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Pilzverein Rehna
Aktuell

Aktuell (218)

Die aktuellen Nachrichten vom Pilzverein Rehna

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Bilder Tage der Pilze 2017

geschrieben von

Die ersten Bilder von den Tagen der Pilze 2018 schon mal als erster Vorgeschmack. Danke an Christopher Engelhardt für die tollen Bilder...

  • Gemeiner Orange-Becherling (Aleuria aurantia) 170930 Woitendorfer Wald (03) tn
  • Lilastiel-Rötelritterling (Lepista personata) 170930 Kloster Rehna (03) tn
  • Gelbrandiger Saftling (Hygrocybe insipida) 170930 Woitendorfer Wald (04)_tn
  • Totentrompete (Craterellus cornucopioides) 170930 Woitendorfer Wald (05)_tn
  • Gift-Häubling (Galerina marginata) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystina) 170930 Woitendorfer Wald (01)_tn
  • Zitronengelbes Reisigbecherchen (Bisporella citrina) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Starkriechender Trompetenpfifferling (Craterellus lutescens) 170930 Woitendorfer Wald (03) tn
  • Grünspan-Träuschling (Stropharia aeruginosa) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Herber Zwergknäueling (Panellus stypticus) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Wandelbarer Hallimasch (Armillaria gallica) 170930 Woitendorfer Wald (01)_tn
  • Gelbschneidiger Helmling (Mycena citrinomarginata) 170930 Woitendorfer Wald (04) tn
  • Zitronengelber Erlenschüppling (Pholiota alnicola) 170930 Woitendorfer Wald (02) tn
  • Gelbrandiger Saftling (Hygrocybe insipida) 170930 Woitendorfer Wald (04) tn

%AM, %22. %496 %2017 %10:%Sep

18.Tage der Pilze in Rehna

geschrieben von

18.Tage der Pilze in Rehna
mit den schönsten Ergebnissen des großen Schülerzeichenwettbewerbes Thema "Pilze im Herbst„

30. September bis 1. Oktober 2017 im Rehnaer Kreuzgang

Sonnabend 30. September2017
10.00 Uhr Pilzwanderung mit den Pilzberatern Alexander Glomb, Reinhold Krakow und Irena Dombrowa
(Treffpunkt: vor dem Langen Haus in Rehna; das Exkursionsgebiet wird dann bekannt gegeben)

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Pilzausstellung

Sonntag 1. Oktober 2017
10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Pilzausstellung

Am Sonnabend und Sonntag stehen allen Pilzfreunden die Pilzberater Frau Dombrowa, Alexander Glomb und Reinhold Krakow zur Verfügung
und begutachten die gesammelten Pilze.

Eintritt:
2,- Euro für Erwachsene
(Kinder bis 16 Jahre frei)
Wanderung: 2,- Euro
Für Mitglieder des Pilzvereines „Heinrich Sternberg“ Rehna e. V. und Sponsoren frei.

Öffnungszeiten:
Sonnabend:
10.00 Uhr bis 18.00
Sonntag:
10.00 bis 16.00 Uhr
Wir danken allen Sponsoren für die Unterstützung bei den 18. Tagen der Pilze in Rehna.

Unsere Sponsoren 2017

Wir danken allen Freunden und Förderern des Vereines für die tatkräftige Unterstützung unserer Arbeit.
Zu besonderen Dank fühlen wir uns gegenüber unseren diesjährigen Sponsoren verpflichtet:

Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter, Rehna
SP: Arndt, Rehna

Autohaus Opel Carlsson, Nesow
Getränkepartner Maack & Maack Event Rehna
Zahnarztpraxis Carsten & Kirsten Paprotzki, Rehna
Kinderarztpraxis Dr. med. Manfred Otto, Gadebusch
Buchhandlung Schnürl & Müller GdR, Gadebusch
Dipl. med. Michael Herbst, Rehna
Christel Schotte, Krankengymnastin, Gadebusch
Hotel Stadt Hamburg Rehna, Inh. Cornelia Muuß
Optiker Wichert Gadebusch
Reinhard Krix Landhandel, Rehna
Bäckerei Schwabe, Schönberg

Wismar-Rehna/ Brüel. Am vergangenen Sonnabend trafen sich Pilzfreunde aus Wismar und Rehna zu ihrem traditionellen 13.Vereinstreffen am Roten See zu Brüel. Punkt 10.00 Uhr ging es los! Nach kurzer Begrüßung durch Reinhold Krakow und Torsten Richter ging es für die Pilzfreunde in zwei Gruppen auf Pilzpirsch. Mit Irena Dombrowa ging es in die Kobander Tannen und wer sich für Torsten Richter sowie Reinhold Krakow entschied fuhr in den Sültener Forst. Gegen 13.30 Uhr trafen dann alle wieder an der dortigen Blockhütte zur Fundauswertung und zum Mittagstisch ein. Alle Pilzfreunde waren recht zufrieden. Es gab reichlich Pilze für die Bratpfanne und auch für den Fotofreund. So kamen alle auf ihre Kosten.

Frau Roswitha Spöhr von der Schweriner Volkszeitung war zugegen und nahm mit Interesse unsere Berichte und Funderlebnisse auf, denn es hatte sich wirklich gelohnt. Maronen, Pfifferlinge, Steinpilze, Reifpilze und Krause Glucken gab es schon ganz ordentlich. Aber auch Milch- und Täublinge wanderten in die luftigen Pilzkörbe. Ein schönes Abschlussbild rundete den sonnigen Tag am herrlichen Roten See ab und macht Hoffnung auf mehr......

  • Pfifferlinge gab es in bester Qualität. TR
  • Frau Spöhr von der SVZ beim Interview mit Irena und Cordula. TR
  • Doris und Cordula bei der Geruchsprobe. TR
  • Schönes Wetter, schöne Pilze, schöne Pilzfreunde - das Abschlussfoto. TR
  • Flaumiger Scheidling Volvariella hypopitys. TR
  • Eike und Katrin hatten viel essbares und auch interessantes in ihren Körben. TR
  • Orangebecherling Aleuria aurantia TR
  • Katrin und Jonas hatten eine erfolgreiche Wanderung hinter sich und gut Lachen. TR
  • Gute Laune bei sonnigem Wetter und Pilze als Gesprächsthema. Was will man mehr. TR
  • Scutellinia kerguelensis TR
  • Eifrig wurden die Pilzfunde von Katrin Richter besprochen.
  • Woolhopscher Borstling Trichophaea woolhopeia TR
  • Der seltene Kornblumenröhrling. TR
  • Die Wahl der Qual haben Manfred, Doris und Harry. Was essen wir denn heute....TR
  • Pilzfreunde aus Rehna und Wismar kurz vor dem Start in die Wälder. TR
  • Rasiges Knöterich-Stielbecherchen Hymenoscyphus dearnessii TR 1

So klang schließlich ein schönes Vereinstreffen bei deftiger Mecklenburger Küche und einem Glas Pils oder Eisbecher in gemütlicher Runde aus. Bemerkenswert war das Massenauftreten von Öhrlingen, insbesondere des "Eselsohres". Die Eselsohren (Otidea onotica) waren im Sültener Forst sehr zahlreich vertreten und dadurch ein beliebtes Foto – Motiv. Sie können sogar gegessen werden, bringen aber nicht viel Masse. Mit Kleinpilzen wie dem Kerguelensischen Schildborstling (Scutellinia kerguelensis), dem Behaarter Holz-Rötling (Entoloma jahnii), dem Flockenstieligen Dachpilz (Pluteus podospileus) und dem Woolhopschen Borstling (Trichophaea woolhopeia) wurden spannende Arten entdeckt. Entoloma jahnii wurde erst einmal in MV gefunden. Schöne Funde waren auch der Kornblumenröhrling. In einem dichten, bis zu 4 Meter hohen Bestand aus Sachalin-Staudenknöterich entdeckte Torsten Richter dann den Fund des Tages. Das Knöterich-Stielbecherchen (lat.: Hymenoscyphus dearnessii). Die Art besiedelt die toten Stängel der meterhohen Pflanzen und es gibt nur sehr wenige Funde aus Deutschland. Aus Norddeutschland ist die Art bislang noch nicht bekannt gewesen. Ein Erstfund für unser schönes Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Also wie schon erwähnt, alle Pilzfreunde kamen zu ihrem Recht.

Torsten Richter

%AM, %21. %313 %2017 %06:%Jun

Entdeckt ! Trüffel im Pfarrgarten von Pokrent.

geschrieben von

Rehna-Pokrent. Dass ein Pastor nicht nur stets ein fürsorgliches und wohlwollendes Auge auf seine Schäflein in der Gemeinde wirft bewies Pastor Blumenschein aus Pokrent vor kurzem auf ganz besondere Art und Weise. Auf seinem großzügigen Pfarrgrundstück wächst so allerlei. Vor wenigen Tagen geschah es nun bei der Gartenarbeit wohl rein zufällig. Es kam etwas an das Tageslicht, sozusagen direkt aus der Finsternis. Mehrere bis zu 3 Zentimeter kleine, ockerbraune, unregelmäßig knollige Gebilde hielt er in seinen Händen. Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Hinterlassenschaften eines Hundes war nicht zu leugnen. Schnell waren die „Köttel“ eingetütet, und über den mykologisch vorgebildeten Pilzdiakon Matthias Krause gelangten diese irdischen Gewächse auf dem Tisch des Rehnaer Pilzvereinschef Torsten Richter.

 

Eine Probe aus den „Innereien“ des Pilzes wurde mikroskopisch untersucht und schon war die Art enttarnt. Die Weissgekammerte Schleimtrüffel (lat.: Melanogaster ambiguus) wuchs dort unterirdisch (hypogäisch). Nach KREISEL (2011) gilt die Art in Mecklenburg-Vorpommern als selten und steht in der „Roten Liste der gefährdeten Großpilze“. Nun wird manch einer gleich von lukullischen Genussorgien träumen, aber unsere Schleimtrüffel hat rein gar nichts mit der teuer gehandelten Perigord-Trüffel zu tun, leider. Weitere Fragen nach dem Speisewert der Schleimtrüffel erübrigen sich in dem Moment, wenn einem der Geruch in die Nase kriecht. Die Art verströmt einen ganz üblen, aufdringlichen Geruch nach einer Mischung aus Leuchtgas und verfaulten Zwiebeln. Einen schönen optischen Kontrast bietet uns das Innenleben. Im Querschnitt erkennt man eine Vielzahl von kleinen und großen weißen Kammern, in denen die dunkelbraunschwarze Sporenmasse schlummert. Über diese Sporen erfolgt die Verbreitung der meist im Verborgenen lebenden Pilzart. 
Für den interessanten Fund bedankt sich der Rehnaer Pilzverein bei Pastor Blumenschein und freut sich auf weitere außergewöhnliche Pilzfunde im Verlaufe des Jahres.

%AM, %16. %298 %2017 %06:%Jun

Der Regen lässt die Pilze sprießen!

geschrieben von

Der regelmäßige Regen und die milde Wärme läßt die Pilze sprießen. In Rehna mehrfach in Parkanlagen unter Linden entdeckt: Es handelt sich um Netzstielige Hexenröhrlinge (lat.: Boletus luridus). Von den ansehnlichen Pilze würden schon 2 – 3 für eine Magen füllende Mahlzeit ausreichen. Der olivbraune bis braune Hut kann Durchmesser bis zu 25 cm betragen! Der oft bauchig angeschwollene Stiel trägt ein grobes Netz. Die Porenschicht unter dem Hut ist schön orange bis rot und bläut auf Druck schnell. Auch das Fleisch verfärbt sich sekundenschnell blau. Der Netzstielige Hexenröhrlinge ist essbar, sollten aber besser ohne Alkohol genossen werden. Es kann zu individuellen Unverträglichkeitsreaktionen kommen.

  • Torsten Richter präsentiert Netzstielige Hexenröhrlinge aus dem Heinrich Sternberg Park in Rehna.
  • Prächtige Netzstielige Hexenröhrling - eßbar.
  • Im Schnitt läuft der Pilz sofort blau an.

 

%PM, %02. %573 %2017 %12:%Mai

Erfolgreiche Morcheltour der Rehnaer Pilzfreunde

geschrieben von

Morcheln, Alpensockenblumen und allerlei anderes gab es zu entdecken am Ufer des Schweriner Sees!

Text folgt in kürze!

alle Bilder Torsten Richter!

Rehnaer Pilzverein blickt auf ein pilzarmes Jahr zurück und bedankt sich bei allen Sponsoren und Förderern für die Treue!

Über Rehnaer Maronen und tropische Stielporling aus Sri Lanka.....

Rehna. Kein Stuhl blieb am Freitagabend frei, als der Rehnaer Pilzverein zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung eingeladen hatte. Mit optimistischen Worten begrüßte der Vorsitzende Torsten Richter die Mitglieder aus Gadebusch, Lübeck, Grevesmühlen, Gadebusch, Schönberg, Wismar, Hamburg, Rehna und nicht zu vergessen Stresdorf!

Und um es gleich vorwegzunehmen, 2016 war für den Rehnaer Pilzverein und seine Mitglieder ein ziemlich schwieriges aber durchaus erfolgreiches Jahr, wie der Bericht von Vereinschef Torsten Richter belegte. Warum? Das vergangene Jahr wird wohl als das pilzärmste Jahr in der Geschichte des Rehnaer Vereins eingehen. Und so erinnerte Richter u.a. an die nervenaufreibende Terminverschiebung der 17. Rehnaer Pilztage.

Vielschichtige Aktivitäten von A wie Artenvielfalt, über T wie Tage der Pilze, bis Z wie Zusammenarbeit mit Stadt, Schule, Sponsoren und anderen Partnern. Vieles streifte Richter in seinem umfassenden, aber zugleich locker gehaltenen Bericht.

„Die Einbeziehung der Rehnaer Schüler während der Pilztage ist mittlerweile ein echter Selbstläufer“, so Richter. Das wäre sicherlich ganz im Sinne von Heinrich Sternberg.
Dank der lokalen Sponsoren ist der traditionelle Schulzeichenwettbewerb ein wirklicher Höhepunkt und die Ergebnisse können dementsprechend präsentiert werden. Freuen dürfen sich die Pilzfreunde im Herbst 2017 auf eine neue großflächige Schautafel mit Bildern und Informationen aus den Jahren 2014- 2016. Im Rahmen der Anfertigung von Hausarbeiten an der Regionalschule wird sich die künstlerisch begabte Anna-Lena Ziemann (8.Klasse) mit dem Thema Pilze befassen und auch das Engagement der Schüler optisch präsentieren.
Man darf gespannt sein, denn diese Schülerarbeit wird schon aufgrund ihrer Größe von 2,20 x 1,40 m nicht in irgendeinem Schubfach verschwinden können!

Ein besonderer Dank ging an die langjährigen Förderer und Sponsoren. Die Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter, das Autohaus Opel Carlsson, SP: Arndt Rehna, die Zahnarztpraxis Paprotzki, Optik Wichert, Christel Schotte, Getränkepartner Maack und Maack Event Rehna, Reinhard Krix Landhandel Rehna, Hotel Stadt Hamburg (Inh.R. und C.Muuß), Kinder- und Jugendarztpraxis Dr.Manfred Otto (Gadebusch) sowie Rechtsanwalt a.D. Helmut Drechsler seien hier nur stellvertretend für alle anderen genannt. Aber auch Vereinsmitglieder traten als aktive Sponsoren auf, wie Dipl. med. M .Herbst und die Buchhandlung Schnürl & Müller GbR.

Für die Vereinsförderung durch die Stadt Rehna, die kostenlose Nutzung des Kreuzganges und des Deutschen Hauses danken die Pilzfreunde besonders ihrem Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg.

Zur schönen Tradition geworden ist die Vergabe des Titels „Schönster bzw. interessantester Pilzfund des Jahres“. Da gab es für 2016 einige Kandidaten. Geworden ist es letztendlich der im Dezember neu aufgenommene Christian Ehmke aus Wismar. Sein seltener Becherling hört auf den Namen Peziza labessiana und sein Fund ist derzeit in ganz Deutschland das einzige noch existierende Vorkommen dieser in Europa äußerst seltenen Pilzart.

Im Anschluss gab Katrin Richter dann einen sachlich abgefassten Finanzbericht.
Dank des effizienten Umgangs mit Finanzen kann der Verein auf einen mehr als ausgeglichenen Haushalt im Sinne der Gemeinnützigkeit verweisen.

Eine besondere Anerkennung bzw. Ehrung gab es dann für die Mitglieder Petra Nickel (Rehna), Karl Friedrich Brüning (Herrnburg) und Eckhardt Schlichting (Gadebusch) für ihr außerordentliches Engagement im Zusammenhang mit der Durchführung der Rehnaer Pilztage. Die Mitglieder spendeten nicht nur an dieser Stelle reichlich Beifall! Applaus gab es auch für den Vorstand, der seine Arbeit zuverlässig und transparent gestaltete.

Das Konzept und die Vorhaben der Rehnaer Pilzfreunde scheinen zu überzeugen. Der Verein wächst kontinuierlich und hat sich mittlerweile zu einem zentralen Anlaufpunkt für Pilzinteressierte in Westmecklenburg gemausert. Akzeptiert und gut genutzt wird die vereinseigene Homepage als Kontaktmedium und zur Präsentation der Aktivitäten, sowie von Sponsoren.

Den Übergang zum gemütlichen Teil bildete die „ Eroberung“ des bunten Buffet aus köstlichen Leckereien mit und ohne Pilzen. Heidrun Brüning, Katrin Richter, Carola Bohlmann, Christel Völzer, Kerstin & Paula Schnürl, Pirkko & Sven Walter, Sigrid Melahn, Eike Russnak
Auch diesmal hatten sich die fleißigen Pilzfrauen und -männer wieder voll ins Zeug gelegt und begeisterten die Pilzfreunde mit eigenen Kreationen.

Den Abschluss bildete dann der Überraschungsvortrag von Christoph Engelhardt aus Lübeck. Engelhardt führt schon seit Jahren weltweit Birdingtours durch und gab exklusiv für seine Pilzfreunde einen wunderbaren Einblick in Land, Leute und Natur von Sri Lanka. Beeindruckende Bilder von Sägeagamen, Tropischen Stielporlingen, Vogelspinnen im Schlafzimmer, bunten Schmetterlingen, Nasenpeitschennattern und kuriosen Vogelarten begeisterten die Pilzfreunde. Für den lebendigen Vortrag gab es reichlich Beifall! Es geht halt auch mal fast ohne Pilze!

Bei anregenden Getränken gut gemixt mit allerlei Pilzlatein ging das Vereinstreffen in gemütlicher Runde zu Ende. Mit Spannung und Freude erwarten die Rehnaer das Pilzjahr 2017. Der erste Termin steht schon bald ins Haus – die traditionelle Morchelwanderung am Schweriner See ist Ende April angesagt!

Torsten Richter, Vorsitzender Rehnaer Pilzverein

%AM, %05. %442 %2017 %09:%Apr

Der Prachtbecher ruft!

geschrieben von

Spontanexkursion zu einem der seltensten und schönsten Pilze im Norden

Caloscypha fulgens – der Leuchtende Prachtbecher! Schon der Klang dieses Namens kann einem Mykologen ein Leuchten in die Augen zaubern. Zumindest hier in Norddeutschland. Zwar hatte ich diesen herrlichen Pilz schon einmal gesehen, in einem Bachtal im Schwarzwald. Da konnte ich einmal eine ganze Gruppe dieser Becher bewundern, die außen zunächst grau und innen immer leuchtend gelb gefärbt sind, wahre Edelsteine der Natur. Aber als jetzt die Kunde kam, Pilzfreund Andreas Okrent aus Graal-Müritz habe bei sich in der Nähe, im Ribnitzer Großen Moor, gleich ein ganzes Massenvorkommen dieses Becherlings gefunden, gab es kein Halten mehr. Denn hier in Norddeutschland ist der Leuchtende Prachtbecher eine echte Rarität, dessen letzte Funde in der Region aus Wismar aus dem Jahr 1999 belegt sind. Und so beschlossen am Rande unserer Vereinsversammlung am 31.März Christian, Pirkko, Sven, Torsten und ich, gleich am Sonntag nach Graal-Müritz aufzubrechen, um uns dieses Phänomen anzuschauen und Fotos zu machen.

Wir fuhren zeitig von Rehna los, denn zunächst wollten Torsten und ich noch einen kurzen Abstecher machen zu einer Wiese am Ribnitzer Großen Moor südlich Neuhaus, wo ich letztes Jahr Ende April mal den Blaugrünen Nabeling (Omphalina chlorocyanea) hatte – und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis Torsten und ich jeweils eine kleine Gruppe dieses schmucken Nabelings entdeckt hatten. Während des Fototermins zeigten sich dann noch an Birkensamen ein paar klitzekleine Birkenkätzchen-Becherling  Ciboria betulae, die - wohl wegen ihrer Winzigkeit - nicht oft gefunden werden. Für Kleinpilzfreunde wie uns natürlich ein Fest!

Am Caloscypha-Treffpunkt in Graal-Müritz kam noch Pilzberater Reinhold Krakow aus Wismar dazu. Unter Führung von Andreas Okrent leuchteten nach kurzem Fußmarsch unserer begeisterten Mykologengruppe bald die ersten prächtigen Becher aus einem leicht feuchten Schwarzerlen-Moorbirkenbruch entgegen. Über mehrere hunderte Meter fanden sich immer wieder kleine Gruppen des Becherlings, und bald sah man uns hier und dort mit unseren Kameras teils kniend, teils liegend, vor den Objekten unserer Begierde.

Schon für diesen enigmatischen Pilz, der manchmal über viele Jahre verschwunden ist und dann plötzlich in großer Zahl auftauchen kann, hätte sich die weite Fahrt nach Graal-Müritz gelohnt. Aber es gab noch mehr zu sehen. Andreas Okrent konnte uns noch einige Exemplare der Riesen-Lorchel (Gyromitra gigas) zeigen, am Wegesrand wuchsen die ersten, noch jungen Fingerhut-Verpeln (Verpa conica), und wir fanden zwei der seltenen, leider schon etwas angetrockneten Großen Nest-Erdsterne (Geastrum fornicatum). In den angrenzenden Dünen wuchsen massenhaft Winter-Stielboviste (Tulostoma brumale), an Gräsern hafteten zahlreich kleine Gras-Stromabecherlinge (Rutstroemia calopus), dazwischen krabbelten einzelne eigentümliche schwarze Käfer herum, die später als Dünen-Schwarzkäfer (Phylan gibbus) bestimmt werden konnten. Zusammen mit herrlichem Sonnenschein und einem zünftigen Eisbecher zum Ausklang freuten wir uns über einen rundum sehr gelungenen Tag, der uns fast wie eine kleiner Vereinsausflug vorkam. Als Wermutstropfen allerdings begleitete uns die ganze Zeit, daß unser Christian Ehmke auf dem Weg zum Treffpunkt unterwegs mit Totalschaden seines Autos an der Autobahn liegengeblieben war. Wir haben ihn zumindest in unseren Gedanken mitgenommen.

Zum Anschauen und Mit-Freuen hier noch ein paar Bilder dieser denkwürdigen Exkursion.

  • Leuchtender Prachtbecher (Caloscypha fulgens) 170402 Ribnitzer Großes Moor CE (02)
  • 170402 Müritzer Dünen zwei Mykologen RK,mail
  • Das Caloscypha - Dream Team an der Küste von Graal Müritz TR
  • Leuchtender Prachtbecher (Caloscypha fulgens) 170402 Ribnitzer Großes Moor CE (01)
  • Riesenlorchel (Gyromitra gigas) 170402 Ribnitzer Großes Moor CE
  • Rutstroemia calopus auf Hieracium umbellatum TR
  • Winter-Stielbovist (Tulostoma brumale) 170402 Ribnitzer Dünen CE
  • Omphalina chlorocyanea TR

%AM, %29. %427 %2016 %09:%Dez

Rehnaer Pilzverein sagt Danke!

geschrieben von

Rehna. Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und allen Pilzfreunden Westmecklenburgs wird es sicherlich in Erinnerung bleiben! So wenig Pilze gab es schon lange nicht mehr. Dennoch können die Rehnaer Pilzfreunde stolz und zufrieden sein. Der Höhepunkt des Jahres, die 17. Tage der Pilze in Rehna wurden gemeinsam und mit Bravour absolviert.
Das gelang den Rehnaer Pilzfreunden nur im Schulterschluss mit seinen treuen Sponsoren, Förderern, Schülern, Pilzinteressierten und Mitgliedern.

  • Austernseitling ein Speisepilz auf Eschenstubben Brook
  • Austernseitlinge
  • Die besten Pilzemaler und ihre Betreuer....Frau Körner & Herr Richter
  • Eine Augenweide, der Fliegenpilz.
  • Saftlingsschönheiten
  • Geschafft ! Die 17.Tage der Pilze war ein Erfolg.

Allen sei deshalb gedankt für die freundliche Hilfe und Unterstützung im Jahre 2016. Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und für das anstehende Jahr 2017 viel Gesundheit, Glück und allen Pilzfreunden viele schöne Pilzfunde.

Und wer zwischen Weihnachtsgans und Marzipanbrot etwas Bewegung braucht und Lust auf Pilze hat, sollte sich auf den Weg an die frische Luft machen. Viele Pilzkenner wissen mittlerweile das sich auch im Winter einige wahre Leckerwissen in unseren Wäldern tummeln, der schiefergraue Austernseitling gehört dazu! Ein Speisepilz der auch auf Großmärkten einen Stammplatz hat. Sein Aussehen erinnert an eine Muschelhälfte der Auster. Die Fruchtkörper sitzen oft dachziegelartig übereinander und bilden mitunter dichte Büschel. Meist sind die grauen Pilze seitlich gestielt und können einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimeter erreichen (Foto).

Abschließend wünschen wir allen Pilzfreunden eine frohe Weihnachtszeit und sagen allen Sponsoren und Freunden des Rehnaer Pilzvereins nochmals „Dankeschön“ für die vielseitige und unkomplizierte Unterstützung! Bleiben sie uns auch 2017 treu.

Ihr Torsten Richter, Vorsitzender des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.

%PM, %28. %627 %2016 %14:%Nov

Tage der Pilze 2016

geschrieben von

Hier findet ihr eine kleine Auswahl an Bildern von den 17. Tagen der Pilze im Kloster Rehna! Wir danken allen Sponsoren und Vereinsmitgliedern für die tatkräftige Unterstützung!

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No Calendar Events Found or Calendar not set to Public.

Giftnotruf: 0361 730 730

16. Tage der Pilze

  • Klein, aber wunderschön. Anna Sophie Ulmer (links) und Anna Lena Ziemann bewundern einen Zähnchenpilz mit Lupe. tr

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