata) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Starkriechender Trompetenpfifferling (Craterellus lutescens) 170930 Woitendorfer Wald (03) tn
  • Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystina) 170930 Woitendorfer Wald (01)_tn
  • Gelbschneidiger Helmling (Mycena citrinomarginata) 170930 Woitendorfer Wald (04) tn
  • Gelbrandiger Saftling (Hygrocybe insipida) 170930 Woitendorfer Wald (04)_tn
  • Herber Zwergknäueling (Panellus stypticus) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn

Freitag, 22 September 2017 10:55

18.Tage der Pilze in Rehna

geschrieben von

18.Tage der Pilze in Rehna
mit den schönsten Ergebnissen des großen Schülerzeichenwettbewerbes Thema "Pilze im Herbst„

30. September bis 1. Oktober 2017 im Rehnaer Kreuzgang

Sonnabend 30. September2017
10.00 Uhr Pilzwanderung mit den Pilzberatern Alexander Glomb, Reinhold Krakow und Irena Dombrowa
(Treffpunkt: vor dem Langen Haus in Rehna; das Exkursionsgebiet wird dann bekannt gegeben)

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Pilzausstellung

Sonntag 1. Oktober 2017
10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Pilzausstellung

Am Sonnabend und Sonntag stehen allen Pilzfreunden die Pilzberater Frau Dombrowa, Alexander Glomb und Reinhold Krakow zur Verfügung
und begutachten die gesammelten Pilze.

Eintritt:
2,- Euro für Erwachsene
(Kinder bis 16 Jahre frei)
Wanderung: 2,- Euro
Für Mitglieder des Pilzvereines „Heinrich Sternberg“ Rehna e. V. und Sponsoren frei.

Öffnungszeiten:
Sonnabend:
10.00 Uhr bis 18.00
Sonntag:
10.00 bis 16.00 Uhr
Wir danken allen Sponsoren für die Unterstützung bei den 18. Tagen der Pilze in Rehna.

Unsere Sponsoren 2017

Wir danken allen Freunden und Förderern des Vereines für die tatkräftige Unterstützung unserer Arbeit.
Zu besonderen Dank fühlen wir uns gegenüber unseren diesjährigen Sponsoren verpflichtet:

Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter, Rehna
SP: Arndt, Rehna

Autohaus Opel Carlsson, Nesow
Getränkepartner Maack & Maack Event Rehna
Zahnarztpraxis Carsten & Kirsten Paprotzki, Rehna
Kinderarztpraxis Dr. med. Manfred Otto, Gadebusch
Buchhandlung Schnürl & Müller GdR, Gadebusch
Dipl. med. Michael Herbst, Rehna
Christel Schotte, Krankengymnastin, Gadebusch
Hotel Stadt Hamburg Rehna, Inh. Cornelia Muuß
Optiker Wichert Gadebusch
Reinhard Krix Landhandel, Rehna
Bäckerei Schwabe, Schönberg

Wismar-Rehna/ Brüel. Am vergangenen Sonnabend trafen sich Pilzfreunde aus Wismar und Rehna zu ihrem traditionellen 13.Vereinstreffen am Roten See zu Brüel. Punkt 10.00 Uhr ging es los! Nach kurzer Begrüßung durch Reinhold Krakow und Torsten Richter ging es für die Pilzfreunde in zwei Gruppen auf Pilzpirsch. Mit Irena Dombrowa ging es in die Kobander Tannen und wer sich für Torsten Richter sowie Reinhold Krakow entschied fuhr in den Sültener Forst. Gegen 13.30 Uhr trafen dann alle wieder an der dortigen Blockhütte zur Fundauswertung und zum Mittagstisch ein. Alle Pilzfreunde waren recht zufrieden. Es gab reichlich Pilze für die Bratpfanne und auch für den Fotofreund. So kamen alle auf ihre Kosten.

Frau Roswitha Spöhr von der Schweriner Volkszeitung war zugegen und nahm mit Interesse unsere Berichte und Funderlebnisse auf, denn es hatte sich wirklich gelohnt. Maronen, Pfifferlinge, Steinpilze, Reifpilze und Krause Glucken gab es schon ganz ordentlich. Aber auch Milch- und Täublinge wanderten in die luftigen Pilzkörbe. Ein schönes Abschlussbild rundete den sonnigen Tag am herrlichen Roten See ab und macht Hoffnung auf mehr......

  • Eike und Katrin hatten viel essbares und auch interessantes in ihren Körben. TR
  • Katrin und Jonas hatten eine erfolgreiche Wanderung hinter sich und gut Lachen. TR
  • Schönes Wetter, schöne Pilze, schöne Pilzfreunde - das Abschlussfoto. TR
  • Flaumiger Scheidling Volvariella hypopitys. TR
  • Woolhopscher Borstling Trichophaea woolhopeia TR
  • Doris und Cordula bei der Geruchsprobe. TR
  • Orangebecherling Aleuria aurantia TR
  • Pfifferlinge gab es in bester Qualität. TR
  • Die Wahl der Qual haben Manfred, Doris und Harry. Was essen wir denn heute....TR
  • Pilzfreunde aus Rehna und Wismar kurz vor dem Start in die Wälder. TR
  • Eifrig wurden die Pilzfunde von Katrin Richter besprochen.
  • Rasiges Knöterich-Stielbecherchen Hymenoscyphus dearnessii TR 1
  • Der seltene Kornblumenröhrling. TR
  • Gute Laune bei sonnigem Wetter und Pilze als Gesprächsthema. Was will man mehr. TR
  • Scutellinia kerguelensis TR
  • Frau Spöhr von der SVZ beim Interview mit Irena und Cordula. TR

So klang schließlich ein schönes Vereinstreffen bei deftiger Mecklenburger Küche und einem Glas Pils oder Eisbecher in gemütlicher Runde aus. Bemerkenswert war das Massenauftreten von Öhrlingen, insbesondere des "Eselsohres". Die Eselsohren (Otidea onotica) waren im Sültener Forst sehr zahlreich vertreten und dadurch ein beliebtes Foto – Motiv. Sie können sogar gegessen werden, bringen aber nicht viel Masse. Mit Kleinpilzen wie dem Kerguelensischen Schildborstling (Scutellinia kerguelensis), dem Behaarter Holz-Rötling (Entoloma jahnii), dem Flockenstieligen Dachpilz (Pluteus podospileus) und dem Woolhopschen Borstling (Trichophaea woolhopeia) wurden spannende Arten entdeckt. Entoloma jahnii wurde erst einmal in MV gefunden. Schöne Funde waren auch der Kornblumenröhrling. In einem dichten, bis zu 4 Meter hohen Bestand aus Sachalin-Staudenknöterich entdeckte Torsten Richter dann den Fund des Tages. Das Knöterich-Stielbecherchen (lat.: Hymenoscyphus dearnessii). Die Art besiedelt die toten Stängel der meterhohen Pflanzen und es gibt nur sehr wenige Funde aus Deutschland. Aus Norddeutschland ist die Art bislang noch nicht bekannt gewesen. Ein Erstfund für unser schönes Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Also wie schon erwähnt, alle Pilzfreunde kamen zu ihrem Recht.

Torsten Richter

Mittwoch, 21 Juni 2017 06:32

Entdeckt ! Trüffel im Pfarrgarten von Pokrent.

geschrieben von

Rehna-Pokrent. Dass ein Pastor nicht nur stets ein fürsorgliches und wohlwollendes Auge auf seine Schäflein in der Gemeinde wirft bewies Pastor Blumenschein aus Pokrent vor kurzem auf ganz besondere Art und Weise. Auf seinem großzügigen Pfarrgrundstück wächst so allerlei. Vor wenigen Tagen geschah es nun bei der Gartenarbeit wohl rein zufällig. Es kam etwas an das Tageslicht, sozusagen direkt aus der Finsternis. Mehrere bis zu 3 Zentimeter kleine, ockerbraune, unregelmäßig knollige Gebilde hielt er in seinen Händen. Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Hinterlassenschaften eines Hundes war nicht zu leugnen. Schnell waren die „Köttel“ eingetütet, und über den mykologisch vorgebildeten Pilzdiakon Matthias Krause gelangten diese irdischen Gewächse auf dem Tisch des Rehnaer Pilzvereinschef Torsten Richter.

 

Eine Probe aus den „Innereien“ des Pilzes wurde mikroskopisch untersucht und schon war die Art enttarnt. Die Weissgekammerte Schleimtrüffel (lat.: Melanogaster ambiguus) wuchs dort unterirdisch (hypogäisch). Nach KREISEL (2011) gilt die Art in Mecklenburg-Vorpommern als selten und steht in der „Roten Liste der gefährdeten Großpilze“. Nun wird manch einer gleich von lukullischen Genussorgien träumen, aber unsere Schleimtrüffel hat rein gar nichts mit der teuer gehandelten Perigord-Trüffel zu tun, leider. Weitere Fragen nach dem Speisewert der Schleimtrüffel erübrigen sich in dem Moment, wenn einem der Geruch in die Nase kriecht. Die Art verströmt einen ganz üblen, aufdringlichen Geruch nach einer Mischung aus Leuchtgas und verfaulten Zwiebeln. Einen schönen optischen Kontrast bietet uns das Innenleben. Im Querschnitt erkennt man eine Vielzahl von kleinen und großen weißen Kammern, in denen die dunkelbraunschwarze Sporenmasse schlummert. Über diese Sporen erfolgt die Verbreitung der meist im Verborgenen lebenden Pilzart. 
Für den interessanten Fund bedankt sich der Rehnaer Pilzverein bei Pastor Blumenschein und freut sich auf weitere außergewöhnliche Pilzfunde im Verlaufe des Jahres.

Freitag, 16 Juni 2017 06:09

Der Regen lässt die Pilze sprießen!

geschrieben von

Der regelmäßige Regen und die milde Wärme läßt die Pilze sprießen. In Rehna mehrfach in Parkanlagen unter Linden entdeckt: Es handelt sich um Netzstielige Hexenröhrlinge (lat.: Boletus luridus). Von den ansehnlichen Pilze würden schon 2 – 3 für eine Magen füllende Mahlzeit ausreichen. Der olivbraune bis braune Hut kann Durchmesser bis zu 25 cm betragen! Der oft bauchig angeschwollene Stiel trägt ein grobes Netz. Die Porenschicht unter dem Hut ist schön orange bis rot und bläut auf Druck schnell. Auch das Fleisch verfärbt sich sekundenschnell blau. Der Netzstielige Hexenröhrlinge ist essbar, sollten aber besser ohne Alkohol genossen werden. Es kann zu individuellen Unverträglichkeitsreaktionen kommen.

  • Im Schnitt läuft der Pilz sofort blau an.
  • Prächtige Netzstielige Hexenröhrling - eßbar.
  • Torsten Richter präsentiert Netzstielige Hexenröhrlinge aus dem Heinrich Sternberg Park in Rehna.

 

Dienstag, 02 Mai 2017 12:46

Erfolgreiche Morcheltour der Rehnaer Pilzfreunde

geschrieben von

Morcheln, Alpensockenblumen und allerlei anderes gab es zu entdecken am Ufer des Schweriner Sees!

Text folgt in kürze!

alle Bilder Torsten Richter!

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Giftnotruf: 0361 730 730

16. Tage der Pilze

  • Torsten Richter (rechts) begrüßte Rehnas Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg und Vivien Hauser (Kieler Pilzverein).

Aktuelles

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    screenshot as.photoprintit.com 2018.04.04 10 01 31

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