Mattis Kulturbeiträge

ansehnlicher Ansehnlicher Scheidling

 

Na immerhin! Ein recht ansehnlicher Ansehnlicher Scheidling in dieser zu trockenen und daher fast pilzleeren Zeit. Gut, dass wir das Blumenbeet, in welchem sich auch die Sporen des Pilzes befanden, immer mal gegossen haben. Dass er eine Knolle (mit Scheide) hat, das hatte ich gleich ertastet. Aber erst, als die weißen Lamellen sich dunkler verfärbten, konnte ich ihn mit Namen ansprechen. Glück hat er, dass er ohne Geschwister da steht, sonst wäre er in meiner Bratpfanne gelandet.

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Zitter-Dekoration im Bruchwald

Pilzdiakon Matthias Krause/  Endlich Winterferien. Das bedeutet auch für mich ein paar Tage Urlaub. Momentan lohnt es sich aus meiner Sicht nicht auf Frischpilzsuche zu gehen. Aber im Januar konnte ich zwei Mal schöne Winterpilz-Ernten einholen. Nach den Schnee- und Frosttagen durfte ich leckere Samtfüßchen und gnubbelige Judasohren futtern. Meine Mutti hatte in der Zeit Geburtstag - kann es ein originelles Geschenk geben als eine leckere Frischpilzpfanne? Als dann nicht mehr so viel zu holen war, hat jemand heimlich den Wald wunderschön dekoriert. Hier die Fotos.

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Hier sind die Bilder meiner ersten Ernte von 2011 zu sehen (Samtfußrüblinge und Judasohren) - und auch hier schon zur Deko ein Goldgelber Zitterzahn.

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Das "Reich" der Pilze

Das "Reich" der Pilze   Durch Pilze reich werden!

Matthias Krause // Ich denke mal, dass viele Leser gleich von der Überschrift abgeschreckt sind und diesen Artikel gar nicht erst lesen. Erstens geht es ja mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um finanziellen Reichtum, wenn solch ein Beitrag von einem „Kirchenmann“ kommt. Da hat man nur eine Predigt zu erwarten über geistliche Reichtümer und so etwas. Zweitens ist es gar nicht für jeden Pilzfreund gut finanziell reich zu werden, da das bekanntlich oft den Charakter verdirbt. Drittens sind hier keine Bilder zu bewundern.

So, wer bis hier zu lesen durchgehalten hat, darf aber schon mal wissen,   (jetzt bitte nur Insider auf Weiterlesen klicken) ...

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Mattis reiche Pilzrückschau auf 2010

Endlich! Die Pilzrückschau auf das unbeschreibliche Pilzjahr 2010 ist fertig!

Viel Spaß und freudige eigene Erinnerungen beim Betrachten der Bilder und beim Lesen! Euer Pilzdiakon Matthias Krause

Dankbare Pilzrückschau auf anno 2010 mit über 130 Fotos

Was für ein Pilzjahr! Noch überschlägt sich alles in meinem Kopf: der pilzarme, aber echte Winter, das wunderbare Morchel- und Maipilzfrühjahr, zehntausende Körnchenröhlinge im Sommer, überhaupt die größte Schwämme-Schwemme des Jahrhunderts (aber das hat ja erst begonnen, schaun wir mal), und dann der Herbst mit einem Artenreichtum, den ich bislang nur aus Pilzbüchern kannte. So. jetzt lege ich erst mal die Sense weg, es sind wirklich genügend Schmerlinge, Steinpilze und Herbsttrompeten geerntet und gegessen bzw. verarbeitet. Dafür lege ich die Kamera bereit und los geht es. Kurz entschuldigen muss ich mich bei alle den Pilzen, die ich sonst so gierig gesucht und verspeist habe; auch sie machten mich wieder glücklich, jedoch reichen Zeit und Platz hier für sie nicht aus: stellvertretend seien genannt: Netzstielige Hexenröhrlinge, Schwefelporlinge und diverse Champignons.

Aber los geht’s: Kamera rausgeholt und die ersten Bilder. Alles in Worte fassen, geht für das vergangene Jahr nicht - ich bin schließlich kein Roman-Schreiber. Fotos: Torsten Richter / Matthias Krause

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Schwämme-Schwemme bei Wismar

Schwämme - Schwemme bei Wismar, bald auch bei uns!!

- alle Fotos: Torsten Richter

- alle hier dargestellten Pilze: essbar

 

zwei Pilzfans, etwa 387 Körnchenröhrlinge und zwei Schirme

 

Wir haben es nicht mehr ausgehalten - Torsten und Matthias - trotz Regens mussten wir los, rauf auf die Autobahn, ab in den Norden, der in der letzten Zeit wesentlich mehr Niederschlag abbekommen hat als unsere Region. Nein, dieser trockene Sommer war bislang nichts für Pilzfreunde.

Die erste Zwischenstation, die Palinger Heide zwischen Selmsdorf und Schlutup, war für uns sehr interessant, aber auch hier hatte es offenbar erst seit heute morgen kräftig geregnet. So fanden wir nur, aber immerhin, ein paar herrliche Riesenschirmpilze - wie aus dem Bilderbuch. Aber die Ecke merken wir uns, da wackelt sicher bald die Heide - vor Pilzen!

 

noch ein Schirm:  der Riesenschirmpilz, Parasolpilz (Macrolepiota procera)

Wie im Märchenwald hingegen kamen wir uns dann zwischen Wismar und Neukloster vor:  man konnte kaum treten vor Körnchen-Röhrlingen (Schmerling; lat. Suillus granulosus). Ruck zuck waren unsere Behältnisse voll. Wir hätten auch mit Hänger fahren können oder mit dem ganzen Verein, mit der ganzen Stadt … Schwämme-Schwemme!!!

 

alle drei Bilder:  Körnchen-Röhrling, Schmerling  (Suillus granulatus)

 

                                                                              

 

Für den Schaukasten und für unsere Homepage entdeckten wir noch die echten Butterpilze und den Kupferroten Gelbfuß, ebenfalls zwei Arten, die in unseren Revieren nicht vorkommen.

 

                          

Kupferroter Gelbfuß  (Chroolgomphus rutilus)

 

 

 

Butterpilz  (Suillus luteus)

 

Es war schön. Trotz Regens. Oder wegen Regens. Regen bringt Segen. Sich regen bringt Segen. Diese beiden frommen Sätze dürfen nun das Schlusswort darstellen.

Pilzdiakon Matthias Krause, 12. August 2010

 

P.s.  So, ich gehe wieder auf die Terrasse, Pilze putzen, herrlich! Wer mag, kann noch auf "Weiterlesen" klicken.

 

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