• Gruppenbild43 verschiedene Pilzarten landeten in den Körben

    Rehna. Wismar. Brüel.  Ein klarer Waldsee zum Baden und Angeln, Wälder zum Pilzesammeln und leckeres Schwein am Spiess, das lockt alle Jahre wieder Rehnaer und Wismarer Pilzfreunde an den Roten See nach Brüel. Und am vergangenen Sonntag war es wieder endlich soweit!  Wettergott Petrus liebt die Rehnaer und schickte Sonne! Und so machten sich die frohgelaunten Pilzfreunde auf den Weg in Richtung Brüel.

    Angenehme Temperaturen empfing die Rehnaer am idyllisch gelegenen Roten See. Dort begrüßten die beiden Vereinschefs Reinhold Krakow (Wismar) und Torsten Richter (Rehna) die mitgereisten Vereinsmitglieder und einige pilzsüchtige Touristen aus Bonn und Dortmund herzlich. Voller Hoffnung machte sich die  Sammlerschar auf den Weg! In drei Gruppen  ging es in die Wälder rund um den Roten-, Deichel-, Hohl- und Sydowsee. Die Gegend, ein landschaftlicher Leckerbissen! Bei nach unten gerichtetem Blick durchforsteten die Pilzenthusiasten Wälder, Wiesen und Gebüsche. Aber vergleichsweise wenig Pilze wanderten in die Körbe. Dennoch gab es essbare Flockenstielige Hexenröhrlinge, Pifferlinge, Schwefelporlinge und Speisetäublinge. Kerstin Hey aus Roduchelstorf freute sich über einen taufrischen Riesenporling der ein vorzügliches Pilzgericht abgab. Ein Pilzmenü der Extraklasse, weil kaum bekannt. Dietlinde Lippmann aus Schwerin fand Flockenstielige Hexenröhrlinge, ausgezeichnete Speisepilze.  
    Nach gut drei Stunden anstrengender Suche versammelte sich die „pilzsüchtige Meute“ dann wieder am Roten See. Die eher bescheidene Ausbeute wurde eifrig diskutiert und einige der erbeuteten Trophäen fast schon zelebriert. Viele Gäste der Gaststätte nutzten mit großem Interesse eine kleine lehrreiche Freiluftausstellung, welche aus den gefundenen „Früchten des Waldes“ zusammengestellt wurde, löcherten die Pilzkenner mit vielen praktischen Fragen. Die Artenvielfalt ist in diesem Jahr bislang jedoch eher gering, wenn auch der Laie oft schon bei 50 verschiedenen Arten ins Grübeln kommt.

    Den Fund des Tages präsentierte die Gruppe von Torsten Richter. An der kalkhaltigen Seeterrasse des glasklaren Deichelsees wollte man eigentlich den seltenen Satansröhrling aufspüren, vergeblich. Es wurde noch viel seltener, aber dafür viel kleiner!
    Auf einer Brandstelle tummelten sich verschiedene Becherlinge mit einem Durchmesser von 2- 5 Millimeter! Darunter auch der Rasige Borstling (Trichophaea adundans). Mit diesem Feuerstellenpilz  konnte eine Art nachgewiesen werden die entsprechend der Literatur 1973 zum letzten Mal in Mecklenburg-Vorpommern beobachtet wurde. Kurioserweise fand damals der Niederländer  Prof.Dr.J.J.Barkman aus Utrecht die Art erstmalig bei Waren. Der aktuelle Fund vom Deichelsee konnte nur mit Hilfe mikroskopischer Untersuchungsmethoden bestimmt werden.

    Kulinarisch gut versorgt wurden die Pilzfreunde von der Gaststätte „Blockhütte“ und bei einem Mix aus kühler, blonder „Pilssuppe“ und Fachsimpelei ging der gemeinsame Tag mit Sonnenschein zu Ende. Ein Bad im klaren Wasser des Roten Sees machte den Tag komplett.  Mit einem letzten, wehmütiger Blick auf den Roten See verabschiedeten sich die Pilzfreunde. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: "Auf zum Roten See“.


    Fotos & Text: Torsten Richter

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  • gruppenbild ohne drei

    Rehna – Wiligrad.

    Im Wonnemonat Mai blüht er leuchtend gelb, der Löwenzahn. Und wenn der Löwenzahn die heimatlichen Wiesen und Weiden in ein sattes Gelb taucht, dann schlägt die Stunde für alle morchelsüchtigen Pilzfreunde. Auch die Rehnaer Pilzfreunde ziehen die Morcheln alljährlich in ihren magischen Bann und so begaben sich 18 frohgelaunte Pilzfreunde in Richtung Wiligrad um gemeinsam auf Morchelpirsch zu gehen. Herzlich begrüßten die Morchelfreunde auch Regina Groß, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/ Die Grüne Nordwestmecklenburg. Regina Groß gehört zu den „Urmitgliedern“ des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. und hält auch so stets Kontakt zur Natur. Das sonnige Wetter machte die Wanderung entlang der Steilhänge am Schweriner See für alle Teilnehmer zu einem wunderbaren Maiausflug an frischer Luft. Entlang des bewaldeten Weges überraschte die Vielzahl interessanter Frühlingsblühern z.B. Einbeere, Alpensockenblume, Aronstab und Schuppenwurz, um nur einige zu nennen. Aber wo waren die Morcheln? Mit Argusaugen wurden die lehmig-sandigen Hänge „abgelupt“ und groß war die Freude bei allen, als Edeltraud Fischer die erste Morchel in der Hand hielt! Im Verlauf der Wanderung wurden dann noch weitere Morcheln erspäht und auch die 4jährige Paula Schnürl aus Gadebusch war erfolgreich. Längst nicht alle Rehnaer Pilzfreunde hatten jemals zuvor schon Morcheln „in freier Wildbahn“ gesehen, kannten sie nur vom Lesen und Blättern in „Luxuskochrezepten“!die 4jaehrige paula schnuerl aus gadebusch und ihre morcheln

    Speisemorcheln gehören jedenfalls nicht nur vom Preis her zu den exklusivsten Pilzen, sondern sind auch durch ihr grubig-barockes Outfit ein optischer Leckerbissen.

    Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Maipilze und ein riesiges Päarchen vom Schuppigen Porling, diese Pilze sind gut geeignet für die Verarbeitung zu leckerer Buletten, sozusagen eine vegetarische Alternative. Erfolgreichste Morchelfinder waren in diesem Jahr Familie Schnürl & Müller aus Gadebusch.

    Nach drei Stunden Pilzwanderung überraschten Karin Heincke und Helga Nötzelmann mit frischem Mohn-Mandelkuchen und duftendem Kaffee. Wenn auch nicht Alle ihren Korb mit den exklusiven Morcheln füllen konnten, so war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder der Anwesenden hatten bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen. Damit gilt die Freiluftsaison 2012 als eröffnet.

    Torsten Richter

     

     

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  • Traditionelle Morchelwanderung der Rehnaer

    Pilzfreunde

     Wenn der Löwenzahn blüht ist Morchelzeit

    morcheln2012newsRehna. Zur 1. Frühjahrs- und Pilzwanderung treffen sich die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins am Dienstag, den

    1. Mai 2012

    Start ist um 9.00 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna und dann geht es per Auto in Richtung Schweriner See, zum Schloss Wiligrad.

    Wir wollen Speisemorcheln suchen bzw. wenigstens vorstellen, denn eine Erfolgsgarantie gibt es wie immer nicht!

    Aber die Löwenzahnblüte gilt als Indikator für die köstlichen Speisemorcheln.

    Neben vielen Kräutern gibt es Frühjahrsblüher und Landschaft satt!

    morcheln2012news1

    Das voraussichtliche Ende der Wanderung ist gegen 13.00 Uhr, ansonsten entscheidet jeder Pilzfreund selbst über die Dauer seiner Teilnahme.

    Vor und nach der Wanderung besteht wieder die Möglichkeit den noch ausstehenden Jahresbeitrag zu entrichten.

     

    Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein.

  • Pilzwanderungen sind Schwerpunkt des Vereinslebens

    pilzverein 0312Bilder des Jahres 2011 erheiterten und ließen Erinnerungen erwachen

    Rehna. Gut gelaunt empfingen Volker Jödicke und Torsten Richter vor einigen Tagen 42 Rehnaer Pilzfreunde zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung. Tagungsort war der mit viel Liebe sehr geschmackvoll gestaltete Gemeindesaal der evangelischen Kirchgemeinde zu Rehna. Herrn Pastor Andreas Ortlieb sei für die Bereitstellung der zweckmäßig sanierten Räumlichkeiten herzlich gedankt.

    mattiMit optimistischen Worten begrüßten Volker Jödicke und Torsten Richter die Mitglieder aus der Landeshauptstadt, Hamburg, Dassow, Grevesmühlen, Gadebusch, Schönberg, Rehna und dem Ratzeburger Raum. Seinen umfassenden Bericht begann Pilzchef Torsten Richter mit einem großen Dankeschön an die langjährigen Förderern und Sponsoren ! Die Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter, das Autohaus Opel Carlsson, SP: Arndt, die Zahnarztpraxis Paprotzki, Renault Autohaus Winkler & Sohn, Augenoptiker Wichert und Frau Schotte seien hier nur stellvertretend für alle anderen genannt. Aber auch Vereinsmitglieder traten als aktive Sponsoren auf, wie der Allgemeinmediziner Michael Herbst, Reinhard Krix Landhandel sowie die Buchhandlung Schnürl & Müller GbR.

  • An die Mitglieder des Pilzvereines

    Einladung zur Mitgliederversammlung

    des Pilzvereines „Heinrich Sternberg Rehna e.V.“

     am Freitag, den 23.3.2012, um 19.00 Uhr

    Ort_der_Mitgliederversammlung_Muehlenstrasse_13(Achtung!!! aus Platzgründen wieder wie vergangenes Jahr)

    im neuen Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde, Mühlenstr. 13!!!

    (Parkplätze in der Mühlenstr. und auf dem Marktplatz nutzen)

    Tagesordnung der Mitgliederversammlung

    1. Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden Torsten Richter

    2. Bericht des Vorstandes Torsten Richter

    3. Finanzbericht Volker Jödicke

    4. Planung Aktivitäten und Projekte 2012 Volker Jödicke/ Torsten Richter

    5. Verschiedenes und Anfrage

    Im Anschluss an die Mitgliederversammlung möchten wir, wie immer, in gemütlicher Runde mit einem kleinen Imbiss zurückschauen auf das Pilzjahr 2011!


    Mit pilsigen Getränken, einem Glas Wein und einer Pilzsuppe oder Schmalzstullen soll der Abend ausklingen.
    Bitte nutzt die unkomplizierte Möglichkeit der Beitragszahlung für das Jahr 2012.


    Wir bitten um rege Teilnahme an der einzigen Mitgliederversammlung des Jahres. Teilnahmebestätigung wird erwünscht um Essen und Getränke zu planen.

    Der Vorstand


    Torsten Richter
    Vorsitzender Pilzverein Heinrich Sternberg e.V.


    PS.: Wer sich gerne mit kulinarischen Köstlichkeiten am Buffet beteiligen möchte, bitte melden per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Tel. 038872/ 51071.

     

  •  

    img 7937



    Wir wünschen allen Mitgliedern und Sponsoren des Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V.







    img 7925Österreichischer Prachtbecherling (Sarcoscypha austriaca)gefunden am 02.01.2012 am Ratzeburger See von Alexander Glomb

     


    ein Frohes, erfolgreiches und gesundes Pilzjahr 2012

    Vorstand des Pilzvereins "Heinrich Sternberg" e.V.


  • Dankbare Pilzrückschau 2011

    von "Pilz-Diakon" Matthias Krause

     

    „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!

    Du hast sie alle weise geordnet

    und die Erde ist voll deiner Güter.“

     

    Psalm 104, Vers 24


    Coprinus laanii

    Foto: Torsten Richter

    DSCF9428  

    Foto: Matthias Krause     

    Hinweis:  alle weiteren Fotos, wenn nicht anders angegeben, sind ebenfalls von M. Krause

    Endlich Weihnachten für mich, denn heute ist der 27. Dezember. Mein erster freier Tag nach dem ganzen Weihnachtstrubel. Das Weihnachtskonzert ist erfolgreiche Geschichte, das Krippenspiel ebenso. Es gab viel beruflichen Stress, noch nicht einmal die Dezemberausgabe des Tintlings konnte ich lesen, dabei hatte ich sie immer in meiner Notentasche mit dabei, damit ich die Heilig-Abend-Predigt nicht vier mal hören musste (so gut sie auch war).Unser Besuch hat sich für ein Weilchen aus dem Staube gemacht. Meine schönsten Weihnachtsgeschenke liegen unter dem Christbaum: handbemalte Pilzstrümpfe, ein T-Shirt mit Pilzmotiven und ein schönes neues Pilzbuch. Beim heutigen Nachmittagsspaziergang entdeckten wir im Zentrum Rehnas tatsächlich hunderte Speisepilze. Welche? Auflösung am Ende des Berichtes. Wer jetzt schon nachschaut, wird 2012 kaum Pilze finden !!!

    Es wird Zeit für das erste Foto.

    DSCF8143

    Nun der Versuch, mich anhand kurzer Notizen und vieler Fotos an das Pilzjahr 2011 zu erinnern. Los geht’s:                                                                                                                                                                                                                                                                          Am 19. Januar, einen Tag vor dem Geburtstag meiner Mutter, fiel mir ein, dass ich noch gar kein Geschenkt für sie habe. Also ab ins Roggendorfer Moor! So beginnt dieser Jahresrückblick mit einem fast typischen Foto: Samtfußrüblinge (Winterpilze) und Judasohren. Zwei Auffälligkeiten sehe ich in Nachhinein - es fehlen Austernseitlinge und im Zentrum des Fotos befindet sich ein golgelbe Zitterling. Genau kann ich mich an den Zeitpunkt nicht mehr erinnern, als ich beschloss, keine Austernseitlinge mehr zu ernten, da sie eigentlich nach nichts schmecken. Wahrscheinlich war es nach einem Austerngulasch im Spätherbst 2010. Seither genieße ich diese Pilze lieber visuell als winterliche Zierde der Natur. Gernauso wie den Goldgelben Zitterling, den ich außer dem samtigen Geburtstagsgeschenk für meine Mutter im Januar reichlich fand. Hier ein paar Fotos von den ersten Pilzfreuden 2011.

    DSCF8145

    Der goldgelbe Zitterling - essbar, wenngleich geschmacklos - ist wirklich eine Zierde des Waldes, zumal im Winter, wenn nicht einmal Schnee die Landschaft verzaubert und kaum Farben die Natur verschönen. Das habe ich auch auf der Homepage unseres Pilzvereines deutlich gemacht.

    DSCF8159             DSCF8160

     

  • Ehrenbürger der Stadt Rehna seit 1995 und Namensgeber des Rehnaer Pilzvereins

    Heinrich Sternberg bearbeitetHeinrich Sternberg – ein mecklenburgisches Urgestein! Viele Bürger Rehnas, aber auch aus der Umgebung unseres beschaulichen Städtchens an der Radegast können sich noch an ihn erinnern.

    Geboren am 29.Oktober 1911 in Dalkendorf bei Teterow. Nach dem Abitur und dem Besuch der Hochschule für Lehrerbildung in Rostock wurden westmecklenburgische Dörfer wie Badow (1934- 37) und Neuendorf (1937- 39) zu Stationen seines Lebens.

    Nach dem Krieg fand Heinrich Sternberg 1953 dann den Weg in unser grünes Städtchen an die Zentralschule Rehna (Unterricht wurde von 19 hauptamtlichen und 4 nebenamtlichen Lehrern erteilt, 22 Klassen, 686 Schüler).

    In diesem Zeitraum fällt auch die Neueinrichtung der 9. Klasse, damit war der Grundstock für die Oberschule Rehna gelegt.

    Bis 1976 war er an der Polytechnischen Oberschule Rehna als Lehrer tätig.

  • Milder Herbst macht Pilzfreunde glücklich

    bei VietluebbeEine herrliche Pilzwanderung bei schönstem Herbstwetter erlebten die Rehnaer Pilzfreunde bei Vietlübbe.Rehna-Vietlübbe. Auch am vergangenen Sonnabend hatten die Rehnaer Pilzfreunde Wettergott Petrus wieder auf ihrer Seite. Sonne pur und milde Temperaturen empfingen die kleine Schar von Pilzfreunden im märchenhaft bemoosten Fichtenwald bei Vietlübbe. Die Vielzahl von Stubben, welche den sanftweichen Moosteppich durchbrechen bieten derzeit einigen Pilzen noch gute Wachstumsbedingungen. Gilt in vielen Gegenden die Pilzsaison bereits als beendet hat der Spätherbst in unserer Region doch noch einiges zu bieten, besonders wenn sich das aktuelle Wetter von seiner besten Seite zeigt. Wohlschmeckende Speisepilze wie Rauchblättrige Schwefelköpfe (Foto) und Violette Rötelritterlinge (Foto) haben derzeit Hochsaison und sind in bester Qualität und madenfrei zu sammeln. Beide Arten füllten schnell die Körbe und Zufriedenheit machte die Runde. Die frische Pilzpfannne war also gesichert. Natürlich stand neben dem Kennenlernen der wichtigsten Speisepilze und deren Doppelgänger auch wieder die sogenannte Kartierung, d.h. Erfassung aller Pilzarten eines Gebietes auf der Tagesordnung. „Ich möchte gerne wieder neue Arten kennenlernen, auch wenn sie nicht essbar sind ", so Vereinsmitglied und Diakon Mathias Krause aus Rehna. Und das sollte auch klappen. Die Speisepilzration war bereits „abgearbeitet", da leuchteten auf einem bemoosten Fichtenstubben, kleine völlig bemehlte Pilze.

     

    Entspannung purPilzfreundrundum zufrieden

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Graumehliger Holz_TintlingCoprinus laaniiSchwefelkopf

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ein Fund der in die Kategorie „noch nie beobachtet" gehörte, eine neue Tintlingsart ? Behutsam wurde der Fund in einer mit Moosen ausgelegten Dose für die mikroskopische Untersuchung in „Sicherheitsverwahrung" genommen. Auf dem Rückweg hielt Mathias Krause kurz darauf schon die nächste Rarität in seinen Händen. Das Medusenhaupt (Psathyrella caput-medusae) hatte er in reichlich Exemplaren an einem Fichtenstubben entdeckt. Die seltene Art ist stark im Rückgang und hat einen auffällig starken süßlich-fruchtigen Geruch. Völlig entspannt und mit reichlich Pilzen zu Hause angekommen wartete schon das heimischen Mikroskop. Ausgiebige Untersuchungen und Internetrecherchen führten letztendlich zum Ergebnis. Mathias Krause und Torsten Richter hatten eine in Mecklenburg-Vorpommern bislang unbekannte Pilzart entdeckt, den Bemehlten Holz-Tintling (lat.: Coprinus laanii, Foto). Zu seiner unmittelbaren „Verwandtschaft" gehören der essbare Schopftintling und der Faltentintling, beide sind wesentlich größer und dürften vielen Pilzfreunden ein Begriff sein.

    MedusenhauptPsathyrella caput_medusaeImmerwieder kommen seltene bzw. interessante Arten auf den Wanderungen des Rehnaer Pilzvereins zum Vorschein. Einige dieser Funde werden auch im gerade erschienen, 612 Seiten starken Buch „ Die Pilze von Mecklenburg-Vorpommern" von Prof. Dr. Hanns Kreisel erwähnt und sind für Jedermann nachlesbar. Eine besondere Würdigung die die Arbeit des Rehnaer Pilzvereins so erfährt.

    Abschließend wurden gemeinsam die Pilzkörbe durchgesehen und der Termin für die nächste Wanderung festgesetzt. Da es allen so gut gefallen hat, heißt es schon am kommenden Sonntag wieder ab in den Herbstwald zum Pilze suchen und sammeln. Also Treff ist um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna.

     

    Violette RoetelritterlingRoetelritterling

    Gefleckten Rueblings

    Collybia maculata

  • Ein neue Art für die Welt!

    aus Zeitschrift für Mykologie 77/2

    Erscheinungsjahr: 2011

    WIESCHOLLEK, D., S. HELLEMAN, H.-O. BARAL & T. RICHTER: Roseodiscus formosus spec. nov. - ein bryophiler Pionier mit falschem Namen, S. 161.

    Lesen:

    pdfRoseodiscus_formosus.pdf426.53 KB03/11/2011, 08:53

    Download:

    icon Roseodiscus formosus (426.53 kB 2011-11-03 08:35:17)

  • an BordAlle Mann an Bord! Gruppenfoto der Pilzwanderung.Bilder von der Wanderung am 22. Oktober 2011

    Fast alle Bilder Torsten Richter! 

    Wollarten

     

    es ging auch um das Färben von Wolle mit Pilzen.....

    das Wollbild ist von Jana Muchalski

     

     

     


     

    Filzroehrlinggefuellte Koerbe

    Stropharia aeruginosa


    Gruenspan Traeuschling Spinellus fusigerfaerbung pilzefaerbung mitGeastrum fimbriatumZitterzahn


  • Artenreichtum bewundert und Pilzpfanne gesichert.

    sonnige WanderungZufriedene Pilzfreunde mit gut gefüllten Körben. Eine sonnige Wanderung geht zu Ende.

    Rehna-Woitendorf. Der Herbst hat einiges zu bieten und so trafen sich 21 pilzlüsterne Vereinsmitglieder aus Nah und Fern am frühen Sonntagmorgen zur gemeinsamen Wanderung. Die weiteste Anreise hatte der Hamburger Rechtsanwalt Olaf Götz hinter sich, und er sollte es nicht bereuen! Die kräftigen Sonnenstrahlen empfingen nicht nur die Rehnaer Pilzfreunde sondern vertrieben auch schnell die eisige Kälte der Nacht. Ein Wetter wie geschaffen für einen beschaulichen Pilzstreifzug durch die heimischen Wälder. Der Woitendorfer Wald bei Demern mit seinen reichhaltigen Waldstrukturen und wechselnden Bodenarten bot sich wieder einmal als Sammelgebiet an.

    Frohgelaut zog man anfangs noch im „Rudel", dann in kleinen Gruppen durchs Unterholz und entdeckte auf den sonnenverwöhnten Waldlichtungen im Moos neben allerlei schmackhaften Hutträgern auch einige Schön- bzw. Seltenheiten. Der Fund des Tages gelang der 74jährigen Ditlinde Lippmann aus Schwerin. An einer kahlen Waldböschung leuchteten wie kleine rote Knöpfe auffällige Pilze. Mit den Worten: "Herrlich, so etwas Schönes habe ich noch nicht gesehen", machte sie Werbung für ihren Fund mit tropischen Outfit und alle Pilzfreunde bewunderten die Schönheit aus Hut und Stiel.Gelborangemilchende Helmling

    Funde in den PilzkrbenGemeinsamEinen ebenfalls interessanten, weil ziemlich seltenen Pilz entdeckte Ehemann Eberhard Lippmann. Der ehemalige Lehrer fand den Krausen Leistling und war begeistert. Der Verwandte von Pfifferling und Herbsttrompete ist ein sehr guter Speisepilz, aber ziemlich selten und gehört zu den „stark gefährdeten" Rote Liste Arten unseres Landes.

     

    Mennigroter Saftling

    Gut gefuellte Pilzkoerbe

     

     

     

     

     

     

     

     

    Zitronengelbe HolzbecherSaftlingsgenussAnsonstenungewoehnlichen Schlauchzitterling waren die gutgelaunten Pilzfrauen und –männer erfolgreich beim Füllen Ihrer luftigen Körbe. Frischer Hallimasch bevölkerte die Stubben und abgekocht ergibt er leckere Pilzgerichte. Recht zahlreich und in Topqualität wanderten auch Herbsttrompeten, Rauchblättrige Schwefelköpfe und Frauentäublinge in die Sammelkörbe.

    HallimaschDer Hamburger Olaf Götz war sichtlich zufrieden mit der Ausbeute und seine aus Chile stammende Ehefrau inclusive der vor kurzem das Licht der Welt erblickten Tochter genossen den Sonntagvormittag bei schönstem Herbstwetter im Woitendorfer Edelwald.

    ViolettporlingSaftlinge

    Im Anschluss wurden auf Wunsch die Pilzkörbe vom Vereinschef erklärend kontrolliert und der nächste Termin festgelegt. Schon am Sonnabend dem 22.Oktober um 9.30 Uhr starten die Pilzfreunde in das nächste Waldgebiet.

     

     

    Satfling mannigKorallenreizker

     

     

     

     

     

     

    Torsten Richter

  • Pilze über Pilze: Rehaner Verein hat 358 Arten gesammelt und zwei Tage lang im Kloster-Kreuzgang ausgestellt

    Exkursion Pilztage

    REHNAEr ist knapp zehnZentimeter lang, hat Ähnlichkeit mit einem Champignon, eine glatte Oberfläche und eine Hutform, die ihm den Namen „Spitzhütiger Knollenblätterpilz" eingebracht hat. „Und er ist absolut tödlich giftig", sagt Volker Jödicke. Jödicke ist stellvertretender Vorsitzender des Pilzvereins „Heinrich Sternberg" Rehna und hat gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Vereins schon viele Pilz-Arten rund um Rehna herum gefunden. „Aber diesen, den haben wir hier noch nie gefunden."

    Jetzt ist der Giftpilz in der stattlichen Sammlung, die die Vereinsmitglieder und Schüler der Rehnaer Regionalschule seit Mittwoch vergangener Woche in der Region gefunden haben und liebevoll im Kreuzgang der Klosteranlage ausgestellt haben.

    Während die ersten Besucher die unterschiedlichsten Sorten begutachten, hat sich an diesem Morgen schon eine große Schar gefunden, um in den umliegenden Wäldern weitere Sorten ausfindig zu machen. In zwei Gruppen aufgeteilt, haben sich rund 70 Pilzsucher aufgemacht, um die Sammlung im Kloster auf insgesamt 358 Arten anzureichern.

  • Da wurden die Kinder des evangelischen Kindergartens in Rehna zu Forschern und Entdeckern.

    matti waldEltern, Erziehern und „Pilzdiakon“ Matthias Krause ab in den Woitendorfer Wald

     

     














    Am 8. Oktober, einem sonnigen Sonnabendvormittag, ging es mit Eltern, Erziehern und „Pilzdiakon" Matthias Krause ab in den Woitendorfer Wald.

    Was es bei den Pilzen alles zu bestaunen gab:

    • von großen Steinpilz bis zum winzigen Ästchenzwergschwindling
    • vom roten Täubling bis zum Lila Lackpilz
    • vom kugelrunden Hexenei bis zum salatähnlichen Riesenporling
    • vom nach Marzipan duftenden Wurzelndem Fälbling bis zum nachKnoblauch riechenden Knoblauchschwindling
    • von den Röhren des Rotfüßchens über die Lamellen des Fliegenpilzes bis zu den Stoppeln des Semmelstoppelpilzes

    matti wald2matti wald3matti wald4Die nettesten Speisepilzfunde waren ein paar Steinpilze, drei flockenstielige Hexenröhrlinge und etliche Semmelstoppelpilze.

    Außerdem beginnt die Hallimasch-Saison. Mein Mittagessen war dann eine leckere Reis-Pilzpfanne.

    Dieser Vormittag gehörte noch zum Erntedankfest. Da geht es in der Regel um Korn und Obst und Gemüse. Aber in diesem Jahr ging es auch um Tiere - und zu guter Letzt nun auch um die Pilze.

    „Pilzdiakon" Matthias Krause

  • Zeichenwettbewerb SiegerZeichenwettbewerb

     

    Der Winterrübling ist ein Erfolgspilz. Zumindest für Bila-Marie Kopfmüller. Die Schülerin der 10. Klasse beteiligte sich am Zeichenwettbewerb anlässlich der Tage der Pilze und kreierte mit Buntstiften ein Meisterwerk eines Pilzbildes. Das brachte ihr den 1. Platz im Wettbewerb, einen Büchergutschein vom Pilzverein, der Schule und Sponsoren sowie zwei Kaufinteressenten für ihr Werk ein.

    Kunstlehrerin Katy Wegner lobte die Schüler: "Einfach toll und wie fleißig ihr gearbeitet habt. Es gab viel Lob auf der Ausstellung." Sie gratulierte Julia Schelinberg zum 2. Platz. Die Schülerin der 10. Klasse überzeugte durch eine detailgetreue Bleistiftzeichnung eines Kahlen Kremplings. Platz drei erreichte Marlene Becker aus der 8a mit ihrem Pilz-Mix.

    Pilzvereinschef und Biologielehrer Torsten Richter freute sich gestern bei der Auszeichnungsveranstaltung, dass weniger abstrakte, aber dafür Bilder "die nah an der Wirklichkeit in der Natur sind", die Menschen begeistern.

    An künstlerisch begabten Schülern dürfte es auch zukünftig im Kunstunterricht von Katy Wegner nicht fehlen. Mit Laura-Larissa Ratajzak, Lena Michau und Nele Hauke präsentierten Schülerinnen der Klassenstufe 6 Farbspiele auf dunklem Zeichenkarton, Variationen einer Herbsttrompete oder eine Comic-Zeichnung von Waldpilzen. Dafür gab es Platz vier bis sechs bei zirka 250 Bildern. "Die Besucher der Pilzausstellung bewerteten eure Bilder sehr hoch. Macht weiter so", sagt Katy Wegner.

  • BuchenschleimrueblingeDie 12. Tage der Pilze in Rehna starteten mit einem Rekord. 40 Autos standen am Treffpunkt zur Wanderung und über 80 Pilzfreunde nahmen daran teil.

    Das war eine logistsche und organisatorische Herausforderung für die anwesenden Pilzberater und Rehnaer Pilzfreunde. Alleine der Wismarer Pilzberater Reinhold Krakow hatte dabei über 40 Pilzfreunde bei seiner Wanderung zu betreuen.

    "Das war die schönste Wanderung im Jahr 2011" hörten wir ihn später begeistert davon berichten.

    Die Pilzaustellung war Sehenswert und mit 358 Arten auch sehr gut bestückt. Näheres dazu in den nächsten Tagen.

  • Cantharellus cinereus Pers.: Fr., Grauer Leistling

    Lateinischer Name: Cantharellus cinereus Pers.: Fr.

    Deutsche Namen: Grauer Leistling


    Grauer LeistlingCantharellus cinereusEin unscheinbarer Geselle ist der Graue Leistling. Mit seinen graubraunen Tarnfarben ist er schwer im Herbstlaub auszumachen. Es sei denn, er wächst zwischen gelb verfärbten Hainbuchenblättern, wie auf unserem wunderschönen Bild des Pilzfotografen und Hobby-Mykologen Marco Gebert. Mit seinem trichterförmigen Hut, den grauen Leisten auf der Hutunterseite und dem braunen Stiel ähnelt er dem Trompeten-Pfifferling. Der Fachmann erkennt schon aus dem lateinischen Namen „Cantharellus cinereus", dass der graue Leistling tatsächlich mit dem Pfifferling verwandt ist. In Deutschland gibt es sogar sechs verschiedene Pfifferlingsarten. Der wohl bekannteste unter ihnen ist der beliebte Speisepilz „Cantharellus cibarius", der Pfifferling oder Eierschwamm.

    Alle Pfifferlingsarten sind sog. Mykorrhizapilze. Sie leben in Symbiose mit unseren Waldbäumen. In dieser Lebensgemeinschaft tauscht der Pilz mit dem Baum lebenswichtige Nährstoffe aus. Die Fruchtkörper des Pfifferlings, den wir im Wald sammeln können, ist jedoch nicht der alleinige Pilz. Im Waldboden wächst, für uns unsichtbar, das Pilzgeflecht des Pfifferlings. Dieses Pilzgeflecht schlägt, wie man heute weiß, von seiner Flächenausdehnung und seiner Lebensdauer alle Rekorde. Zum Beispiel kann der Hallimasch als Parasit mit seinem Pilzgeflecht viele Hektar Boden durchdringen und dabei älter werden als alle bekannten Lebewesen.

    Der Graue Leistling ist, wie alle anderen Pfifferlingsarten der Gattung „Cantharellus", durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Allerdings hat der Gesetzgeber hier eine Ausnahmeregelung erlassen, die es dem Pilzgourmet erlaubt Pfifferlingsarten in geringen Mengen für den eigenen Bedarf in der Natur zu sammeln. Dies schließt demzufolge das kommerzielle Sammeln für Restaurants aus. Pfifferlinge, die auf dem Markt angeboten werden stammen hauptsächlich aus den baltischen Staaten, Russland und dem Balkan. In der Presse gab es in letzter Zeit immer wieder alarmierende Berichte über verdorbene Ware, bedingt durch die langen Transportwege und Lagerung. Hier heißt es für den Verbraucher genau hinschauen.

    In Deutschland kann der Graue Leistling in jedem Bundesland gefunden werden. Er ist nicht selten unter Rotbuchen zu finden. Eine Verbreitungskarte aus dem Datenbestand der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zeigt, dass die Fundmeldungen in Deutschland mit Sicherheit noch lückig sind. Eine Karte de Fundmeldungen im Dokumentenblock auf der rechten Seite abgerufen werden.

    Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Grauen Leistling zum „Pilz des Jahres 2012" gewählt um auch auf nahe Verwandte Arten des weitbekannten Markt-Pfifferlings aufmerksam zu machen.

    Fotos: Torsten Richter

    aus  http://www.dgfm-ev.de



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    Dank an Sponsoren und Förderer für die Treue!

    Eine_znftige_Pilztorte_mit_Vereinslogo_kreiierte_Britt-Moniq__Etzelsberger_aus_GudowEine zünftige Pilztorte mit Vereinslogo kreiierte Britt-Moniq Etzelsberger aus GudowRehna. Mit großer Freude begrüßten Volker Jödicke und Torsten Richter am vergangenen Freitagabend die Rehnaer Pilzfreunde zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung nicht wie gewohnt im Deutschen Haus, sondern erstmalig im sehr geschmackvoll gestalteten Gemeindesaal der evangelischen Kirchgemeinde zu Rehna. Herrn Pastor Andreas Ortlieb sei für die Bereitstellung der zweckmäßig sanierten Räumlichkeiten herzlich gedankt.

    Mit optimistischen Worten begrüßten Volker Jödicke und Torsten Richter die Mitglieder aus der Landeshauptstadt, Dassow, Grevesmühlen, Gadebusch, Rehna und dem Ratzeburger Raum. Mit besonderer Freude wurden als Gäste die Wismarer Pilzfreunde begrüßt. Und um es gleich vorwegzunehmen, 2010 war für den Rehnaer Pilzverein und seine Mitglieder ein überaus erfolgreiches Jahr, wie der Bericht von Vereinschef Torsten Richter belegte.

     

  • Hufeisenförmige Blätter gaben der Pflanze ihren Namen

    Unter dem gelben BluetenstandVon Tag zu Tag gewinnt der FrTussilago farfarabluetenühling mehr die Oberhand und erfreut uns mit vielen kleinen Blütentupfern. Als einer der ersten Frühlingsboten belebt der Huflattich mit seinen leuchtendgelben Blütenständen Wegränder, Böschungen und Bahndämme. Der Lateinkundige hat für den hübschen Verwandten unserer Sonnenblume den Namen Tussilago farfara parat. Voller Optimismus bringt der Huflattich endlich Farbe in die graue Landschaft und überglücklich sind Biene, Hummeln, Krabbelkäfer & Co. das endlich der „Pollen und Nektarimbiß“  wird geöffnet hat. Markant an der schon seit dem Altertum bekannten Heilpflanze ist das frühe Erscheinen der Blüten, erst nach dem Blühen zeigen sich die hufeisenförmigen Blätter. Die Blätter (Folia Farfarae) und die Blüten (Flores Farfarae) werden gesammelt, getrocknet und bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Auch in den verschiedenen Hustentees ist der Huflattich kaum  wegzudenken. Ein Frühlingsbote mit besonderem Wert also für die unsere Gesundheit.  

  • Tortula_ruralis_svzDrehzahnmoos_lat._Tortula_ruralis„Ohne Moos nichts los“, dachte sich der Frühling und sorgte als er von Eurem SVZ Fotowettbewerb hörte für das grazile Erwachen! Anbei ein Foto eines wie ich finde wunderschönen Blumenstrauß aus kleinen Moosen, obwohl Moose ja keine Blüten haben! Das abgebildete Drehzahnmoos (lat.: Tortula ruralis) wuchs bei Gadebusch in Massen in einer sonnenverwöhnten Sandgrube und die langen farblosen Glashaare an den Blättern sind ein Einfall der Evolution. Sie dienen als Kondensationspunkte (bei Tau- und Nebelfeuchte). Also, der Frühling ist nicht zu halten und Flora, Fauna und Funga erfreuen uns von Tag zu Tag mehr.

  • REHNA - Die Natur erwacht allmählich und mit Ungeduld und viel Optimismus erwarten die Rehnaer Pilzfreunde die Saison 2011. Am Freitag, 25.März, heißt es jedoch erst einmal Rückschau halten und Pläne schmieden. Auf der Tagesordnung der alljährlichen Mitgliederversammlung stehen Formalien wie Vorstandswahl, Finanzbericht und Termine, bevor es zum gemütlichen und lukullischen Teil übergeht. "Gesprächsstoff gibt es genug", meint Vereinschef Torsten Richter, der sich auch wieder zur Wahl stellt.

    2011 zum Internationalen Jahr des Waldes erhoben

    Ort_der_Mitgliederversammlung_Muehlenstrasse_13

    Die 12.Tage der Pilze, Projekt GEO-Tag, Vereinswanderungen mit den Wismarer Pilzfreunden, Schulzeichenwettbewerb, Teilnahme am Umweltwettbewerb des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern sollen besprochen bzw. präsentiert werden . Außerdem stehen viele Vorhaben in diesem Jahr unter dem Motto "Schutz des Waldes", denn die UN hat 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes erhoben. Weiterhin sollen schöne und seltene Funde des vergangenen Jahres Erwähnung finden und eine optische Bilderschau an das Jahr der Herbsttrompetenschwemme erinnern. Bei einem kühlen Pils, duftender Waldpilzsuppe und anderen selbst kreierten Häppchen wollen sich die Pilzfreunde auf die Saison einstimmen.

     Beginn der Mitgliederversammlung im neuen Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde, Mühlenstraße 13 ist am Freitag, 25. März, um 19 Uhr.

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     Video von Thomas Pruss siehe auch bei www.pilzepilze.de

  • Die technischen Problem mit der Navigation und dem Forum konnten gefunden und beseitigt werden. Nun läuft alles wie gewohnt schnell und zuverlässlich. Den neusten Eintrag findet ihr übrigens hier:

    aktueller Forumeintrag

    Darin auch eine Umfrage zum Thema Fuchsbandwurm!

  • kundig{phocagallery view=category|categoryid=49|imageid=923|overlib=2|float=left} Das Mykologische Informationszentrum Wismar "Der Steinpilz" hat seineTermine für 2011 auf der Webseite www.steinpilz-wismar.de  veröffentlicht. Wie in jedem Jahr gehört dazu auch das gemeinsame Treffen am Roten See. Einfach dem Link folgen und ihr erfahrt mehr über die Termine der Wismarer. 

  • umweltpreis_landtag

    Es hat lange gedauert und viel Zeit gekostet! Nach gut vier Wochen Arbeit am Rechner, Scanner und Kopierer war es geschafft! Katrin Richter, Volker Jödicke und Vereinschef Torsten Richter hatten die umfangreichen Wettbewerbsunterlagen für die Teilnahme am Umweltpreises zum Gedenken an Ernst Boll 2010/2011 fristgemäß zusammengestellt und an den Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern gesandt.

    Nun heißt es abwarten und hoffen. Eine Jury unter Vorsitzend von MdL Udo Timm wird die immerhin 31 eingegangenen Bewerbungen sichten und entscheiden. Am 22.Juni sind die Rehnaer Pilzfreunde dann wie alle Teilnehmer zur Festveranstaltung anlässlich der Vergabe des Umweltpreises in den Thronsaal des Schweriner Schlosses eingeladen. Wir dürfen gespannt sein.

    Torsten Richter

  • An die Mitglieder des Pilzvereines

    Einladung zur Mitgliederversammlung

    des Pilzvereines „Heinrich Sternberg Rehna e.V.“

     am Freitag, den 25.3.2011, um 19.00 Uhr

    Ort_der_Mitgliederversammlung_Muehlenstrasse_13(Achtung – neu - !!!! aus Platzgründen)

    im neuen Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde, Mühlenstr. 13 !!!

    (Parkplätze in der Mühlenstr. und auf dem Marktplatz nutzen)

     

     

     

    Tagesordnung der Mitgliederversammlung

    1. Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden Torsten Richter

    2. Bericht des Vorstandes Torsten Richter

    3. Finanzbericht Volker Jödicke

    4. Entlassung des alten Vorstandes

    5. Wahl des neuen Vorstandes

    6. Planung Aktivitäten und Projekte 2011 Volker Jödicke/ Torsten Richter

    7. Verschiedenes und Anfragen

    Im Anschluss an die Mitgliederversammlung möchten wir, wie immer, in gemütlicher Runde mit einem kleinen Imbiss zurückschauen auf das Pilzjahr 2010!

    Mit pilsigen Getränken, einem Glas Wein und einer Pilzsuppe oder Schmalzstullen soll der Abend ausklingen.

    Es besteht die Möglichkeit der Beitragszahlung für das Jahr 2011.

    Wir bitten um rege Teilnahme an der einzigen Mitgliederversammlung des Jahres. Teilnahmebestätigung wird erwünscht um Essen und Getränke zu planen.

    Der Vorstand

     

    Torsten Richter

    Vorsitzender Pilzverein Heinrich Sternberg e.V.

    PS.: Wer sich gerne mit kulinarischen Köstlichkeiten am Buffet beteiligen möchte, bitte melden per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Tel. 038872/ 51071.

  • Logo_JdW_rgb

    Das Kampagnenbüro Internationales Jahr der Wälder 2011 hat unseren Antrag auf Nutzung des UNO- Logos und auf Anerkennung unserer Projekte, im Rahmen des Internationalen Jahr der Wälder 2011, genehmigt.

    Wir werden in diesem Jahr unsere Aktivitäten, wie die Tage der Pilze, den Tag der Artenvielfalt und noch in Planung befindliche Projekte, unter dem Logo und im Rahmen des Internationalen Jahr der Wälder 2011 druchführen.

    Nähere Informationen zum Internationalen Jahr der Wälder 2011findet ihr auf der Webseite http://www.wald2011.de 

  • so nach dem Motto immer mal was Neues habe ich hier ein hübsches VIDEO entdeckt...

    {youtubejw}K-Df4NrQD1s{/youtubejw}

  • Studien zu zwei wenig bekannten Risspilzen, Inocybe rufuloides und I. subporospora

    von: ANDREAS VESPER & TORSTEN RICHTER 

    aus: Boletus, Band 32, Heft 2, Seite 100 – 105

    Zusammenfassung: Es wird eine Aufsammlung von Risspilzen aus Brandenburg ausführlich vorgestellt,
    die Inocybe rufuloides BON ss. BON sehr nahe steht oder sogar mit ihr identisch sein könnte. Sie wird
    mit den Angaben bei BON und weiteren Literaturangaben verglichen. Die herausgearbeiteten Übereinstimmungen
    und Unterschiede werden nah verwandten und ähnlichen Arten, insbesondere I. subporospora
    KUYPER, gegenübergestellt, und die Abgrenzungsproblematik wird diskutiert.

    icon Studien zu zwei wenig bekannten Risspilzen, Inocybe rufuloides und I. subporospora (2.43 MB 2011-01-05 10:13:39)

  •  SteinpilzWir wünschen allen Pilzfreunden, Sponsoren und Förderer des Vereins  ein gesundes und pilzreiches 2011

    der Vorstand des Pilzvereines Rehna

  • Gäste aus Chile und der Schweiz mit auf Pilztour

    Gruppenbild mit internationalen GästenRehna. Nach einer kühlen Nacht erwartete die Rehnaer Pilzfreunde am vergangenen Sonntag ein herrlicher Tag ohne Wind und mit viel Sonne. Und so folgte eine froh gelaunte bunte Schar aus Mitgliedern und einigen Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg" e.V. dem Lockruf der Pilze. Zu Beginn der Wanderung erhielt Rehnas Pilzverein weiteren Zuwachs durch neue Mitglieder wie Andrea Möckel und Thomas Wendik, beide betreiben die Apfelmosterei Möckel in Lübseerhagen bei Schönberg. Zum ersten Mal mit dabei auch der Rehnaer Rechtsanwalt Olaf Götz der mit seiner Familie bzw. Gästen aus Chile und der Schweiz sogar für etwas internationales Flair auf der Wanderung sorgte. Vereinschef Torsten Richter begrüßte alle aufs herzlichste. Für die Herbstwanderung hatten sich die Pilzfreunde diesmal einen Wald bei Gadebusch ausgewählt. Zu Recht wie sich im Verlauf des Vormittags herausstellen sollte. Nach kurzer Begrüßung gings ab in die Wälder und in kleinen Gruppen durchstöberten die Pilzbegeisterten die ausgedehnten, moosigen Fichtenbestände. Deutlich wurde sichtbar das der Herbst unaufhaltsam Einzug hält und auch die Pilzwelt sich nach einem tollen und artenreichen Jahr allmählich zur Ruhe begibt!

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  • Zeichenwettbewerb anlässlich Tage derPilze: 200 Arbeiten und drei Preisträger /Pilzverein überreicht Preise

    REHNA Pilze inspirieren und Pilze regen an, die Natur aus ganz neuen Blickwinkeln zu erkunden. Für Oksana Schelinberg, Phillip Müller und Ramona Berger endete der Ausflug in die Welt der Pilze mit einer Auszeichnung im Zeichenwettbewerb der Rehnaer Schule anlässlich der 11. Tage der Pilze. Schüler aus elf Klassen beteiligten sich mit rund 200 Arbeiten am Ausstellungsprogramm. Eine Jury unter Leitung von Kunstlehrerin Katy Wegner wählte letztlich die 20 schönsten Werke aus. Darunter Kohlezeichnungen und farblich ansprechend gestaltete Werke. Obwohl Mädchen und Jungen der Klassenstufen fünf bis elf dem Aufruf folgten, entschieden die 10. Klassen den Wettbewerb für sich. „Das gab es so noch nie", sagt Torsten Richter und freute sich, dass die zukünftigen Berufsstarter nichts an Kreativität fehlt.

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    Die Bewertung der 20 schönsten Bilder übernahmen erstmals die Besucher der Pilzausstellung im Rehnaer Kreuzgang. Sie vergaben jeweils drei Stimmen. „126 haben wir gezählt, wobei 93 Wertungen auf dasWerk von Oksana Schelinberg entfielen", so Katy Wegner. Die Schülerin präsentierte dem naturverbundenen Publikum eine Herbsttrompetenvariation in Pastellkreide. Rund 400 Gäste besuchten die Pilzschau im Kreuzgang. „Eine sehr gute Resonanz. Dabei erfüllt es uns mit Stolz, dass unsere Schüler sich an der Ausgestaltung beteiligten", soSeemann.Ebenso bedanke sich Pilzvereinschef Torsten Richter bei allen teilnehmenden Schülern und überreichte den Gewinnern jeweils einen Gutschein der Buchhandlung Gadebusch.

    Volker Bohlmann

    mit freudlicher Genehmigung der SVZ Lokalredaktion Gadebusch

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    {article Ein Wochenende abtauchen in die Welt der Pilze}{title} {introtext:100} {readmore:weiter lesen}{/article}

  • Bunte Pilzwelt verzauberte Besucher

    341 verschiedene Pilzarten vorgestellt, Ausstellungsrekord !

    Rehna.Alles passte, auch das Wetter und so meinten viele Gäste etwas schmunzelnd: Petrus ist Pilzfreund!

    Steinpilz, Marone, Pfifferling und Co. kennt wohl jeder. Was die Pilzwelt sonst noch an Schätzen bereithält konnten Besucher im Rehnaer Kreuzgang bei den 11.Tagen der Pilze entdecken. Mit 341 ausgestellten Arten wurde eine neue Bestmarke aufgestellt. Kein Wunder in diesem Ausnahmejahr in Sachen Pilze. Überall brechen sie heraus, die Pilze. Fast 400 Besucher waren sehr angetan, beeindruckt, oftmals begeistert von der Formen- und Farbenvielfalt im Reich der Pilze.

    Mit Freude konnte Torsten Richter auch Rehnas Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg, nebst Gattin begrüßen und sich im Namen der Pilzfreunde für die einmaligen Räumlichkeiten bedanken. Man war sich einig, die Rehnaer Pilztage stellen eine Bereicherung dar und das Ambiente in den Kreuzgängen macht die Rehnaer Pilztage so zu einer der schönsten Frischpilzausstellung Norddeutschlands, so die ehemalige Landespilzsachverständige Frau Brigitte Schurig, welche extra aus Schwerin angereist war.


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  • Hier der Link zu einem Artikel in der Schweriner Volkszeitung vom heutigen Tage.  Ein Jahr mit vielen Pilze, ist auch immer ein Jahr mit hoher Vergiftungsgefahr, denn es gehen Leute in die Pilze die es jahrelang oder noch nie getan haben und sind leichtsinnig beim sammeln. Aber der Wald ist halt voller tödlicher Schönheiten...

  • {phocagallery view=category|categoryid=54|limitstart=0|limitcount=0|detail=5|overlib=2}Am Wochenende folgten wir einer Einladung zum Geburtstag in die Hansestadt Rostock und was macht man auf der Rücktour nach Rehna ? Einen kurzen Halt um mal nach Pilzen Ausschau zu halten. Wie gesagt, so getan! Ab in eine schöne, moosige Kiefernschonung bei Neukloster fast an der A20 gelegen. Neben vielen Rißpilzen, Flaumigen Milchlingen bei Birken, Butterpilzen und Kupferroten Gelbfüssen gab es auch Edelreizker. Brav sammelten wir die wenigen Exemplare ein und freuten uns diese im Rehnaer Schaukasten zu präsentieren. Aber dann wurde alles anders! In einigen moosigen Kiefernecken standen sie dann dicht an dicht. Herrlichste Edelreizker (Lactarius deliciosus) mit ihren leuchtend orangefarbenen Hüten füllten unseren Korb! Wir waren begeistert. Das Jahr 2010 ist wirklich ein Ausnahmejahr! Erst die Maipilzschwemme im Frühjahr, dann überrannten uns die Steinpilze, nun pusten uns die Herbsttrompeten aus dem Wald entgegen und dann auch noch Edelreizker. Nun ja was sollen wir sagen! Sie schmeckten uns vorzüglich. Weitere durchaus interessante Funde für uns „Sandfremdlinge" waren dann noch Tricholoma imbricatum, Helvella elastica in Massen und Cortinarius caninus.

    Also wir freuen uns auf das kommende Wochenende, wenn es denn heißt: 11.Tage der Pilze in Rehna.

    Bis dann, Katrin & Torsten vom Rehnaer Pilzverein

  • erfolgreiche_GurkenernteNesow. Sein ganz persönliches Erntedankfest feierte vor wenigen Tagen Nico Karrasch aus Nesow. Viehzucht, Garten- und Ackerbau, Angeln und Pilzesammeln gehören zu den Leidenschaften des jungen Mannes aus dem hübschen Dorf bei Rehna.

    In seinem gut organisierten Gewächshaus baut Karrasch natürlich auch Salatgurken für den Eigenbedarf an. Vor einigen Tagen nun kam er der Aufforderung eines Freundes nach und wog eine besonders prächtige Frucht. Das Ergebnis war beeindruckend! Besonders als er von dem Exemplar hörte über das die SVZ (Beitrag vom 20.9.2010) im Zusammenhang mit dem Carlower Erntdankfest berichtete. 

    Das Carlower Kürbisgewächs war 1850 Gramm schwer. Und die Prachtgurke unseres Hobbygärtners aus Nesow? 1922 Gramm brachte die 59 Zentimeter lange Gurke von Karrasch auf die Waagschale, die in diesem Fall eine elektrische Präzisionswaage war. Damit ließ er die „Carlower Gurke" von Rudi Lütjohann deutlich hinter sich und sein alter Biologielehrer Torsten Richter bestätigt diesen „Überholvorgang" gerne.

    Herzlichen GlNico_Karrasch_und_seine_Prachtgurkeückwunsch Nico Karrasch.

    Torsten Richter,

    „Leiter des zentralen Gurkenvermessungsamtes Mecklenburg-Vorpommern „

  • Herbsttrompeten dominieren im BuchenwaldRehna. Am Sonnabend, den 18. September, ist es wieder soweit!

    Die Mitglieder des Pilzvereins Heinrich Sternberg Rehna e.V. treffen sich zur gemeinsamen Pilzwanderung um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna. Von dort aus geht es in ein Waldgebiet der näheren Umgebung.

    Alle Mitglieder und Sponsoren sind herzlich eingeladen!

    Also bis Sonnabend vor dem Langen Haus in Rehna!

    Torsten Richter, Vorsitzender des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.

  • {phocagallery view=category|categoryid=52|limitstart=0|limitcount=0|detail=5|overlib=2|float=left}

    Cortinarius coerulescens- Blauer Klumpfuß
    Rote Liste Kategorie "Stark gefährdet"
    aus dem Brümmersal bei Rehna.
    alle Bilder: Torsten Richter

  • Donnerstagnachmittag wollten wir los! Wohin? In den Cordshagener Wald bei Rehna. Wir hatten schon von anderen Pilzfreunden gehört das es nun auch schon Herbsttrompeten geben soll. Nach dem Totalausfall dieser als Würzpilz bestens geeigneten Pilzart im vergangenen Jahr, wollten wir 2010 erfolgreicher sein. Und wir wurden fündig! Bei Dauernieselregen fanden wir an verschiedenen Stellen im Buchenwald diese düstere Schönheit und Pilzfreund Jörg Lippmann war begeistert, hatte er doch noch nie zuvor Herbsttrompeten gesehen.

    {phocagallery view=category|categoryid=51|limitstart=0|limitcount=0|detail=5|overlib=2|float=left}

    Das schwarzbraune, trichterförmige Outfit kann schon begeistern. Also füllten wir unsere Körbe so gut wir konnten. Neben der Ernte der Totentrompeten hatten wir aber auch wieder ein Auge auf all die anderen Pilzarten geworfen. Der Waldboden war voller Hutträger, man konnte kaum treten.

  • Mit dem heutigen Tag haben wir für einen neuen Sponsor des Vereines, der Firma Diagnostik Nordaus Schwerin,eine Bannerwerbung auf der Startseite plaziert Die Kooperation und Sponsorenvereinbarung mit der Firma Diagnostik Nordist zunächst auf die laufende Pilzsaison begrenzt und für diese Zeit ist auch die Bannerwerbung auf der Startseite plaziert.

    Das beworbene Produkt ist ein Zeckenschnelltestder Fima und passt zum Thema Pilze. Der Zeckenschnelltest ist ein immunologischer Schnelltest für den schnellen und qualitativen Nachweis von Borrelien direkt in der Zecke. Der Zeckentest ist auch als Heimtest zugelassen und kann von jedem durchgeführt werden.  Nähere Einzelheiten zum Produkt erhalten ihr beim Klick auf das Banner.

  • Der Wald ist voller tödlicher Schönheiten! Der viele Regen hat den Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)in ungewohnter Menge hervorgebracht.

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    Die tödliche Dosis von Amanitin liegt beim Menschen bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, für eine 70 Kilogramm schwere Person also bei etwa 7 Milligramm. Diese Substanzmenge ist bereits in weniger als 35 Gramm Frischpilz enthalten. Weil ein ausgewachsener Fruchtkörper durchaus 50 Gramm oder mehr wiegen kann, kann daher schon ein einzelner verspeister Pilz tödlich giftig sein.

  • {phocagallery view=category|categoryid=50|imageid=928|detail=5|overlib=2|float=left}{phocagallery view=category|categoryid=46|limitstart=0|limitcount=0|detail=5|displaydescription=1|overlib=2|float=left}Sooooviele Steinpilze habe ich mein Leben noch nicht gesehen. Der Kofferraum war voll und auf den Knien noch Körbe! Und alles fast ohne Maden...Wir haben getrocknet, gegessen und eingefroren..

    Torsten Richter

  • Auf nach Brüel zum Roten See.....

    {phocagallery view=category|categoryid=45|limitstart=0|limitcount=0|detail=0|displaydescription=1|overlib=2|float=left}...geht’s am Sonntag, den 5. September 2010, für die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.!

    WARUM? Pilze sammeln mit den Wismarer Pilzfreunden!

    Treff und Abfahrt: 8.30 Uhr in Rehna vor dem Langen Haus

    Treff mit den Wismarer Pilzfreunden: 9.30 Uhr in Brüel am Roten See auf dem Parkplatz

    Um 9.30 Uhr geht es nach kurzer Begrüßung ab in die Wälder um den herrlichen Deichel- und Hohl See. Nach der Wanderung erfolgt die Fundauswertung.

    Aber es ist auch Zeit zum Ausspannen, Schlafen auf der Waldwiese, Baden, Angeln, Bootfahren, weiter Pilze sammeln oder was auch immer möglich ist. Das Wetter ist der entscheidende Faktor.

    Im Anschluss erfolgt die Vorstellung der Pilze und geplant ist das gemeinsame Gestalten einer kleinen Pilzausstellung vor der Gaststätte „Die Blockhütte“ . Hier kann viel gelernt und begutachtet werden! Jede Frage wird beantwortet u.a. durch Herrn Krakow (Pilzberater der Hansestadt) und Frau Dombrowa (Pilzberaterin und Fischereischeinprüferin).

    Die gastronomische Versorgung erfolgt über die idyllische Gaststätte am See (Geld ist nötig!). Über die Dauer der Teilnahme entscheidet wie immer jeder selbst, wir bitten aber um kurze Mitteilung zwecks Teilnahme

    bis zum 3. September.

    Und übrigens! Sollte das Wetter nicht „Achterbahn“ spielen, könnte der Tag ein echter Höhepunkt des Pilzjahres mit den Wismarer Pilzfreunden werden! Also vielleicht bis zum 5. September!

    Torsten Richter,
    Vorsitzender Pilzverein

  • Ab in die Pilze

    .....heißt es endlich wieder für alle interessierten Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg" e.V. am Sonnabend, den 21. August!Treffpunkt ist wie immer vor dem Langen Haus in Rehna um 9.30 Uhr.

     

     

    Hier schon mal ein Vorgeschmack (der Steinpilz stand am Deichelsee bei Brüel, schon mal vormerken: Vereinsausflug dorthin am Sonntag, dem 5. September! Genauere Informationen in Kürze).


    Es geht wie gewohnt in ein nahegelegenes Waldgebiet.

     

    Aufgrund der ausgiebigen Niederschläge in den letzten Tagen regt sich im „Reich der Pilze" wohl doch schon etwas und dies wollen wir nicht verpassen!

    Eine Garantie für volle Pilzkörbe gibt es natürlich nicht, aber ein Spaziergang an frischer Waldluft am Vormittag kann von jedem genossen werden!

    Also bis Sonnabend....

    Torsten Richter

  • Weit über 150 Arten wurden von den Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereines am diesjährigen Tag der Artenvielfalt im Biosphärenreservat Schaalsee gefunden und bestimmt. Die genaue Zahl der Arten wird erst in einigen Tagen bekannt sein, denn jetzt heißt es für Torsten Richter die vielen Kleinpilze zu bestimmen und auch den Rat von Experten aus Tübingen und Frankreich einzuholen. Weitere Informationen findet ihr auch unter http://www.geo-artenvielfalt.de/aktionen/2010/Lankower_Wald_im_Biosphaerenreservat_Schaalsee Hier die ersten Bilder:

    {phocagallery view=category|categoryid=40|limitstart=0|limitcount=0|detail=6displaydescription=1}

  • geoartenvielfaltAm Sonnabend, 5.6.2010, um 9.30 Uhr starten wir unseren Tag der Artenvielfalt! Treffpunkt ist wie immer vor dem Langen Haus in Rehna.

    Untersuchungsgebiet wird dieses Jahr der Lankower Wald sein.

    Wer von den Mitgliedern des Pilzvereins Lust hat die Pilzwelt  zu erforschen, melde sich bitte vorher an, da wir uns im Anschluss bei Pils und Grillwurst stärken wollen !

  • „Morchelsüchtige“ eröffnen Freiluftsaison am Schweriner See

    Rehna – Wiligrad. Mit strahlendem Sonnenschein empfing Schloss Wiligrad die bunt gemischte Truppe der  Rehnaer Pilzfreunden am vergangenen Wochenende!  Aber nicht wegen der historischen Kulisse des Schlosses waren die 22 Pilzfreunde angereist. Im Mittelpunkt des Interesses stand die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees. An den feuchten Hängen wachsen alljährlich im Wonnemonat Mai delikate Morcheln.

  • Bei Gudrun und Volker in Dassow gab es am Wochenende die ersten Pilze des Jahres zu ernten.

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    Der Shiitake oder Shii-Take (Lentinula edodes) (chin. 香菇 / 冬菇, jap. 椎 茸) – oft verwendet wird noch der veraltete mykologische Name Lentinus edodes (Berk.) Singer – ist ein Pilz, der seit wenigen Jahren der Familie der Schwindlingsartigen (Marasmiaceae) zugerechnet wird. Zuvor wurde er in die Familie der Ritterlingsartigen (Tricholomataceae) eingereiht. Manchmal wird auch der eingedeutschte Name Pasaniapilz verwendet. Er wird in der traditionellen chinesischen Medizin zu den wirksamsten Heilpilzen gezählt. (aus Wikipadia.de)

     

  • Am 10. April 2010 war ich um 10.00 Uhr mit Katrin und Torsten Richter vom Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. am Waldhotel in Neukloster verabredet. Von hier aus fuhren wir in den ganz in der Nähe liegenden Schlemminer Staatsforst. Hier befindet sich ein seit Jahren bekanntes Vorkommen des seltenen Östereichischen Prachtbecherlings (Sarcoscypha austriaca). {phocagallery
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  • Rehna.Anläßlich der Geschäftsübergabe innerhalb des Vermessungsbüros Apolony am 1.April nutzte auch der Vorsitzende des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. den „Tag der offenen Tür“ um dem alten Chef, Herrn Dieter Apolony zu danken! Schon seit vielen Jahren gehörte Dieter Apolony zu den freundlichen und unkomplizierten Förderern des einzigen Pilzverein des Landes. Auch durch seine nachhaltige, wie auch verlässliche Unterstützung könnte der Pilzverein seine Aktivitäten rund ums Thema Pilze realisieren und sein Engagement im Bereich Umweltbildung ausbauen. Richter wünschte im Namen der Rehnaer Pilzfreunde Dieter Apolony weiterhin alles Gute und viel Gesundheit für den bevorstehenden „Unruhestand“! {phocagallery view=category|categoryid=14|limitstart=0|limitcount=0|detail=5|displayname=0|displaydownload=0}Mit dem Fund des sehr seltenen Echten Satansröhrlings, hat sich Dieter Apolony übrigens auch in den Analen des Pilzvereins verewigt!
  • Verein wächst weiter!  Dankt Sponsoren und Förderern für die Treue!

    Rehna. Langsam wird es für die Rehnaer Pilzfreunde im Deutschen Haus zu eng. Kein Stuhl blieb am Freitagabend frei, als der Pilzverein zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung eingeladen hatte. Mit optimistischen Worten begrüßten  Volker Jödicke und Torsten Richter die Mitglieder aus der Landeshauptstadt, Dassow, Grevesmühlen, Gadebusch, Rehna und dem Ratzeburger Raum. Mit besonderer Freude wurden als Gäste die Wismarer Pilzfreunde begrüßt. Und um es gleich vorwegzunehmen,  2009 war für den Rehnaer Pilzverein und seine Mitglieder  ein überaus erfolgreiches Jahr, wie der Bericht von Vereinschef Torsten Richter belegte.

    {phocagallery view=category|categoryid=13|limitstart=0|limitcount=0|detail=5|displayname=0|displaydownload=0}

  • roter_see

    Rehnaer und Wismarer Pilzfreunde auf Jagd nach Steinpilz, Pfifferling und Co.

    Rehna. Wismar. Brüel.Am vergangenen Sonntag war es endlich wieder soweit. Das schon traditionelle gemeinsame Pilze sammeln mit den Wismaranern war angesagt. Schon am frühen Morgen machten sich die frohgelaunten Pilzfreunde auf den Weg in Richtung Brüel.

    Angenehme Temperaturen und Sonnenschein empfing die Rehnaer am idyllisch gelegenen Roten See. Nach kurzer Begrüßung durch die beiden Vereinschefs Reinhold Krakow (Wismar) und Torsten Richter (Rehna) machte sich die gut 35 Mann starke Sammlerschar auch schon auf! In Gruppen geteilt ging es in die Wälder rund um den Roten-, Deichel- und Hohlsee sowie Weberin. Die Gegend, ein landschaftlicher Leckerbissen! Bei nach unten gerichtetem Blick durchforsteten die Pilzenthusiasten die Wälder und manch einer verlor dabei auch die Orientierung.

    Am Mittag versammelte sich die „pilzsüchtige Meute“ dann wieder am Roten See. Die erbeuteten Trophäen wurden eifrig diskutiert und präsentiert. Die Artenvielfalt war recht groß, aber Steinpilze waren eher selten. Dafür fanden fast alle Teilnehmer Pfifferlinge und mach einer sogar seinen ersten! Mit großem Interesse wurde eine lehrreiche Freiluftausstellung genutzt, welche aus den gefundenen „Früchten des Waldes“ zusammengestellt wurde und so einen guten Überblick gab. Den Fund des Tages präsentierte Klaus Warning (Pilzsachverständiger Landkreis Güstrow). Den sehr seltenen Riesen-Erdstern (lat.: Geastrum melanocephalum) entdeckte er nahe des Roten Sees! Alle Fruchtkörper dieser Roten Liste Art (Kategorie 4, d.h. Rarität) blieben wegen der Seltenheit am Fundort. Naturfotograf Christoph Völzer nutzte die einmalige Chance und konnte Bilder dieser Besonderheit machen. Zu den bemerkenswerten Funden gehörten auch Rote Liste Arten wie der Duftstacheling und der Gezonte Korkstacheling. Kulinarisch gut versorgt wurden die Pilzfreunde von der Gaststätte „Blockhütte“ und bei einem Mix aus kühler, blonder „Pilssuppe“ und Pilzlatein ging der gemeinsame Tag mit Sonnenschein zu Ende. Einige nutzten auch das herrliche Wetter und badeten im klaren Wasser des Waldsees. Die 18 Rehnaer waren sich einig das es im nächsten Jahr wohl wieder heißt: auf zum Roten See bei Brüel!

    Die nächste Vereinswanderung findet am Sonnabend, den 8.September statt. Abfahrt ist um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna.


    Torsten Richter
  • 129 Pilzarten in zwei Stunden notiert!

     

    Rehna/ Kneese.Spätsommerliches Bilderbuchwetter am Sonntagnachmittag lockte 26 Pilzfreunde des Rehnaer Pilzvereins in ein Waldgebiet bei Kneese. Schon im vergangenen Jahr waren die Radegaststädter von dem reich strukturierten Pilzrevier begeistert. Schwach hügelige Buchenwälder im sanften Wechsel mit Nadelforsten und totholzreichen feuchten Waldsenken sind Garant für eine artenreiche Pilzflora. Und so schwenkten die Pilzler optimistisch ihre luftigen Körbe. Herbsttrompeten, Rotfußröhrlinge, Steinpilze, diverse Täublingsarten und das sehr schmackhafte Stockschwämmchen landeten in fast allen Körben. Besonders das Stockschwämmchen war in den luftfeuchten Waldsenken meist sehr zahlreich auf morschen Laubholzstubben zu finden. Mit angebrachtem Ernst stellte Vereinsvorsitzender Torsten Richter auch den sehr ähnlichen Doppelgänger vor und verwies auf seine hohe Giftigkeit. Der Gifthäubling (Galerina marginata), auch Nadelholzhäubling genannt, besiedelt schon längst nicht mehr nur Nadelholz. Er enthält tödlich wirkende Amatoxine wie der Grüne Knollenblätterpilz.

    Ganz nebenbei kamen auch die Fotografen und Vereinsmitglieder Christoph Völzer und Volker Bohlmann auf ihre Kosten. Einige „pilzige“ Schnappschüsse gelangen ihnen mit Sicherheit.

    Am Ende des Nachmittags wurden die Funde ausführlich vorgestellt, ausgewertet und auf giftige bzw. interessante Arten hingewiesen. Die meisten Vereinsmitglieder hatten sich so nicht nur eine leckere Mahlzeit gesichert, sondern auch wieder etwas Neues über die große Welt der Pilze gelernt. Am Ende des Tages standen 129 verschiedene Arten auf der Liste des Rehnaer Pilzvereins, ein respektables Ergebnis für diesen reichstrukturierten Wald.

    Zu den Besonderheiten gehörten Rote Liste Arten wie der Milde Saftling (Hygrocybe insipida, RLMV 2) und die Dreifarbige Koralle (Ramaria formosa, RLMV 4) Ein ziemlich seltener Fund war auch der Fleckige Saumpilz (Psathyrella maculata). Für Aufmerksamkeit sorgte auch der Buchen-Schlauchzitterling (Ascotremella faginea), der mit seinem gelantinösen, violetten Fruchtkörper auf Buche wächst und an die Form von Gehirn erinnert.

    Als nächster Vereinstermin stehen die 8.Tage der Pilze in Rehna vom

    6.- 7.Oktober auf dem Terminzettel.

    Alle Vereinsmitglieder und Pilzfreunde sind wieder aufgerufen und eingeladen ihre Funde zur Verfügung zu stellen, um so eine interessante und umfangreiche Pilzausstellung zu realisieren!

     
    Quelle:
    Torsten Richter
  • {phocagallery view=category|categoryid=10|imageid=306|detail=4|displaydownload=0|float=left} {phocagallery view=category|categoryid=10|imageid=308|detail=4|displaydownload=0|float=left}REHNA/GÄGELOW - Die Gewinner des erstmals vergebenen Umweltpreises des Landkreises Nordwestmecklenburg haben ein noch stärkeres Engagement im Naturschutz angekündigt. Der Vorsitzende des Rehnaer Pilzvereins "Heinrich Sternberg", Torsten Richter, sagte nach der Preisverleihung im Gägelower Hotel Best Western: "Die Auszeichnung ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Wir werden uns auch zukünftig im Naturschutz unserer Region einmischen."

     

    Der Landkreis würdigte mit der Auszeichnung auch einen Verein, dessen Mitglieder sich zuletzt kritisch mit der Arbeit des Zweckverbandes Schaalseelandschaft auseinander gesetzt haben. Dabei warnten die Mitstreiter um Torsten Richter vor einem Sterben auf Raten des Kuhlrader Moores, gelegen im Biosphärenreservat Schaalsee (SVZ berichtete).

    In seiner Laudatio hob Kreis-Fachdienstleiter Umwelt Wolfgang Schünemann die vorbildliche Arbeit des derzeit einzigen gemeinnützigen Pilzvereins in MV hervor. "So ist das Hauptanliegen die Erforschung, Dokumentation und der Erhalt bzw. Schutz der heimischen Pilzwelt", sagte Schünemann. Allein im unter europäischen Schutz stehenden Waldgebiet "Röggeliner See und Woitendorfer Wald" konnten 1012 verschiedene Pilzarten nachgewiesen werden, darunter viele vorher noch nie für MV nachgewiesene Arten. Hervorzuheben sei zudem die Zusammenarbeit mit der Schule Rehna. Der Verein praktiziere Umweltbildung am Naturobjekt, wie es besser nicht gehe.

    Erstmals seit Bestehen des Landkreises war der mit 2000 Euro dotierte Umweltpreis auf Initiative Sabine Dallmeier-Peschkes (Bündnis90/Die Grünen) vergeben worden.

     

    aus SVZ vom03.12.09 von Michael Schmidt

     

    icon Laudatio Verleihung Umweltpreis 2009 (114.22 kB 2009-12-04 09:08:26)

  • Zum Schluss gabs Waldchampignons und Austernseitlinge. Seltene Harzporlinge und schöne Röhrenkeulen wurden entdeckt.

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  • Kleiner Film aus dem forum von pilz.pilze.de

     

     

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  • Hier die aktuellen Bilder von der Wanderung am 14. November 2009

    Alle Bilder von Torsten Richter!

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  • {phocagallery view=category|categoryid=7|imageid=285|imageshadow=shadow3|detail=2|displaydownload=0|float=left}NDR Fernsehen Sonntag, 15. November 2009 17:00 Uhr

    Der Beitrag über die Pilzwanderung des Rehnaer Pilzvereines wird vom NDR am 15. 11. in der Sendung BINGO gesendet. Hier der Link zur Ankündigung der Sendung beim NDR

    BINGO hat den Rehnaer Pilzverein mit einer Förderung bei den 10. Tagen der Pilze unterstützt.

     

     

     

     

     

  • Achtung!!! An alle Interessierte und Neugierige!!!

    Der Sendetermin des vom NDR gedrehten kleinen Beitrages über den Rehnaer Pilzverein wird eventuell vorverlegt!!! Bitte schon am 15.11. um 17.00 Uhr die Bingo-Lotterie-Sendung einschalten!

     

     

  • {phocagallery view=category|categoryid=7|imageid=235|detail=2|displaydownload=0|float=left}

    Rehnaer Pilzverein vor der Kamera

    Rehna. Vor einigen Tagen begrüßte der Rehnaer Pilzverein „Heinrich Sternberg“ e.V. besondere Gäste! Der NDR war auf Mecklenburgs einzigen Pilzverein über die informative, wie auch optisch ansprechende Homepage aufmerksam geworden, so Redakteurin Frigge Mehring. Der NDR Hannover hatte sich den Rehnaer Pilzverein auserkoren um das herbstliche Thema Pilze für die BINGO- Sendung möglichst authentisch zu präsentieren.

  • Süddeutscher Pilzspezialist bestimmt interessanten Pilzfund !

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    Rehna/ Woitendorf/ Wörth am Main. Auch der anfängliche Regen konnte 15 unverbesserliche, besser hartgesottene Pilzfans nicht abhalten! Zu Gast waren auch wieder einige neue, potentielle Mitglieder. Die Suche nach den vielgestaltigen Hutträgern des Waldes setzt scheinbar ungeahnte Kräfte frei, macht viel Freude und bietet Entspannung pur. Und auch diesmal sollte es nicht nur etwas für die Bratpfanne geben, sondern auch etwas fürs Auge! Ein farblich sehr reizvoller Röhrling im bemoosten Fichten-Eichenmischwald sorgte für helle Begeisterung.
  • Rehnaer Pilzfreunde auf lehrreicher Entdeckungstour

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    Rehna. Die 10.Tage der Pilze sind bereits Geschichte, aber die Freude am Pilze sammeln noch lange nicht gestillt.

  • Dass Pilze nicht nur etwas für reine Naturfreunde sind, zeigten jetzt Lena Bagan, Phillip Müller und Julia Seidel. Die Schüler der 9. und 10. Klasse der Regionalschule Rehna überzeugten mit ihren Arbeiten beim Zeichenwettbewerb an der Käthe-Kollwitz-Schule anlässlich der 10. Tage der Pilze.

    Kunstlehrerin Katy Wegner und Biologielehrer Torsten Richter bedankten sich jetzt bei Lena Bagan und Julia Seidel, die die Welt der Pilze als Aquarell und Pastellzeichnung ausstellten. Dafür erhielten die beiden 16-Jährigen den 1. Platz und einen Buchgutschein von der Buchhandlung Gadebusch. Ebenso freute sich Phillip Müller über den dritten Platz. Er beteiligte sich mit einer Bleistiftzeichnung am Zeichenwettbewerb. Auch dafür gab es einen Buchgutschein. "Glückwunsch", so Schulleiter Uwe Seemann. Als i-Tüpfelchen überreichte Torsten Richter im Auftrag des Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. gedrechselte Teelichthalter in Pilzform aus der Werkstatt des engagierten Vereinsmitglieds Artur Nickel.

     

    aus SVZ vom 12.10.2009

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  • {phocagallery view=category|categoryid=4|imageid=223|detail=5|displayname=0|displaydownload=0|float=left}Ein anfangs ungewöhnlich erscheinendes Projekt feierte Geburtstag: 10 Jahre Tage der Pilze. Warum ist das Vorhaben so erfolgreich?

    Volker Jödicke:Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Der Grundstein wurde mit einer Pilzausstellung in der Schule gelegt. Dort zeigten Besucher und Eltern großes Interesse an diesem Thema. Wir sahen dies als Handlungsauftrag und initiierten die Tage der Pilze. Personelle Starthilfe gab es von der Stadt. Heute läuft alles ehrenamtlich, aber immer unter Einbeziehung von Schülern.

    Sieht der Verein seine Arbeit als eine Art Bildungsauftrag?

    Volker Jödicke:
    Ja. Es lassen sich wunderbar Zusammenhänge in der Natur erklären. Pilze können ein Indikator für Klimaveränderungen sein. Die Schulkooperation ermöglicht es, mit engagierten Schülern die Natur zu erkunden und Arten zu bestimmen.

  • {phocagallery view=category|categoryid=4|imageid=187|detail=2|displayname=0|float=right}Neue Art für Mecklenburg- Vorpommern entdeckt und riesige Porlinge ausgestellt

    Rehna.Trotz der extremen Trockenheit im August und September konnte der Rehnaer Pilzverein Heinrich Sternberg e.V. am vergangenen Wochenende 293 verschiedene Pilzarten in den Kreuzgängen des Rehnaer Klosters präsentieren! Viele fleißige Hände waren wieder erforderlich um diese Pilzausstellung auf die Beine zu stellen. Schüler der Rehnaer Schule, Vereinsmitglieder, Förderer und Freunde des Pilzvereines haben wohl jeden Wald im näheren Umfeld nach frischen Pilzen abgesucht und präsentierten das Ergebnis während  der 10. Tage der Pilze in Rehna.{phocagallery view=category|categoryid=4|imageid=188|detail=2|displayname=0|float=right}

    {phocagallery view=category|categoryid=4|imageid=204|detail=2|displayname=1|float=right} Darunter waren auch einige absolut seltene Arten wie das Goldblatt (lat.: Phylloporus pelletieri), einen zu den Röhrlingen gehörenden Pilz mit Blättern; ein Novum in Europa!

  • svz_pilzschule_pilztage09

     

    DECHOW/REHNA - Ein Herbst ohne Pilze? Das gibt es nicht. Zumindest nicht in Rehna, wo am Sonnabend und Sonntag im Rahmen des Kreiserntedankfestes der Pilzverein Heinrich Sternberg Rehna e.V. zur zehnten Schau einlädt. Im altehrwürdigen Gemäuer des Kreuzganges der ehemaligen Klosteranlage können Pilz- und Naturfreunde mehr als 200 Arten bestaunen oder gar Wissenswertes über Pilze erfahren.

    Jugendliche der Regionalschule Käthe Kollwitz zog es gestern mit Biologielehrer und Pilzvereinschef Torsten Richter hinaus in den Lankower Wald. "Ein wenig trocken, aber entwicklungsfähig", meint Richter im Bezug auf das Klima unter den Baumkronen und die Pilzvielfalt am Boden. Von leeren Körben wollte das Team nichts wissen: Patryk Stankiewicz, Gina Schmidt, Lucas Beste und Madleen Lübbert präsentierten sogleich ihr Funde. Darunter Steinpilze, Rotkappen, Stockschwämmchen und Schirmpilze. All die Funde gibt es gut sortiert und beschrieben in der Pilzausstellung im Kreuzgang des Klosters Rehna zu sehen. "Eine wahrlich perfekte thematische Ergänzung zum stattfindenden Kreiserntedankfest", so die Mitglieder des Vereins um die engagierten Pilzesammler Torsten Richter und Volker Jödicke. Gemeinsam mit Dr. Jürgen Schwik, Reinhold Krakow und Irena Dombrowa vom Mykologischen Informationszentrum Wismar "Der Steinpilz" wird mikroskopiert, bestimmt und zur Pilzwanderung geladen. Treffpunkt zur Wanderung ist am Sonnabend, 3. Oktober, 9.45 Uhr auf dem Parkplatz am Amtsgebäude. Unterstützt werden die Tage der Pilze von der NUE Stiftung, regionalen Sponsoren, dem Land M-V (Umweltbildung), der Stadt Rehna und der Regionalschule. Die Ausstellung im Kreuzgang ist am Sonnabend (10 bis 18 Uhr) und Sonntag (10 bis 16 Uhr) geöffnet.

    aus SVZ vom 02.10.2009

  • Regionale Sponsoren und Pilzverein unterstützen Kunstprojekt der Rehnaer Regionalschule

    {phocagallery view=category|categoryid=3|imageid=35|detail=2|displayname=0|displaydownload=0|float=right}Rehna.„ Pilze im Herbst“, so lautete das Thema des schon traditionellen Schülerzeichenwettbewerbs an der Rehnaer Regionalschule. Anläßlich der 10.Tage der Pilze in der Radegasttstadt, griffen die Schüler wieder zu Pastellkreide, Aquarellfarbe und Pinsel. Aber auch verschiedene Klebe- und Schnitttechniken wurden von den Schülern gewählt um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
  • Rehna- Brüel. Ein Novum in der Geschichte der traditionellenTreffen der Rehnaer und Wismarer Pilzfreunde am Rothen See wurde Realität! Die Pilzkörbe blieben leer! Geahnt hatten es schon viele Vereinsmitglieder und sie sollten Recht behalten. Bedingt durch die langanhaltende Trockenheit ließen sich die Pilze nicht blicken. Nur der kleine Jonas präsentierte einen kleinen Hexenröhrling. Diskutiert wurde dennoch über Perlpilze undverschiedene Täublingsarten. Dennoch kam diekleine Schar voll auf Ihre Kosten. Bei herrlichem Wetter wurde das herrlich klare Wasser des Rothen See zum Badevergnügen genutzt und im Anschluß gab es beim Restaurantwirt der Blockhütte gegrilltes Spanferkel mit Sauerkraut. Das entschädigte für die vorgefundene Pilzarmut und vertröstete auf die noch bevorstehende herbstliche Pilzsaison. Am frühen Nachmittag war dann Schluss mit dem schönen Wetter und? Es regnete! Also es besteht noch Hoffnung. Der September und Oktober bieten mit Sicherheit noch Möglichkeiten für erfolg- und lehrreiche Pilzwanderungen.

  •  

    FELDBERG (NK/GR).Wenn der Vorsitzende eines Pilzvereins schon über Pilze ins Schwärmen gerät, muss die Ernte eine ungeheure gewesen sein. So geschehen Torsten Richter aus Rehna nebst
    Frau Katrin, die in Feldberg einen Kurzurlaub verlebt haben.
    Der Pfifferlingskorb der fleißigen Sammler, aber auch die zahlreichen Espen-Rotkappen, Perlund
    Steinpilze erregten im örtlichen Geschäft „Leib & Seele" große Aufmerksamkeit und führten
    zu der Empfehlung, sich unbedingt an den Nordkurier zu wenden.
    Was die beiden Pilzfreunde auch taten, und gleich noch ein Rezept beisteuerten: „Also unsere
    Sepia-Spaghetti mit in Olivenöl gebratenen Zwiebeln und Pilzen waren ein Festessen", so
    Torsten Richter. „Pfifferlinge von solcher Größe habe ich bislang noch nicht gesehen, die
    größten hatten einen Durchmesser von 13,5 Zentimetern."

  • Auch in diesem Jahr finden die traditionellen Tage der Pilze in Rehna statt! Die altehrwürdigen Gemäuer des Kreuzganges der ehemaligen Klosteranlage bieten einen einmalige Rahmen für eine Ausstellung heimischer Großpilzarten!

    Mit den 10.Tage der Pilze  möchten wir das erstmalig in Rehna stattfindende Kreiserntedankfest thematisch und jahreszeitlich ergänzen und freuen uns auf Ihren Besuch!

    Am 3. & 4.10.2009 geht es rund ums Thema Pilze!


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    Rehna-Woitendorf.So früh waren die Rehnaer Pilzfreunde noch in keinem Jahr ausgezogen um dem Lockruf der Steinpilze zu folgen! Die Gadebuscher Buchhändler Kerstin Schnürl & Thomas Müller hatten schon vor einigen Tagen einen Korb voller Sommer-Steinpilze (Boletus aestivalis) geerntet und so wurde kurzfristig ein wichtiger  Besichtigungstermin" des Woitendorfer Waldes anberaumt! Das feuchtwarme Wetter der letzten Tage hatte Wirkung gezeigt. Kaum war man im Wald, da ging es auch schon los mit den ersten Rotfußröhrlingen, Perlpilzen und einer bunten Schar von scharf und mild schmeckenden Täublingen. Und dann hörte man die ersten Begeisterungsrufe aus dem
    Unterholz: Hurra ein Steinpilz. Die Euphorie war unüberhörbar und freudestrahlend füllten sich die Pilzkörbe. Sommersteinpilze in solchen Mengen hatten die Rehnaer Pilzfreunde bislang noch nicht entdeckt. Bei hochsommerlichen Temperaturen wird sich manch einer an den Kopf fassen und den Strand vorziehen. Für wahre Pilzfans ist es aber genau die richtige Jahreszeit um die schon ab Mai wachsenden Sommer-Steinpilze zu suchen.

     

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    Über ihren schönen Korb gefüllt mit diesen Köstlichkeiten freuten sich besonders Petra Nickel und Irmgard Prieß. Beide hatten wirklich prächtige Exemplare vom Sommer-Steinpilz gefunden und werden diesen Tag sicherlich noch lange in guter Erinnerung behalten. "Das ich so viel essbare Pilze mit nach Hause nehmen kann hätte ich wirklich nicht erwartet", so das Urteil vieler Teilnehmer der Wanderung. Aber nicht nur Steinpilz und Verwandtschaft wurden geschnitten, auch für die Artenkenntnis wurde etwas getan. Immer wieder wurden Merkmale am "lebenden Objekt" erläutert und so das sichere sammeln gefördert!

     

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    Nach der Sammeltour wurden die buntgefärbten und gut gefüllten Pilzkörbe kontrolliert. Weiterhin konnten einige interessante und z.T. seltene Arten entdeckt und notiert werden. Zu den Seltenheiten gehörte u.a. der Anhängsel-Röhrling (Boletus appendiculatus). Diese Art besiedelt nur alte Edellaubwälder wie sie immer seltener werden und deshalb gilt der Röhrling in Deutschland als "stark gefährdet" (Rote Liste)! Mit frischgebackenem Kuchen von Jungmitglied Britt-Moniq Etzelsberger aus Gudow (Schleswig-Holstein) ging eine erfolgreiche Pilzwanderung bei hochsommerlichen Temperaturen zu Ende.

     

    Torsten Richter


  • dsc_2212

     

    Rehna-Woitendorf. So früh waren die Rehnaer Pilzfreunde noch in keinem Jahr ausgezogen um dem Lockruf der Steinpilze zu folgen! Die Gadebuscher Buchhändler Kerstin Schnürl & Thomas Müller hatten schon vor einigen Tagen einen Korb voller Sommer-Steinpilze (Boletus aestivalis) geerntet und so wurde kurzfristig ein wichtiger  Besichtigungstermin" des Woitendorfer Waldes anberaumt! Das feuchtwarme Wetter der letzten Tage hatte Wirkung gezeigt. Kaum war man im Wald, da ging es auch schon los mit den ersten Rotfußröhrlingen, Perlpilzen und einer bunten Schar von scharf und mild schmeckenden Täublingen. Und dann hörte man die ersten Begeisterungsrufe aus dem Unterholz: Hurra ein Steinpilz.

  • ...geht’s am Sonnabend, den 29. August 2009, für die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.!

     

     

     

    WARUM ? Pilze sammeln mit den Wismarer Pilzfreunden!

     

    Treff und Abfahrt: 8.30 Uhr in Rehna vor dem Langen Haus

     

    Treff mit den Wismarer Pilzfreunden:

     

    9.30 Uhr in Brüel am Roten See auf dem Parkplatz

    Um 9.30 Uhr geht es nach kurzer Begrüßung ab in die Wälder um den herrlichen Deichel- und Hohl See. Nach der Wanderung erfolgt die Fundauswertung. Wer möchte kann auch das preiswerte Gaststättenangebot nutzen.

    100_0979

     

    Es ist also Zeit zum Ausspannen, Schlafen auf der Waldwiese, Baden, Angeln, Bootfahren, weiter Pilze sammeln oder was auch immer möglich ist. Das Wetter ist der entscheidende Faktor.

    Im Anschluss erfolgt die Vorstellung der Pilze und geplant ist das gemeinsame Gestalten einer kleinen Pilzausstellung vor der Gaststätte „Die Blockhütte“ . Hier kann viel gelernt und begutachtet werden! Jede Frage wird beantwortet u.a. durch Herrn Krakow (Pilzberater der Hansestadt) und Frau Dombrowa (Pilzberaterin und Fischereischeinprüferin).

     

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    Die gastronomische Versorgung erfolgt über die idyllische Gaststätte am See (Geld ist nötig!). Über die Dauer der Teilnahme entscheidet wie immer jeder selbst, wir bitten aber um kurze Mitteilung zwecks Teilnahme bis zum 26.August.


    Und übrigens! Sollte das Wetter nicht „Achterbahn“ spielen, könnte der Tag ein echter Höhepunkt des Pilzjahres mit den Wismarer Pilzfreunden werden!

    Also vielleicht bis zum 29.August!

    Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

     

     

  • 11. Geo-Tag der Artenvielfalt fand vom 12. bis 14. Juni 2009 im „Wildtierland“ auf dem Gut Klepelshagen statt.
    Es galt wie jedes Jahr in einem ausgewählten Gebiet innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten zu entdecken.
    Mit Unterstützung der Deutschen Wildtierstiftung lud die Zeitschrift GEO Hobbyforscher, Wissenschaftler und Naturbegeisterte nach Vorpommern ein. So nahmen auch Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. daran teil und erforschten in einer kleinen Arbeitsgruppe die Pilzwelt in einem Waldgebiet der Brohmer Berge. Das Ergebnis war beachtlich: 188 Pilzarten konnten in dieser kurzen Zeit erfasst werden, darunter seltene bzw. für Mecklenburg-Vorpommern erstmals nachgewiesene Arten.

  • Logo BINGONachdem das Land Mecklenburg- Vorpommern aus Mitteln der Umweltbildung die diesjährigen Pilztage mit einem Fördermittelbescheid in Höhe von 2.222 Euro unterstützt, ist nun auch ein Zuschuss der NUE- Stiftung beschlossen worden. Der Pilzverein wird einen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro erhalten und kann so die 10 Tage der Pilze in Rehna in einer noch besseren Qualität organisieren.

    Im BUGA- Jahr werden die Pilztage in das Kreiserntefest am BUGA- Außenstandort Rehna am 3. und 4. Oktober 2009 eingebunden und wie immer in den Rehnaer Kreuzgänger zu erleben sein. Wir danken dem LUNG MV und der NUE- Stiftung für das entgegengebrachte Vertrauen mit der Förderzusage.    

     Informationen über die NUE- Stiftung finden sie unter www.nue-stiftung.de.

  • Torsten RichterTorsten und Katrin Richter haben den Rehnaer Pilzverein auf der zentralen Veranstaltung zum Tag der Artenvielfalt der Zeitung Geo vertreten. jetzt sind die ersten Bilder auf den Internetseiten der Geo zu sehen und eines der 15 Bilder zeigt Torsten Richter in Aktion. Hier der Link zum Bild mit Torsten:

    http://www.geo.de/GEO/fotografie/fotoshows/61010.html?t=img&p=12&pageview=

  • Der Pilzverein Rehna nahm auch in diesem Jahr am Geo- Tag der Artenvielfalt teil und hat jedes Jahr eine beachtenswerte Artenliste an die Zeitschrift Geo übermittelt. In diesem Jahr führte uns die Exkursion in den Lauenburgischen Bereich der Schaalseeregion. Organisiert von Alexander Glomb, nahmen insgesamt 7 Vereinsmitglieder an der Veranstaltung teil. Die Ergebnisse findet ihr in den nächsten Tagen im Bereich Exkursionen.

  • Gruppenbild von der Morchelwanderung 2009

    Rehna/ Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai! Aber ein altes Pilzsprichwort lautet: Blüht der Löwenzahn – wächst die Morchel!

    Und der Löwenzahn blühte herrlich am 1.Mai als sich einige Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. trafen! Es ging in Richtung Wiligrad, an den Schweriner See. Und so begab sich die gut gelaunte und von der Sonne verwöhnte, buntgemischte Scharauf Morcheltour.

  • Zur 1. Frühjahrs- und Pilzwanderung treffen sich die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins am Freitag, den 1. Mai. Start ist um 9.00 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna und dann geht es per Auto in Richtung Schweriner See, zum Schloss Wiligrad.

    Wir wollen Speisemorcheln suchen bzw. wenigstens vorstellen, denn eine Erfolgsgarantie gibt es wie immer nicht! Die langanhaltende Trockenheit, Wind und die nächtliche Kälte mögen die Morcheln nicht! Dafür gibt es Kräuter, Frühjahrsblüher und Landschaft satt!

    Das voraussichtliche Ende der Wanderung ist gegen 13.00 Uhr, ansonsten entscheidet jeder Pilzfreund selbst über die Dauer seiner Teilnahme. Vor und nach der Wanderung besteht wieder die Möglichkeit den noch ausstehenden Jahresbeitrag zu entrichten.

     


    Zur 1. Frühjahrs- und Pilzwanderung treffen sich die Mitglieder des Rehnaer
    Pilzvereins am Freitag, den 1. Mai. Start ist um 9.00 Uhr vor dem Langen
    Haus in Rehna und dann geht es per Auto in Richtung Schweriner See, zum
    Schloss Wiligrad.

    Wir wollen Speisemorcheln suchen bzw. wenigstens vorstellen, denn eine
    Erfolgsgarantie gibt es wie immer nicht! Die langanhaltende Trockenheit,
    Wind und die nächtliche Kälte mögen die Morcheln nicht! Dafür gibt es
    Kräuter, Frühjahrsblüher und Landschaft satt!

    Das voraussichtliche Ende der Wanderung ist gegen 13.00 Uhr, ansonsten
    entscheidet jeder Pilzfreund selbst über die Dauer seiner Teilnahme. Vor und
    nach der Wanderung besteht wieder die Möglichkeit den noch ausstehenden
    Jahresbeitrag zu entrichten.



    Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein.

     

  • Dassow| Nun den Hinweis auf den Seiten von www.pilzverein.rehna.de auf die Löschung unserer Daten habe ich entfernt, wohl eher damit der Rest noch bleiben darf. Was bleibt ist die Tatsache, dass der Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Rehna, mal eben so den gesamten Inhalt des Rehnaer Pilzvereins auf www.rehna.de gelöscht hat. Selbstverständlich kann er das tun, denn rein rechtlich ist es eine Internetseite des Amtes Rehna, aber wer bezahlt eigentlich die öffentliche Hand?

    Andere Verwaltungen bieten ihren Vereinen diesen Service auf ihren Internetseiten an und dort nutzen die Vereine dies kaum. In Rehna war das mal anders, aber die Signale der Verwaltung sind eindeutig, hier werdet ihr geduldet und zensiert, denn was veröffentlicht wird, entscheidet der Chef. Dabei waren die Pilzinformationen alles andere als Kommunalpolitisch brisant, eher das Gegenteil war der Fall.

    Jedes Jahr sterben Menschen mangels Aufklärung in Sachen Pilze. Der Pilzverein als anerkannter gemeinnütziger Verein hat auf den Intenretseiten von www.rehna.de diese wichtige Aufklärung betrieben

     

    und seine Daten wurde nun mal eben gelöscht. War wohl eher eine Laune des Chefs, hatte wohl einen schlechten Tag und löscht dann mal ganze Datenstrukturen und keiner traut sich es öffentlich zu machen. Die örtliche Presse hält sich diskret zurück, denn sie lebt ja schließlich von den Informationen der öffentlichen Hand und es ist halt bequemer morgens nach der Sitzung in der Verwaltung anzurufen, als selbst den Weg zur abendichen Sitzung zu machen. Wer gibt schon gerne seine Bequemlichkeit auf...

    Zur Vollständigkeit, nach dem Protest des Vereinsvorsitzenden, wurden die Daten teilweise wieder hergestellt, dass ist aber zeit- und geldaufwendig, so dass nur ein Bruchteil der Informationen noch online ist. Was bleibt ist die Suche nach Alternativen und die lassen sich im Internet leicht finden.

    Kommentare zum Artikel bei www.myheimat.de vom 16.06.2008

     

    Kommentare zum Beitrag

    Matthias Krause schrieb am 17.06.2008 um 09:30 Uhr

    Das mit der Löschung ist wirklich ein starkes Stück. Für mich immer noch völlig unbegreiflich. Ich weiß bis heute nicht, warum er das getan hat. Da wäre natürlich eine Stellungsnahme des Amtsleiters angebracht.
    Wie auch immer: ich fühle mich mit unseren bunten Pilzartikeln bei myheimat sehr wohl, zumal du sie dankenswerter Weise von der Amt-Rehna-Seite aus verlinkt hast.

    Volker Jödicke schrieb am 17.06.2008 um 09:33 Uhr

    Die Frage ist wie lange wird das Verlinken wohl geduldet? Wohl nur solange wir keine Kritik üben!

    Volker Jödicke schrieb am 17.06.2008 um 13:11 Uhr

    das sehe ich nicht anders!

    Volker Jödicke schrieb am 17.06.2008 um 13:22 Uhr

    ist schon eine gute Sache! Du brauchst ja auch nicht große Kenntnisse von cms Systemen oder html. Einfach anmelden und loslegen. Für den Norden noch nicht optimal, aber da können wir ja noch Vorschläge unterbreiten.

    Volker Jödicke schrieb am 17.06.2008 um 13:36 Uhr

    Genau! Die Bilder sind nicht komprimiert und somit auch wieder aktivierbar. Muss mal die Techniker nach den Texten von rehna.de fragen. Glaube mal die Bilder in System einzubinden ist das Problem der Wiederherstellung unserer Daten. Die liegen nicht direkt im CMS- System und müssen nach der Rüchsicherung von Teilbereichen der Datenbank von Hand eingebunden werden. Ein zeitraubendes Geschäft. Die Daten der Pilzporträts müssten aber verfügbar sein! Halt nur ohne die Bilder!

    Volker Jödicke schrieb am 15.07.2008 um 09:30 Uhr

    Wie mich am gestrigen Abend die Schweriner Volkszeitung informierte gibt es auf den Seiten von rehna.de eine Reaktion des LVb Dirk Gros zum Artikel bei myheimat.de. Ich habe mir erlaubt den Artikel zu kopieren uind hier unter Kommentare zu veöffentlichen.

    Hier die Stellungnahme von Dirk Gros:
    Reaktion auf Artikel "Leitender Verwaltungsbeamter löscht Daten des Pilzvereins"

    Vor einiger Zeit sind, bedauerlicherweise, Daten des Pilzvereins aus der Internetseite des Amtes Rehna gelöscht worden. Die Sache ist mit dem Vorsitzenden des Vereins, Herrn Richter, auch ausführlich ausgewertet worden und die weitere Verfahrensweise wurde einvernehmlich geregelt. Es gibt also eigentlich keinen Grund zu irgendwelchen Spekulationen und Verdächtigungen.
    Nun gibt es aber zu der Sache einen Artikel von Herrn Jödicke, der so nicht unkommentiert im Raum stehen bleiben kann.
    Herr Jödicke war bis vor wenigen Tagen noch Mitarbeiter des Amtes und es wäre sicher besser gewesen, er hätte sich mal selbst mit dem Leitenden Verwaltungsbeamten zu dieser Sache verständigt, aber dazu fehlte ihm scheinbar der Mut. Dann hätte er nämlich auch mal erklären müssen, wie es überhaupt dazu kommt, dass der Pilzverein den Internetauftritt des Amtes Rehna als eigene Vereinsseite nutzt. Dagegen spricht ja im Prinzip nichts, nur wer hat das denn mal irgendwann entschieden? Herr Jödicke „Kraft seiner Wassersuppe“ oder wer? In seinem Beitrag ist auch die rede von Steuergeldern. Ja, Steuergelder werden für den Internetauftritt des Amtes eingesetzt, aber wer bitteschön hat denn entschieden, dass diese Steuergelder darüber hinaus nur dem Pilzverein und nicht allen anderen Vereinen im Amt Rehna auch zur Verfügung stehen? Was dem einen Recht ist, muss auch allen Anderen zugestanden werden. Es ist schon ein starkes Stück, um nicht zu sagen frech, wenn sich ausgerechnet Herr Jödicke, der genau wissen müßte, was die Aufgabe eines Amtes ist, zu dieser Sache so äußert.
    Wieder besseren Wissens, stellt er die Sache so da, als wenn mal eben so, aus einer Laune heraus die Sache mit den Daten, nur weil man mal eben jemanden eins auswischen will, passiert ist. Nur wer selber so arbeitet und denkt, kann jemandem Anderes solch eine Handlungsweise unterstellen. Hätte Herr Jödicke seine Arbeit in diesem Fall ordentlich gemacht, als er noch im Amt für diesen Bereich zuständig war, wäre die Sache so garantiert nicht abgelaufen.
    Die Internetseite des Amtes sollte und soll neu organisiert werden. In diesem Zusammenhang sind die Seiten gelöscht worden. Niemand im Amt hatte zu diesem Zeitpunkt Kenntnis von dem Zusammenhang mit den Interessen des Pilzvereins. Warum das so sein sollte, kann ausschließlich Herr Jödicke beantworten, an irgendwelchen Mutmaßungen dazu werden wir uns nicht mehr beteiligen. Die Angelegenheit wird in Ruhe in Ordnung gebracht, entsprechend sind die Absprachen mit Herrn Richter. Es braucht also niemand Angst zu haben, dass der Link auf der Internetseite oder andere Dinge willkürlich gelöscht werden.
    Wie bereits Herrn Richter mitgeteilt, bedauert das Amt Rehna die Angelegenheit, wir waren und sind an einer vernünftigen Zusammenarbeit mit den Vereinen der Region interessiert. Auf keinen Fall werden wir es jedoch unwidersprochen hinnehmen, dass sich jetzt Leute berufen fühlen, sich darüber zu mokieren, die am allerwenigsten Grund dazu haben und genau zu diesen zählt ganz zu erst Herr Jödicke.
    Gros
    LVB
    aus www.rehna.de

    Matthias Krause schrieb am 15.07.2008 um 11:33 Uhr

    Okay, also aus Versehen passiert - und wird wieder gut gemacht. Auf der anderen Seite klingt doch aber auch Kritik an überzogener Aktivität des Pilzvereines an. Andere Vereine stellen aktuelle Veranstaltungen auf die Rehna-Seiten (oft selten was neues), dazu eine historische Bildergalerie. Der Pilzverein hat darüber hinaus interessante und wichtige Pilze in Pilzportraits vorgestellt. Was sollte dagegen sprechen, frage ich mich. Und der Pilzverein hat mitnichten etwas dagegen, wenn andere Vereine ähnliches tun würden.
    Letzte Bemerkung: Schade, dass die Stellungnahme von Herrn Gros mir erst jetzt bekannt wird. Ich stöbere nicht ständig in den Seiten von rehna.de herum, sondern schaue ab und an gezielt nach Inhalten. So hätte ich etwa einen Hinweis zu dieser Stellungsnahme auf der Startseite des Pilzvereins leicht und längst entdeckt gehabt.

    Volker Jödicke schrieb am 15.07.2008 um 11:56 Uhr

    Die Stellungnahme oder besser die Reaktion auf den Beitrag hier bei myheimat wurde auch erst am gestrigen Tage ins Netz gestellt und ich habe sie erst gelesen nach einem Anruf der SVZ Lokalredaktion. Ürigens oben rechts auf der ersten Seite.
    Jedem Verein stand es zu meiner Zeit frei Inhalte zu liefern, die dann auch veröffentlicht wurden. Da rehna.de nicht nur eine Amtsseite ist, sondern auch die Internetadresse der Stadt Rehna, wurden von den Rehnaer Vereinen auch mehr Inhalte geliefert. Rehna.de ist mal mit Fördermitteln aufgebaut worden und daran hatten auch Vereine wie die Kulturinitiative und besonders der Angelverein Rehna ihren Anteil.
    Da es dem Amt auch nicht zusätzliche Kosten bereitet hat, eher im Gegenteil mehr Zugriff gebracht hat, verstehe ich die Reaktion in Richtung Vereine nicht. Auch habe ich nicht ihn persönlich angegriffen, sondern in ihn seiner Funktion als LVB kritisiert. Das muss ich als Vereine ja wohl tun können, oder? Nur komisch, die Kritik an meiner "schlechten" Arbeit als Amtsleiter kommt jetzt. Ist im früher entgangen was wir bei rehna.de gemacht haben? Jetzt muss die Seite auf seine Amtsebene reduziert werden. Nur, wen interessiert das dann noch. Das Leben findet immer noch außerhalb seiner Verwaltung statt und das ist auch gut so.
    Warum sollte ich ihn eigentlich persönlich besuchen, dass hat ja Torsten schon gemacht und die entsprechende Antwort bekommen.

  • Der Pilzverein Rehna trifft sich heute zu seiner jährlichen Versammlung im Deutschen Haus. Neben Vorstandswahl und Förderanträgen stehen die Planungen für die Aktivitäten des Jahres 2009 auf dem Programm. Darüber hinaus ist eine Rückschau in Bildern geplant. Zu sehen gibt es zahlreiche Schnappschüsse von Ausflügen der 50 Mitglieder in die Wälder der Region und natürlich ein Blick in gut gefüllte Pilzkörbe. Die Mitgliederversammlung beginnt um 19 Uhr im Deutschen Haus.

    aus SVZ vom 27.03.2009

    http://www.svz.de/lokales/gadebusch/artikeldetails/article/215/pilzverein-trifft-sich-heute.html 

     

  • buffetNeue Mitglieder aufgenommen
    Verein wächst weiter und dankt Sponsoren und Förderern für die Treue

     

    Rehna. Langsam wird es für die Rehnaer Pilzfreunde im Deutschen Haus zu eng. Kein Stuhl blieb am Freitagabend frei, als der Pilzverein zu seiner Mitglieder- und Wahlversammlung eingeladen hatte. Mit optimistischen Worten begrüßten Volker Jödicke und Torsten Richter die Mitglieder aus Dassow, Grevesmühlen, Gadebusch, Rehna und dem Ratzeburger Raum. Mit besonderer Freude wurde Christian Malz als Gast von der Kulturinitiative Maurine-Radegast e. V. empfangen. Auch im 6ten Jahr seines Bestehens können der Pilzverein und seine Mitglieder auf ein überaus erfolgreiches Vereinsleben zurückblicken, wie der Bericht von Vereinschef Torsten Richter belegte. Vielschichtige Aktivitäten von A wie Artenvielfalt, über T wie Tage der Pilze, bis Z wie Zusammenarbeit mit Stadt, Schule, Sponsoren und anderen Partnern.

  • morchel01

     

    Die eMail Postfächer waren überfüllt, die Augen und Finger tun weh und der Server glüht langsam vor sich hin, aber es ist vollbracht. Die neue Hompage des Pilzvereins steht und hat sich mächtig gefüllt. Jetzt wird aufgeräumt und die letzten Fehler gesucht und gefunden und dann kann es losgehen: Der Pilzverein ist im Netz und wird sich dort seinen Platz suchen. Und das wird nicht einer ganz unten auf der Leiter der Pilzseiten sein. Und wenn Sie eine Anmerkung haben, einen Fehler finden, oder sich beschwerenb wollen, schreiben Sie bitte einfach einen Eintrag ins Gästebuch. Wir kümmern uns dann darum.

     

    Die Redaktion

     

    PS: Das kleine Pilz-Logo in der Ecke oben rechts stammt übrigens von Patryk Stankiewicz, Klasse 9a der Regionalschule Rehna.

     

  • Schülerzeichnungen ganz oben auf dem Siegertreppchen des bundesweiten Kunstwettbewerbs der DGfM

    v.l.n.r. anna lena neetzel alexandra oettinghaus eva paprotzki

    Rehna. Besonders ungeduldig warteten schon seit Tagen nicht nur die Kunstlehrer Katy Wegner und Torsten Richter auf eine Nachricht aus Ofterdingen in Baden-Württemberg. Warum? Das ist schnell erzählt. Nach Abschluss der 9.Tage der Pilze in Rehna im vergangenen Jahr, gingen die schönsten Pilzzeichnungen auf Reise und nahmen am bundesweit  ausgeschriebenen 1. Pilzzeichenwettbewerb der DGfM (Deutsche Gesellschaft für Mykologie= Pilzkunde) teil. Unter Schirmherrschaft von Prof. Dr. Ewald Langer (Universität Kassel)  organisierte Frau Dr. Claudia Görke den erstmalig ausgeschriebenen Kunstwettstreit! Die Rehnaer starteten schon recht hoffnungsvoll, hatten doch gut 200 Schüler teilgenommen! Aus diesem wertvollen Fundus wurden nur die schönsten bzw. originellsten Kunstwerke auserkoren und zur DGfM-Jury geschickt. Hier zeigte man sich beeindruckt und vor wenigen Tagen traf nun die Überraschung ein. „Sehr geehrter Herr Richter,.... ja, in der nächsten Zeitschrift für Mykologie kann man die Siegerbilder sehen. Ihre Schule hat super abgeschnitten,  alle Sieger kommen von hier.", so ist es auszugsweise im Antwortbrief von Dr. Claudia Görke zu lesen. In den Klassen wurde die erfolgreiche Teilnahme ausgewertet und große Freude herrschte auch bei Schulleiter Uwe Seemann. Gewertet wurde in zwei Kategorien.

  • 11. GEO-Tag der Artenvielfalt
    12.-14. Juni 2009 in Wildtierland Klepelshagen

    Information zu den Übernachtungsmöglichkeiten
    Für die Übernachtung ist in erster Linie das nahe bei Klepelshagen gelegene „Haus Wildtierland" (vormals Schullandheim Gehren) vorgesehen. Dieses bietet folgende Möglichkeiten:
    1 Einzelzimmer
    5 Zweibettzimmer
    7 Vierbettzimmer
    In den Mehrbettzimmern stehen Doppelstockbetten.

    Im "Haus Wildtierland" stehen weiterhin zur Verfügung
    4 Plätze im Planwagen
    1 Zelt für 2 Personen (separate Schlafkammern)
    1 Zelt für 4 Personen (2 Schlafkammern für je 2 Personen)
    Zum "Haus Wildtierland" wird jeweils abends und morgens ein Shuttle eingerichtet.

    Das Aufstellen eines eigenen Zeltes ist in Klepelshagen möglich.

    Weitere Übernachtungskapazitäten sind in Hotels in Strasburg (ca. 8 km) und Pasewalk (ca. 20 km) reserviert. Hier sind die Transporte individuell abzusichern.
  • Ablaufplan der Hauptveranstaltung zum
    11. GEO-Tag der Artenvielfalt in Wildtierland

    Zentraler Treffpunkt und Veranstaltungsort:
    Wildtierland, Botschaft der Wildtiere
    Klepelshagen 2
    17335 Strasburg
    Telefon: 039753 2970


    Freitag, 12.6.2009

    10:00 - 16:00    „Vielfalt erleben. Natur vor der eigenen Haustür - langweiliger Alltag oder spannendes Naturerlebnis?"
    Seminar der Deutschen Wildtier Stiftung in Kooperation mit der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern

    Ab 15:00 Uhr    Anmeldung der teilnehmenden Experten
    Ausgabe der Materialien        
    18:45 Uhr    Begrüßung
    Deutsche Wildtier Stiftung        
    19:00 Uhr     Informationen zum Ablauf der Veranstaltung: Teamvorstellung, Organisatorisches (GEO)
    Untersuchungsgebiete, Einsatzplanung (Deutsche Wildtier Stiftung)
    19:30 Uhr        Buffet
    20:30 Uhr    Vortrag
    „Wildtierland" - Naturerlebnisprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung
    Deutsche Wildtier Stiftung
    21:00 Uhr         gemütliches Beisammensein
    u. a. Zusammentreffen der Experten mit den Teams von GEO und Deutscher Wildtier Stiftung
    Abstimmung der Geländeeinsätze mit Reportern und Fotografen
    ab 21:30 Uhr    Beginn der Nachtkartierungen

    Sonnabend, 13.6.2009

    4:00 Uhr            Beginn der Vogelkartierung        
    ab 7:00 Uhr    Frühstücksbuffet
    Versorgung mit Lunchpaketen
    Eintreffen weiterer Experten
    Anmeldung, Ausgabe der Materialien
    8:00 Uhr    Start der Expertengruppen ins Gelände
    Kartierung der verschiedenen Untersuchungsflächen,
    Begleitung der Gruppen durch Pressevertreter (GEO und andere Medien)
    10:00 - 16:00 Uhr    Begleitprogramm für Besucher
    Führungen, Ausstellungen, Präsentationen und Seminare (alle Angebote und Informationen in der Botschaft der Wildtiere)
    ab 15:00 Uhr    Kaffee- und Kuchenbuffet
    15:30 - 17:00 Uhr    Fotos von allen Expertengruppen
    17:00 - 19:00 Uhr    Ergebniskonferenz
    Podiumsdiskussion
    Präsentation der ersten Ergebnisse und Highlights
    ab 19:00 Uhr    Abschlussfeier

    Sonntag, 14.06.2009
    Ab 8.00 Uhr        Frühstück
    9:00 - 12:00        Exkursion zum NSG „Galenbecker See"
    EU-Life-Projekt zur Sanierung des Galenbecker Sees, Wasservogelbeobachtungen
    13:00 Uhr        Ankunft in Klepelshagen, Abreise



    Die Möglichkeit zu einem Mittagessen ist in der "Botschaft der Wildtiere" gegeben.

  • In unserem Download Bereich erhalten Sie alle Informationen zum 11. Geotag zum Herunterladen

    (Lebenräume, Expertenlisten etc.

     

  • Hoch oben an einer Buche hat sich der Pilz entfaltet

     

  • Einziger Pilzverein Mecklenburgs dankt allen Sponsoren und Förderern für die Treue

    Seit 5 Jahren gibt es ihn schon, den Rehnaer Pilzverein „Heinrich Sternberg“ Rehna e.V.. “Oberstes Vereinziel und vereinendes Element ist und bleibt das gemeinsame Kennen- lernen und Sammeln der heimischen Pilze in Feld und Flur“, so der Vorsitzende Torsten Richter in seinen begrüßenden Worten auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitagabend.

       

    Mit großer Freude und einem Dankeschön wurden auch Rainer Kruse von der Kulturinitiative Maurine-Radegast e.V. sowie Irena Dombrowa von den Wismarer Pilzfreunden begrüßt! Für die langjährige Unterstützung und die gemeinsamen Aktivitäten im Zusammenhang mit den Tagen der Pilze bzw. den Exkursionen zum Roten See dankte Richter den Wismarer Pilzfreunden, aber auch Prof. Dr. Jürgen Schwik.

    5 Jahre aktives Vereinsleben in einem Bericht vollständig wiederzugeben, ist ein schweres Unterfangen. Von A wie Artenvielfalt der Pilze, über G wie Geo-Tag, bis Z wie Zusammenarbeit mit Schule, Stadt und Sponsoren, alles fand seinen Platz im Zufriedenheit ausstrahlenden Rückblick des Vorsitzenden. Anschaulich unterstützt wurde der Bericht durch farbige Schautafeln, eine gut 200 Seiten starke Vereinschronik und die „Tafel der TOP- Funde“ der letzten Jahre! Darunter einige Erstfunde für Deutschland bzw. Mecklenburg-Vorpommern!

    Erinnert wurde auch an den Namensgeber und Ehrenbürger der Stadt Rehna Heinrich Sternberg. Anlässlich des 777. Stadtjubiläum Rehnas stellte Torsten Richter im Rahmen „Berühmter Rehnaer Persönlichkeiten“ Heinrich Sternberg öffentlich während einer Veranstaltung in der evangelischen Kirche zu Rehna vor. Ganz im Sinne Sternbergs hat sich der bescheidene Verein auch die Umweltbildung und –erziehung auf die Vereinsfahne geschrieben.

    „Die Zusammenarbeit und Einbeziehung der Rehnaer Schüler während der Tage der Pilze ist mittlerweile ein echter Selbstläufer“, so Richter. So ist der traditionelle Schulzeichenwettbewerb ein echter Höhepunkt und nur Dank der lokalen Sponsoren ist eine Präsentation und eine Prämierung der schönsten Kunstwerke im historischen Ambiente des Kreuzganges möglich.

    Einen besonderen Platz räumte der Pilzchef in seinem Bericht auch den langjährigen Förderern und Sponsoren ein! Die Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter, das Vermessungsbüro Apolony, das Autohaus Opel Carlsson, SP: Arndt, die Zahnarztpraxis Paprotzki, Augenoptiker Wichert, Familie Schotte, sowie Rechtsanwalt Helmut Drechsler seien hier nur stellvertretend für alle anderen genannt.

    Aber auch Vereinsmitglieder traten als aktive Sponsoren auf, wie der Allgemeinmediziner M. Herbst, Siedenschnur Garten- und Landschaftsbau GmbH sowie die Buchhandlung Schnürl & Müller GbR. Tage der Pilze, Schaukastengestaltung, Kartierung und Erforschung der Pilzwelt, Anlage einer Bibliothek mit Fachliteratur, Mikrofotografie, Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen, Gestaltung einer attraktiven Homepage, Anfertigung von Werbe- und Informationsmaterial wären ohne diese komplexe Hilfe nicht möglich. Stolz ist auch Vereinsmitglied Käthe Bormann, das der bescheiden wirtschaftende Verein unabhängig vom elenden Fördertropf des Steuerzahlers ist!

    Für die Vereinsförderung durch die Stadt Rehna, die kostenlose Nutzung des Kreuzganges und des Deutschen Hauses danken die Pilzfreunde besonders ihrem Bürgermeister Werner Schnee. Man kann nur das ausgeben, was man erwirtschaftet hat, und so verfügt der Verein über einen soliden Haushalt, wie der stellvertretende Vorsitzende Volker Jödicke zu berichten wusste. Da Kassenwart Jörg Müller krankheitsbedingt fehlte, erläuterte Volker Jödicke, den von Müller angefertigten detaillierten Finanzbericht und bescheinigte beim Verlesen des Zahlenwerkes dem Verein einen mehr als ausgeglichenen Haushalt und einen korrekten Umgang der finanziellen Mitteln im Sinne der Gemeinnützigkeit.

    In offener Wahl wurde dann über die Nachfolge des ausscheidenden Kassenwartes Jörg Müller entschieden! Mit Beifall und Einstimmigkeit reagierten die Vereinsfreunde auf die Bereitschaft von Artur Nickel. Mit Engagement wird er die entstandene Lücke im Vorstand schließen. Für das langjährige Wirken und die Hilfe bei der Vereinsgründung, dankte Torsten Richter dem Kassenwart Jörg Müller abschließend nochmals ausdrücklich.

    Nach all den Berichten gab es noch Termine für 2008, z.B. Umwelttag in Rehna am 5.4.2008, Teilnahme am deutschlandweiten GEO-Tag der Artenvielfalt am 14.6.2008 usw.. Dann ging es endlich an das vielfältige Büffet. Die köstlichen Leckerein mit und ohne Pilzen begeistern jedes Jahr immer wieder!

    Fleißige Pilzfrauen wie Petra Nickel, Christel Völzer, Sigrid Alb, Carola Bohlmann, Gesche Küpper, Kerstin Schnürl und Katrin Richter hatten sich wieder voll ins Zeug gelegt. Mit scharfen Klingen geschnippelt, mit hölzernen Löffel gerührt und mit sensibler Zunge abgeschmeckt. Möhrenkuchen, Aioli, exotische Dips, „Scharfrichters Pilzsuppe“, Griebenschmalz, selbstgebackenes Brot, sowie verschiedene Salate und Aufstriche gehörten zu den in Eigenkomposition hergestellten Köstlichkeiten.

    Mit pilzigen Bildern, anregenden Getränken und allerlei Pilzlatein gut gemixt ging der Abend in gemütlicher Runde erst spät zu Ende. Der erste Termin steht schon am 20.April ins Haus – die alljährliche Morchelwanderung am Schweriner See ist angesagt!

    Alle Mitglieder freuen sich sehr auf ein pilz- und erlebnisreiches Jahr 2008!


    Torsten Richter

     

  • Champignons, Maronen und Steinpilze kennt wohl jeder. Welche Schätze die heimische Pilzwelt sonst noch bereithält, konnten Besucher im Rehnaer Kloster bei den neunten Tagen der Pilze entdecken

    Täublinge, Ritterlinge und Milchlinge eroberten am vergangenen Wochenende die Kreuzgänge des Rehnaer Klosters. Doch was sich nach Figuren aus einem Fantasy-Roman anhört, sind in Wahrheit Pilze aus den heimischen Wäldern. Am Wochenende wurden sie anlässlich der neunten Tage der Pilze in Rehna ausgestellt. Hier konnten die interessierten Besucher nicht nur die Kappenträger entdecken, die ihnen bereits bekannt sind. Auch echte Raritäten waren unter den 324 Arten dabei. So zum Beispiel der gelbporige Rauhfußröhrling. "Der gilt in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich schon lange als verschollen", erklärte Pilzexperte Torsten Richter. Das hier nicht nur altbekannte Speisepilze vom Pilzverein "Heinrich Sternberg" präsentiert wurden, war beim Anblick der unzähligen Pilze schnell klar. Auch die Besucher waren überrascht von der Vielfalt an Pilzen.

     
    Sie selbst hatten Gelegenheit, sich auf einer Pilzwanderung in Begleitung von Experten auf die Suche zu machen. Anschließend standen den fleißigen Sammlern bei der Bestimmung ihrer Fundstücke die Pilzberater Irena Dombrowa und Reinhold Krakow sowie Prof. Dr. Jürgen Schwik hilfreich zur Seite. "Wir wollen die Leute auch fit machen" erklärte Irena Dombrowa. So vermittelte sie den Sammlern, worauf beim Pilzesammeln besonders zu achten ist.

    Neben den echten Pilzen konnten in der Ausstellung auch gemalte Kappenträger bewundert werden. Die besten Arbeiten des Schülerzeichenwettbewerbs der Rehnaer Regionalschule fanden hier auf Staffeleien ihren Platz. Und wer sich eine Stärkung zwischendurch gönnen wollte, für den stand zur Mittagszeit eine sehr schmackhafte Pilzsuppe bereit.


    SVZ vom 13.10.08

    Autor: Antje Bernstein

     

  • Bereits zum 10. Mal findet am kommenden Sonnabend, 14. Juni, der Geo-Tag der Artenvielfalt statt.

     

    Bei dieser alljährlichen Veranstaltung, initiiert vom Magazin GEO, sind Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern aufgerufen, in einem selbst abgesteckten Areal innerhalb von 24 Stunden so viele Pflanzen- und Tierarten der heimischen Natur wie möglich zu finden und zu bestimmen.

    Durch solch eine Inventur der Flora und Fauna soll das Bewusstsein für die heimische Artenvielfalt geweckt werden. In den letzten Jahren hat sich dieser Tag zur größten Feldforschungsaktion in Mitteleuropa mit mehr als 20000 Teilnehmern entwickelt. In diesem Jahr soll vor Allem der Schutz der Artenvielfalt in den Schutzgebieten thematisiert werden. Aber auch in anderen Lebensräumen finden Projekte statt.

    Im Nordwestkreis wird es anlässlich dieses Tages drei Veranstaltungen geben: Im Wald "Dohlen" macht sich der Rehnaer Pilzverein mit der Regionalschule Rehna auf die Suche. Ziel ist es, möglichst viele der dort vorhandenen Pilzsorten zu entdecken. Wer an dieser Exkursion teilnehmen möchte, meldet sich beim Vereinsvorsitzenden Torsten Richter an. Wer allerdings hofft, bei dieser Gelegenheit Zutaten für die nächste Pilzpfanne zu finden, dem sei gesagt, dass bei dieser Veranstaltung ausnahmslos die zu den Großpilzen gehörende Warzen und Beläge gesammelt werden. Im vergangenen Jahr war die Suche sehr erfolgreich: Im Woitendorfer Wald zählten die Teilnehmer 114 Pilzarten.

    In Grevesmühlen wird sich am Sonnabend das BIRDRACE Assiola-Quartett vom Dachverband Deutscher Avifaunisten am Aktionstag beteiligen.

    Auch das Amt des Biosphärenreservates Schaalsee bietet eine Veranstaltung an: Am Sonntag, 15. Juni, wird in der Zeit von 15 bis 17 Uhr die Wanderung "Von Admiral bis Zebraspinne - naturkundliche Exkursion zum Tag der Artenvielfalt" unter Führung des Biologen Mathias Hippke stattfinden. Treffpunkt für die Teilnehmer ist das Pahlhuus in Zarrentin.

    Quelle:
    SVZ vom 10.06.2008

     

     

  • REHNA - Auf seiner alljährlichen Mitgliederversammlung will der Rehnaer Pilzverein am Freitagabend, 28. März, um 19 Uhr, sein fünfjähriges Bestehen feiern.

    Recht herzlich laden die Sammler vom "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. nicht nur ihre Mitglieder in das unverwechselbare Ambiente des Deutschen Hauses in Rehna, sondern auch noch unorganisierte Pilzfreunde, die sich für eine Mitgliedschaft interessieren.

    Vorstandsmitglied gesucht

    Neben des Berichtes über die Aktivitäten während des vergangenen Jahres und der Vorbereitung weiterer Vorhaben durch Torsten Richter und Volker Jödicke, gibt Schatzmeister Jörg Müller einen detaillierten Finanzbericht. Weiterhin steht die Nachwahl eines neuen Vorstandsmitgliedes an.

    Mitglieder und Interessierte ruft der Vorstand dazu auf, die Versammlung auch gleich zu nutzen, um ihren jährlichen Obulus gleich vor Ort und unkompliziert zu bezahlen.

    Schnappschüsse zu sehen

    Eine Schautafel mit den Bildern, sowie etliche Schnappschüsse von Pilzfunden aus der Region sollen schöne Erinnerungen auffrischen und Lust auf das angebrochene Pilzjahr machen. Auch die Pilzfreunde aus Wismar sind eingeladen und werden wieder erwartet.

    Neben Pilzsuppe, Schmalzstullen und anderen Leckereien ist auch für anregende Getränke gesorgt, so dass der Abend gemütlich wie kulinarisch ausklingen kann.


    aus SVZ vom 18.03.2008

     

    Link:  http://www.svz.de
  • "Auf die Pilze, fertig, los" - unter diesem Motto fand in diesem Jahr ein Schülerzeichenwettbewerb statt, zu dem der Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. alle Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule "Käthe Kollwitz" aufgerufen hatte.

    Jetzt stehen die Preisträger fest und eine Neuntklässlerin ist die große Gewinnerin.

    REHNA - Ob Fünft- oder Zehntklässler - alle Schüler versuchten in einem zweistündigen Projekt ihr Bestes zu geben. Mit Bleistift, Kohle, Pastellkreide oder Wasserfarben brachten sie Pilze aufs Papier. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Aus insgesamt 80 Zeichnungen, die schließlich in die engere Wahl kamen, mussten sich die Lehrer der Schule für die drei besten entscheiden.

    Die Wahl fiel keinem der Anwesenden leicht, aber am Ende stand dann doch ein eindeutige Siegerin fest. Karolin Köbe (14 Jahre) aus der 9. Klasse. Sie gewann mit ihrer Kohlezeichnung vor Eva Paprotzki (10 Jahre) aus der 5. Klasse. Den dritten Platz teilten sich aufgrund der Stimmengleichheit Annelie Junge (10. Klasse, 17 Jahre) und Patrick Stankiewicz (8. Klasse, 14 Jahre).

    Besonders stolz darf wohl Eva Paprotzki sein, denn als jüngste Teilnehmerin hat sie es unter die drei Besten der Schule geschafft.

    Die Siegerbilder und weitere herausragende Arbeiten konnten während der 8. Pilztage am vergangenen Wochenende im Kreuzgang der ehemaligen Klosteranlage bestaunt werden.

    Büchergutscheine für die besten ZeichnerIn feierlicher Runde wurden den Preisträgern ihre Preise verliehen, die sie sichtlich stolz in Empfang nahmen. Als Anerkennung lockten wertvolle Buchgutscheine die gestiftet wurden von der Buchhandlung Schnürl & Müller (Gadebusch), der Regionalen Schule Rehna und dem Rehnaer Pilzverein.

    Alle Zeichnungen werden jetzt in der Schule ausgehängt, bevor sie leihweise auch anderen Ausstellern zur Verfügung gestellt werden können. Abschließend sei allen Sponsoren, Förderern und Beteiligten für das gezeigte Engagement gedankt, denn nur gemeinschaftlich wurden die 8.Tage der Pilze in Rehna ein Erlebnis für alle Sinne!

    Die Wahl fiel keinem der Anwesenden leicht, aber am Ende stand dann doch ein eindeutige Siegerin fest. Karolin Köbe (14 Jahre) aus der 9. Klasse. Sie gewann mit ihrer Kohlezeichnung vor Eva Paprotzki (10 Jahre) aus der 5. Klasse. Den dritten Platz teilten sich aufgrund der Stimmengleichheit Annelie Junge (10. Klasse, 17 Jahre) und Patrick Stankiewicz (8. Klasse, 14 Jahre).

    Besonders stolz darf wohl Eva Paprotzki sein, denn als jüngste Teilnehmerin hat sie es unter die drei Besten der Schule geschafft.

    Die Siegerbilder und weitere herausragende Arbeiten konnten während der 8. Pilztage am vergangenen Wochenende im Kreuzgang der ehemaligen Klosteranlage bestaunt werden.

    Büchergutscheine für die besten ZeichnerIn feierlicher Runde wurden den Preisträgern ihre Preise verliehen, die sie sichtlich stolz in Empfang nahmen. Als Anerkennung lockten wertvolle Buchgutscheine die gestiftet wurden von der Buchhandlung Schnürl & Müller (Gadebusch), der Regionalen Schule Rehna und dem Rehnaer Pilzverein.

    Alle Zeichnungen werden jetzt in der Schule ausgehängt, bevor sie leihweise auch anderen Ausstellern zur Verfügung gestellt werden können. Abschließend sei allen Sponsoren, Förderern und Beteiligten für das gezeigte Engagement gedankt, denn nur gemeinschaftlich wurden die 8.Tage der Pilze in Rehna ein Erlebnis für alle Sinne!


    von Katy Wegner und Torsten Richter
    aus SVZ vom 12.10.2007

     

    Link:  http://www.svz.de
  • Die Welt der Pilze ist reich an Farben. Davon können sich die Besucher der Kreuzgänge der ehemaligen Klosteranlage an diesem Wochenende überzeugen.

    REHNA - Die Welt der Pilze ist reich an Farben. Davon können sich die Besucher der Kreuzgänge der ehemaligen Klosteranlage an diesem Wochenende überzeugen. Der Pilzverein "Heinrich Sternberg" präsentiert dort die 8. Tage der Pilze. Zu sehen gibt es hunderte von kleinen und großen Gewächsen, die die Vereinsmitglieder und Schüler der Regionalschule in den vergangenen Tagen in den Wäldern rund um Rehna suchten.

    Pilzexperten wie Torsten Richter, Reinhold Krakow, Irena Dombrowa und Jürgen Schwik stehen am Sonnabend und Sonntag Rede und Antwort. Die Schau ist am Sonnabend von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag bis 16 Uhr geöffnet. Ebenso findet eine Pilzberatung statt. Die Pilzwanderung starte heute um 10 Uhr am Kapitelsaal des Langen Hauses von Rehna.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 07.10.2007

    Link:  http://www.svz.de

     

  • Bereits 50 Datensätze aus dem alten Archiv von rehna.de (Bereich des Pilzvereines Rehna) wurden im neuen Archiv eingepfegt und sind Online abrufbar.
  • REHNA - Die 8. Tage der Pilze haben am Wochenende etwa 300 Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in die Stadt Rehna gelockt.

    Dort präsentierte der Verein "Heinrich Sternberg" 270 Pilzarten - von A wie Aniszähling bis Z wie Ziegenlippe.

    Die Veranstalter waren mit der Besucherresonanz mehr als zufrieden. "Wir als Verein konnten den Gästen einmal mehr zeigen, wie artenreich die Region ist. Außerdem boten wir ihnen kostenlose Pilzberatungen und eine -wanderung an", sagte der Vereinsvorsitzende Torsten Richter.

    Wer wollte, konnte manches Ausstellungsstück ganz genau unter die Lupe nehmen. Ein Mikroskop mit tausendfacher Vergrößerung stand für die kleinen und großen Besucher bereit. Nützliche Tipps gaben die Pilzexperten Reinhold Krakow, Irena Dombrowa, Jürgen Schwik und Torsten Richter.

    aus SVZ vom 08.10.2007

     

    Link:  http://www.svz.de
  • Pilze so weit das Auge reicht - darauf können sich Naturfreunde und jene, die über die Herbstzeit auf der Suche nach Pilzen aller Art sind, freuen. Der Rehnaer Pilzverein "Heinrich Sternberg" lädt vom 6. bis 7. Oktober zu den Tagen der Pilze

    in den Kreuzgang der ehemaligen Klosteranlage ein.

    REHNA
    - Die Welt der Pilze ist den Mädchen und Jungen der Rehnaer Schule längst nicht mehr fremd. Ob im Kunst- oder Biologieunterricht, passend zur Jahreszeit beschäftigen sich die Schüler mit den Gewächsen auf dem Waldboden oder an Baumstämmen.

    Unter ihnen sind auch Benjamin Zamzow und Alexander Erhardt. Im Rahmen des Kunstunterrichtes mit Lehrerin Kati Wegner zeichneten sie Boviste, Steinpilze, Riesenschirmpilze und Champions. "Sämtliche Bilder bewertete eine Jury in unserem Haus", sagt Wegner und freut sich über das Engagement der Schüler von der 5. bis 10. Klasse. Zahlreiche kleine Kunstwerke sind entstanden. Darunter Bilder, die mit Rahmen und Passepartout versehen durchaus ein Werk für die heimische Stube sind. Schulleiter Uwe Seemann: "Aus mehr als 200 Bildern konnten wir 80 in die engere Wahl nehmen." Jetzt dürfen sich Karolin Köbel (1. Platz, Klasse 9), Eva Paprotzki (2. Platz, 5. Klasse), sowie Amelie Junge und Patryck Stankiewicz auf einen gemeinsamen 3. Platz freuen (10. und 8. Klasse).

    "Das Kunst- und Biologieprojekt ist damit ein voller Erfolg", freut sich Biolehrer Torsten Richter und bedankte sich gestern in seinem und im Namen von Kati Wegner für die Einsatzbereitschaft der Schüler. 20 der besten Bilder sind während der Tage der Pilze im Kreuzgang ausgestellt. "Alle anderen Zeichnungen präsentieren wir in Kürze im Schulgebäude", so Seemann weiter. Seit gestern laufen die Vorbereitungen für die Pilzschau auf Hochtouren. Zahlreiche Schüler der Regionalschule waren in den Wäldern rund um Rehna unterwegs, um Ausstellungstücke zu sammeln. Der Aufbau der Schau findet am morgigen Freitag statt.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 5.10.2007
    Link:  http://www.svz.de
  • Pilzfreunde aus Rehna und Wismar haben bei Brüel einen seltenen Fund gemacht. Sie entdeckten einen Riesen-Erdstern (lat.: Geastrum melanocephalum) nahe des Roten Sees.

    Alle Fruchtkörper dieser Roten-Liste-Art (Kategorie 4, d.h. Rarität) blieben wegen der Seltenheit am Fundort. Naturfotograf Christoph Völzer nutzte die einmalige Chance und konnte Bilder dieser Besonderheit machen.

    An der traditionell gemeinsamen Tour hatte sich eine 35-köpfige Sammlerschar beteiligt. In Gruppen geteilt ging es in die Wälder rund um den Roten-, Deichel- und Hohlsee sowie Weberin. Die Gegend ist übrigens ein landschaftlicher Leckerbissen.


    Bei nach unten gerichtetem Blick durchforsteten die Pilz enthusiasten die Wälder und manch einer verlor dabei auch die Orientierung.

    Am Mittag versammelte sich die "pilzsüchtige Meute" dann wieder am Roten See. Die erbeuteten Trophäen wurden eifrig diskutiert und präsentiert. Die Artenvielfalt war recht groß, aber Steinpilze waren eher selten. Dafür fanden fast alle Teilnehmer Pfifferlinge und mach einer sogar seinen ersten. Mit großem Interesse wurde eine lehrreiche Freiluftausstellung genutzt, welche aus den gefundenen "Früchten des Waldes" zusammengestellt wurde und so einen guten Überblick gab. Den Fund des Tages präsentierte Klaus War ning (Pilzsachverständiger Landkreis Güstrow). Zu den bemerkenswerten Funden gehörten auch Rote-Liste-Arten wie der Duftstacheling und der Gezonte Korkstacheling.

    Kulinarisch gut versorgt wurden die Pilzfreunde von der Gaststätte "Blockhütte" und bei einem Mix aus kühler, blonder "Pilssuppe" und Pilzlatein ging der gemeinsame Tag mit Sonnenschein zu Ende. Einige nutzten auch das herrliche Wetter und badeten im klaren Wasser des Waldsees. Die 18 Rehnaer waren sich einig, dass es im nächsten Jahr wohl wieder heißt: auf zum Roten See bei Brüel.

    Die nächste Vereinswanderung findet bereits am Sonnabend, den 8.September statt. Abfahrt ist um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna, wie der Vereinsvorsitzende Torsten Richter informierte.



    Quelle:
    SVZ vom 29.08.2007

     

  • Der Rote See bei Bruel und die Landschaft drum herum, ist ein Muss für echte Pilzsammler

    Davon sind die Mitglieder des Pilzvereins Heinrich Sternberg überzeugt und starten am Sonntag, 26.August, in Richtung Bruel.

    Gemeinsam mit Pilzfreunden aus Wismar geht es auf die Suche nach schönen und seltenen Exemplaren von Pilzen.

    Treffpunkt und Abfahrt ist um 8 Uhr in Rehna vor dem Langen Haus. Eine Stunde später findet die Begrüßung der Wismaraner auf dem Parkplatz am Roten See statt.

    Nach kurzer Begrüßung geht es ab in die Wälder um den herrlichen Deichel- und Hohl See. Nach der Wanderung erfolgt die Fundauswertung. Es gibt für zwei Euro selbstgekochte Pilzsuppe aus den heimischen Wäldern. Wer möchte, kann auch das preiswerte Gaststättenangebot nutzen.

    Es ist also Zeit zum Ausspannen, Schlafen auf der Waldwiese, Baden, Angeln, Bootsfahren, weiter Pilze sammeln oder was auch immer möglich ist. Das Wetter ist der entscheidende Faktor.

    Im Anschluss erfolgt die Vorstellung der Pilze und geplant ist das gemeinsame Gestalten einer kleinen Pilzausstellung vor der Gaststätte "Die Blockhütte". Hier kann viel gelernt und begutachtet werden. Jede Frage wird beantwortet unter anderem von Reinhold Krakow (Pilzberater der Hansestadt) und Irena Dombrowa (Pilzberaterin und Fischereischeinprüferin).

    Die gastronomische Versorgung erfolgt über die idyllische Gaststätte am See. Über die Dauer der Teilnahme entscheiden die Teilnehmer selbst. Der Pilzverein bittet aber um kurze Mitteilung zwecks Teilnahme bis zum 20. August. Wer Pilzsuppe möchte, kann seine Bestellung aufgeben.


    Quelle:
    SVZ vom 17.08.2007

  • 9. Juni 10.00 Uhr Treffpunkt: Langes Haus in Rehna

    Der Pilzverein Rehna nimmt Teil am Tag der Artenvielfalt der Zeitschrift Geo. Exkursionsort ist der Staatsforst Rehna (FFH Gebiet Woitendorfer Wald). Das Ziel der Exkursion ist die Momentaufnahme der Pilze am Tag der Artenvielfalt. Nicht das Sammeln der Pilze steht im Mittelpunkt, sondern das dokumentieren der Pilzflora im Staatsforst und die Artenbestimmung.

    Sicherlich wird auch die eine oder andere neue Art für die Artenliste des Staatforstes mit dabei sein.

    Link:  http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/
  • Pilzwanderung wurde eine Kräutertour

     

    Rehna/Wiligrad(tori) • Das derzeitige Klima verwöhnt zwar alle Sonnenhungrigen, hat jedoch allmählich ernstzunehmende Folgen in der Natur. Davon berichten nun auch Pilzfreunde. Die Vermutung ist Realität: Die typischen Frühlingspilze bleiben in diesem Jahr völlig aus. Zwar ist der eigentliche Pilz (das Mycel) im Boden verborgen, aber zur Fruchtkörperbildung kommt es nicht. Der Klimawandel lässt grüßen.Direkte Folge für die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. und es Wismarer Vereins „Leben mit der Natur e.V.“: Ihre Pilzwanderung am Schweriner See wurde eine Pflanzen- und Kräutertour. Mit einem Gemisch aus Humor und Wissen stellte Reinhold Krackow (Pilzberater aus Wismar) dann wenigsten eine Schuppige Porlinge und Faltentintlinge vor. Die giftige Frühjahrslorchel wurde von einer vorhergehenden Wanderung präsentiert. Der Rehnaer Torsten Richter zeigte neben Winterschachtelhalm, Alpensockenblume, Vielblütige Weißwurz, die chlorophyllfreie Schuppenwurz auch den interessanten Aronstab. Letzterer hat einen hochspezialisierten Fortpflanzungsmechanismus: Der Aronstab lockt mit leichtem Aasgeruch kleine Insekten in seinen Kessel, versperrt ihnen dann den Weg in die Freiheit mit Borsten und erst wenn sie als Bestäubungssklaven ihren Job erledigt haben, öffnet sich das Verlies, als Lohn lockt die Freiheit für Fliege und Co.. Ausgeklügelt ist auch das pflanzeneigene Wärmekraftwerk. In einem kolbenförmigen Blütenteil wird zuvor selbst gespeicherte Stärke veratmet und in thermische Energie umgewandelt. Bis zu 16 Grad mehr als die Umgebungstemperatur konnten so bereits in der „Kesselfallenblume“ gemessen werden.Bestaunt wurde zum Abschluss dann noch eine mächtige Tanne (!) und eine uralte Platane mit fotogenen Früchten, die an hängende Igel erinnern. Zum Fund des Tages wurde der Erdstern (Geastrum rufescens) gekürt, den Irmgard und Klaus Prieß, Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins entdeckten.

    aus SVZ vom 03.05.2007

    Link:  http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

     

  • Sonntag, den 29.April. Start ist um 8.45 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna

     

    Zur 1. Frühjahrs- und Pilzwanderung treffen sich die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins am Sonntag, den 29.April. Start ist um 8.45 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna und dann geht es per Auto in Richtung Schweriner See, zum Schloss Wiligrad.

    Gemeinsam mit den Wismarer Pilzfreunden wollen wir  Speisemorcheln suchen. Eine Erfolgsgarantie gibt es wie immer nicht, denn den trockenen Wind aus östlicher Richtung und die nächtliche Kälte mögen die Morcheln nicht! Dafür gibt es Kräuter,
    Frühjahrsblüher und Landschaft satt! Das voraussichtliche Ende der Wanderung ist gegen 13.00 Uhr, ansonsten entscheidet jeder Pilzfreund selbst über die Dauer seiner Teilnahme. Vor und nach der Wanderung besteht wieder die Möglichkeit den noch ausstehenden Jahresbeitrag zu entrichten.

  • Wir hatten eine Steinpilzsaison wie ich sie noch nicht erlebt habe

     

    Rehna (iwei ) • Die Vorstandswahl im Rehnaer Pilzverein „Heinrich Sternberg“ e.V. war als reine vereinsrechtliche Formalie schnell und mit einer Enthaltung fast einstimmig erledigt. Der alte Vorstand mit dem Vorsitzenden Torsten Richter an der Spitze machte seine Arbeit so gut, dass die anwesenden Mitglieder des Vereins ihn komplett für zwei weitere Jahre per Handzeichen verpflichteten.

    Aber Katrin und Torsten Richter, Volker Jödicke und Jörg Müller ließen sich auch gern vereinnahmen. Sie berichteten in ihrer Jahresbilanz von einer erfolgreichen Saison. „Wir hatten eine Steinpilzsaison wie ich sie noch nicht erlebt habe", fasste Richter noch einmal kurz zusammen. „Dadurch kamen auch absolute Seltenheiten ans Licht, wie der Silberröhrling, der Schönfußröhrling oder der Schwarzhütige Steinpilz“, sagte der Pilzprofi und kam fast noch einmal ins Schwärmen. Denn neben der allgemeinen Aufklärung sind es die seltenen Arten und deren wissenschaftliche Aufarbeitung, sowie die Katalogisierung des hiesigen Pilzbestandes, die sich der kleine Verein auf die Fahnen geschrieben hat – getreu dem Namensgeber Heinrich Sternberg, einem Rehnaer Naturschützer.

    730 Arten wurden so zum Beispiel vom Verein im Rehnaer Staatsforst schon nachgewiesen. „In diesem Jahr werden wir auch noch die 800. entdecken“, gab Richter schmunzelnd das kommende Jahresziel für die insgesamt 47 Mitglieder vor.

    Die Tage der Pilze werden vom 5. bis 7. Oktober durchgeführt. Ein großer Dank ging an alle Sponsoren, mit deren Hilfe zum Beispiel der öffentliche Schaukasten unterhalten oder auch Weiterbildungen durchgeführt werden konnten. Mit einem gemütlichen Pilzbuffet und den Bildern des Jahres 2006 ging die Mitgliederversammlung gemütlich zu Ende.

    aus SVZ vom 14.03.2007

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

     

  • Der erste Qualifikationskurs für Pilzberater in Schleswig Holstein im Hotel Ideal in Lübeck begann wahrlich mit einem Paukenschlag, denn mit dem Zinnoberroten Prachtbecherling (Sarcoscypha coccinea) landete der Lübecker Jens Fröhlinger auf Anhieb einen Volltreffer

    Gleich am ersten Tag berichtete er vom Fund dieses hübschen Pilzes, den er zwar tags zuvor gesehen, aber nicht zum Kurs mitgebracht hatte. Da die detaillierte Beschreibung des Pilzes und die des typischen Fundortes auf einen für Schleswig Holstein offensichtlich noch nicht nachgewiesenen Pilz hinwies, wurde vom Finder am Folgetag ein Exemplar aufgesammelt und zur eingehenden mikroskopischen Bestimmung durch den leitenden Pilzsachverständigen der mobilen Pilzschule mitgebracht.

    Die Überprüfung erfolgte erst einige Tage später mit der Feststellung, dass dieser seltene Pilz offensichtlich in den Bundesländern Hamburg und Schleswig Holstein noch nicht nachgewiesen wurde. In Niedersachsen dagegen sind immerhin etwa sieben Fundstellen bekannt. Keiner Wunder, dass der Pilz bislang übersehen wurde, denn in Schleswig Holstein gibt es nur sehr wenige ausgebildete Pilzkenner.

    Wer am nächsten Pilzseminar mit Praxis-Lehrwanderung vom 17.-19. Mai an selber Stelle in Lübeck teilnehmen möchte, kann Einzelheiten über die Pilzhotline 0176-26190033 oder über das Internet unter www.pilzschule.de erfahren.

    aus http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=30275
    Link:   http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=30275
  • Rehnaer Verein „Heinrich Sternberg“ lädt zur Versammlung

    Rehna (tori) • Bei der Erinnerung an das sensationelle Pilzjahr 2006 geraten gestandene Experten ins Schwärmen. Recht herzlich eingeladen sind für Freitagabend, dem 9. März, um 19 Uhr alle Mitglieder des Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ Rehna.

    Im unverwechselbaren Ambiente des Deutschen Hauses in Rehna treffen sich die Pilzfreunde zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Neben dem Vortrag über die Aktivitäten während der abgelaufenen Wahlperiode und der Vorbereitung weiterer Vorhaben durch Torsten Richter und Volker Jödicke, gibt Schatzmeister Jörg Müller einen detaillierten Finanzbericht. Neben der Wahl des Vorstandes soll auch über die zukünftige Organisation der Rehnaer Pilztage diskutiert werden.

    Eine Schautafel mit den Bildern des Jahres 2006 sowie etliche Schnappschüsse von Pilzfunden aus der Gadebusch-Rehnaer Region sollen schöne Erinnerungen auffrischen und Lust auf das angebrochene Pilzjahr machen. Neben Pilzsuppe, Schmalzstullen und anderen Leckereien ist auch für anregende Getränke gesorgt, so dass der Abend gemütlich ausklingen kann.

    von Torsten Richter
    aus SVZ vom 1. März 2007

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  • Keine Winterpause beim Rehnaer Pilzverein / Wanderungen lohnen sich auch im Dezember

     

    Rehna (tori) • Unter der Woche verkaufen sie Bücher, aber dann kommt der Sonntag. Für Kerstin Schnürl und Thomas Müller gibt es am Wochenende kein Halten mehr und es geht ab in den Wald. Entspannung pur bieten die herrlichen Spaziergänge an frischer Luft, aber vor allem die heimische Pilzwelt hat es den beiden angetan. „Sie gehören zu den leidenschaftlichen Mitgliedern unseres Vereins“, so Torsten Richter, Vorsitzender des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.. „Wir sind schon ein bisschen pilzverrückt“, sagen Thomas Müller und Kerstin Schnürl voller Begeisterung.

    Pilze sammeln im Dezember ist in diesem Jahr eine durchaus lohnende Angelegenheit, wie ein Blick in den gefüllten Korb eindrucksvoll belegt. Gute 3300 Gramm Austernseitlinge hatte das Buchhändlerpärchen von Buchenstämmen gesammelt und war mit der delikaten Beute sehr zufrieden. Viele Pilzkenner wissen mittlerweile, dass auch der Winter einige wahre Leckerbissen in unseren Wäldern bereithält, der schiefergraue Austernseitling gehört dazu.

    Der Speisepilz hat auch auf Großmärkten seinen Stammplatz. Sein Aussehen erinnert an eine Muschelhälfte der Auster. Die Fruchtkörper sitzen oft dachziegelartig übereinander und bilden mitunter dichte Büschel. Meist sind die grauen Pilze seitlich gestielt und können einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Typisch sind die cremeweißen Lamellen, die weit am elastischen Stiel herablaufen. Bevorzugt werden von dem parasitisch lebenden, frostunempfindlichen Pilz Buchen, Weiden und Pappeln.

    Wer also während der nächsten Tage, zwischen Weihnachtsgans und Marzipanbrot etwas Bewegung braucht und Lust auf Pilze hat, sollte sich auf den Weg an die frische Luft machen. Der Rehnaer Verein wünscht allen Pilzfreunden eine frohe Weihnachtszeit und sagt den Sponsoren und Freunden „Dankeschön“ für die vielseitige und unkomplizierte Unterstützung.

    von Torsten Richter
    aus SVZ vom 21.12.2006

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  • Austernseitlinge und Knoblauchschwindlinge gesammelt

    Rehna (Von Torsten Richter) • Wer Pilze sammeln möchte, der muss dieser Tage schon etwas genauer schauen. Der Pilzverein Rehna hatte bei seiner jüngsten Wanderung jedoch Glück und entdeckte u.a. Würzpilze für die heimische Küche. Bedingt durch das für die Jahreszeit deutlich zu warme und gleichzeitig niederschlagsarme Wetter hält sich die Pilzwelt derzeit eher etwas im Verborgenen. Und so achteten die Rehnaer Pilzfreunde auf ihrer jüngsten Wanderung nicht nur auf schmackhafte Speisepilze, sondern auch auf wahre Leckerbissen für das Auge. In den herrlich lichtdurchfluteten Buchenhochwäldern des Woitendorfer Forstes wuchsen neben Herbsttrompeten, Stockschwämmchen und reichlich Rotfußröhrlingen, bereits auch Austernseitlinge. Diese schiefergrauen Blätterpilze gelten eigentlich als typische Arten des Winterhalbjahres. Besonders beeindruckt waren die Pilzfreunde von optisch attraktiven Arten. Entdeckt wurden herrliche Exemplare des Birken-Blättlings, wie sie einen Totholzstamm aus Buche eroberten. Die Unterseite des Pilzes überrascht mit einer an ein Labyrinth erinnernden Porenschicht.

    Würzpilz versprüht Duft im herbstlichen Wald

    Einige Meter weiter drängelten sich die auch als Würzpilze geschätzten Knoblauchschwindlinge durch das Moos und verströmten dabei ihren namensgebenden Duft im herbstlichen Wald. Der absolute Höhepunkt wartete aber noch an alten Buchenstämmen auf die Vereinsmitglieder.

    Einfach herrlich schimmerten die feuchtglänzenden weißen Buchenschleimrüblinge im herbstlichen Licht . Die nächste Aktivität des Rehnaer Pilzvereins wird die Teilnahme am Benefiz-Gala-Dinner im Deutschen Haus sein. Frische Pilze werden zu einem kulinarischen Menü verarbeitet und mit dem Verkauf die Ausbaggerung des Mühlenteiches unterstützt! Wer von den Vereinsmitgliedern wieder auf Pilzwanderung will, kann das am Sonntag, den 5. November, tun. Um 10.00 Uhr trifft man sich wieder vor dem Langen Haus in Rehna.

    aus SVZ vom 25.10.2006
    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Rehna - Pilzen ist es derzeit zu kalt. Wer sucht, muss schon Glück haben, auch welche zu finden. Trotz dieser Flaute sind bei den 7. Pilztagen in Rehna Raritäten zu bestaunen

     

    Vor vier Wochen noch gab es eine Pilzschwemme im ganzen Kreis. Doch die ist vorbei. "Wir haben es dennoch geschafft, eine ordentliche Ausstellung im Kreuzgang zu präsentieren, die einen guten Überblick über die aktuelle Pilzflora gibt", sagte Torsten Richter, Vereinsvorsitzender des landesweit einzigen Pilzvereins "Heinrich Sternberg", bei der Eröffnung der 7. Pilztage in Rehna. Immerhin rund 240 verschiedene Arten haben fleißige Helfer aus den Biokursen der Schule, aus dem Kindergarten, vom Verein oder einfach aus privatem Engagement zusammengetragen.

    "Einige Arten fehlen ganz, wie Steinpilz oder Hallimasch. Parasol, Rauchblättrige Schwefelköpfe oder Herbsttrompeten gibt es nur ganz wenig", zählte Richter auf. Aber Riesenchampignons gibt's zu sehen, die hat Roland Lebendig aus Schönberg mitgebracht. Seit drei Jahren ist er mit wachsender Begeisterung Mitglied im Pilzverein.

    An Raritäten konnte Richter in diesem Jahr den Braunhaarigen Wurzelrübling (Xerula longipes) und den Stäubenden Zwitterling (Nyctalis asterophora ) vorweisen. Der Zwitterling war ein Neufund, der die wissenschaftliche Artenliste des Woitendorfer Waldes aufstockt. Die führt der Pilzverein ehrenamtlich und registrierte darin schon über 740 Arten - Baumpilze und mikroskopisch kleine Arten eingeschlossen. Solche Pilzwinzlinge zeigten die Naturaufnahmen von Naturfotograf Christoph Völzer ganz groß.

    Gestern machten sich die Pilzberater Jürgen Schwik, Irena Dombrowa und Reinhold Krakow mit Profis aus dem Rehnaer Pilzverein und etwa dreißig Interessierten auf den Weg zu einer Lehrwanderung. Die Hoffnung auf gefüllte Körbe für eine Mahlzeit war sehr klein. "Aber man lernt immer was dazu", sagte Margret Horstmann aus Köchelstorf. Ganz mussten die Akteure aber nicht auf den Geschmack frischer Pilze verzichten: Mitglieder des Vereins erwarteten sie bei der Rückkehr mit Pilzsuppe und Bowistschnitzeln.

    Auch heute ist die Ausstellung im Rehnaer Kloster von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Fragen rund um die Pilze werden von den Vereinsmitgliedern gern beantwortet und gesammelte Pilze auch bestimmt.

    Von Iris Weiss, LN

    Link:   http://www.ln-online.de/

     

  • Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der Pilze

     

    Rehna (Von Iris Weiß) • In Rehna hat es am Wochenende die 7. Pilztage gegeben. Und obwohl in den Wäldern zur Zeit eine Pilzflaute herrscht, konnten im Kreuzgang der Rehnaer Klosteranlage rund 240 Pilzarten präsentiert werden. Noch vor vier Wochen gab es eine regelrechte Pilzschwemme. „Doch jetzt war es eine absolute Fleißarbeit, die Körbe für die Ausstellung zu füllen. Das haben wir nur mit Hilfe vieler Freiwilliger aus dem Kindergarten, der Schule, dem Verein und auch der Bevölkerung geschafft“, meinte der Vereinsvorsitzende Torsten Richter. Was die fleißigen Helfer zusammengetragen hatten, davon konnten sich am Wochenende zahlreiche Interessierte überzeugen.

    „Wir haben auf unserer Durchreise extra einen Abstecher hierher gemacht“, erzählten zum Beispiel Heidi und Erich Teuschel aus Burg Stargard. Einige Arten suchten sie in der Ausstellung allerdings vergeblich, wie den Steinpilz oder den Hallimasch.

    Als absolute Rarität hatten der Braunhaarige Wurzelrübling (Xerula longipes) und der Stäubende Zwitterling (Nyctalis asterophora) einen Ehrenplatz in der Ausstellung. Der Zwitterling war ein Neufund im Woitendorfer Wald. Für diese Region führt der Verein eine wissenschaftliche Liste mit derzeit 740 Arten. Auch der Pilz des Jahres 2006, der Ästige Stachelbart (Hericium coralloides), war in der Ausstellung zu sehen, genau wie Riesenchampignons, die Roland Lebendig aus Schönberg mitbrachte. Seit drei Jahren ist der Metallbauer mit wachsender Begeisterung Mitglied im Pilzverein. Dass er sich ein erstes Fachwissen angeeignet hat, bewies er beim Pilzquiz. Nur er und Gudrun Zubke-Höpel lösten alle elf Fragen fehlerlos und gewannen ein Sachbuch, das wie jedes Jahr von der Buchhandlung Schnürl & Müller gestiftet wurde.

    Zu den Tagen der Pilzen zählte erneut eine Lehrwanderung mit Prof. Dr. Jürgen Schwik, Irena Dombrowa und Reinhold Krakow. Sie verrieten den 30 Teilnehmern im Woitendorfer Wald so manches Pilzgeheimnis. „Man lernt immer was dazu“, freute sich Margret Horstmann aus Köchelstorf.

    Nach der Rückkehr erhielten die Naturfreunde eine Pilzsuppe und Bowistschnitzel. Alexander Glomb servierte dazu Räucherfisch. In Ruhe konnten sich die Besucher bis gestern Abend auch Naturfotografien von Christoph Völzer sowie die 20 schönsten Zeichnungen aus dem Kunstwettbewerb der Regionalen Schule ansehen, die ebenfalls in die Ausstellung integriert waren.

    aus SVZ vom 09. Oktober 2006

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Rehna - Bisher war das Pilzwissen der beiden jungen Leute recht bescheiden. "Fliegenpilz, Steinpilz, Bovist und Stinkmorchel", zählen der 16-jährige Lars Melahn aus Carlow und der 17-jährige Philipp Heinke aus Brützkow auf.

     

    Am 1. September begannen sie ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Amt Rehna. Jetzt stecken sie mitten in der Vorbereitung des siebenten Tages der Pilze, der sich in Wahrheit gleich über drei Tages erstreckt.

    Von morgen bis einschließlich Sonntag ist zu erleben, was Lars und Philipp auf die Beine gestellt haben. 15 neue Hinweisschilder haben die jungen Männer angefertigt und mit dem Fotoapparat Jagd auf Pilze gemacht. Holzscheiben haben sie mit Nägeln versehen, um darauf die Pilze für die Ausstellung dekorativ anzuordnen. Und bei der Großsammelaktion für die Ausstellung, an der sich auch traditionell der Rehnaer Kindergarten, die Schüler der Regionalen Schule und die Pilzvereinsmitglieder beteiligen, standen die beiden ebenfalls an vorderster Front. Die Bestimmung übernehmen aber wieder die Fachleute wie Prof. Dr. Jürgen Schwik oder die Pilzberater Irena Dombrowa und Reinhard Krakow.

    Die Teilnahme an der öffentlichen Pilzwanderung am Sonnabend kostet einen Euro (Treff um 9.45 Uhr vor dem Langen Haus), der Besuch der Ausstellung im Kreuzgang des Klosters zwei Euro (morgen ab 19.30 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 16 Uhr). Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. iw

    Link:   http://www.ln-online.de/

     

  • Pilzverein unterstützt Projekt der Rehnaer Regionalschule

    Rehna (tori) • „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht“, ganz so einfach geht es nicht beim aktuellen Zeichenwettbewerb an der Rehnaer Regionalschule. Etwas mehr Kreativität, Lust am Zeichnen und fantasie sind schon gefragt beim laufenden Kunstwettstreit. „Teilnehmen können die Schüler der 7. bis 10. Klasse, und es geht rund um das Thema Pilze“, erzählt die betreuende Kunstlehrerin Katy Wegner. Eingebettet ist das Projekt in die 7.Tage der Pilze in Rehna vom 6. bis 8. Oktober. Den Startschuss gaben die Schüler der 10.Klassen, sie zeigten, was in ihren Bleistiften und Pinseln so steckt.

    Handfeste Unterstützung erfuhr das Schulprojekt durch den Rehnaer Pilzverein Heinrich Sternberg e.V.

    Die Pilzfreunde zogen durch die Wälder und sammelten diesmal auch die begehrten Naturobjekte für die Schüler.

    Die 25 Pilzfreunde sind schon gespannt auf die künstlerischen Ergebnisse der Jugendlichen. Gallenröhrlinge mit Netz am Stiel, weißbetupfte Fliegenpilze oder birnenförmige Stäublinge landeten so auf den Schülertischen und so manch kleines Kunstwerk nahm seinen Lauf. Ein bisschen internationales Flair kommt auch durch die Teilnahme der polnischen Gastschüler auf. Der Wettbewerb endet am 29. September und wird dann von einer unabhängigen Jury ausgewertet. Die drei schönsten Pilzbilder werden mit einem Buch und einem Sonderpreis prämiert. Weiterhin soll eine größere Anzahl der Zeichnungen während der Pilzausstellung in den Rehnaer Kreuzgängen der ehemaligen Klosterkirche ausgestellt werden. Sicher ein willkommener Kontrast zu den professionellen Pilzporträts von Christoph Völzer. Man darf gespannt sein auf die Symbiose von Kunst und Natur.

    von Torsten Richter
    aus SVZ vom 21.09.2006

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
    Link2:   http://www.schule-rehna.de

     

  • Wismar - Die Pilzsaison hat längst begonnen. Wer mehr über das Thema wissen möchte, ist bei Reinhold Krakow in der Wismarer Pilzberatung an der richtigen Adresse.

     

    Davon kann der Hobby-Pilzsammler nur träumen. "Für zwei große Körbe brauche ich schon ein paar Stunden", sagt Reinhold Krakow aus Wismar. Die beiden großen Körbe hat Krakow beileibe nicht mit einem bestimmten essbaren Pilz gefüllt, sondern mit 150 verschiedenen. Die braucht der 47-Jährige für seine Ausstellung. Zu sehen sind die frischen Prachtexemplare aus den Wäldern rund um Wismar im "Der Steinpilz" - dem Fachgeschäft von Reinhold Krakow in der ABC-Straße 21 in der Hansestadt.

    Seit etlichen Jahren gibt es die Pilzberatung in Wismar. Seit 1981 ist Krakow der Ansprechpartner für das, was auf den Wiesen und in den Wäldern wächst. Über Jahre hinweg war die Pilzberatung eine Angelegenheit unter der Obhut der Stadt. Doch der Service fiel schließlich dem Wismarer Sparkurs zum Opfer.

    Krakow überlegte nicht lange, meldete die Pilzberatung als Ich-AG an und kassiert seitdem von den Kunden Gebühren für seine Beratung. Wer die interessante Ausstellung sehen will, zahlt einen Euro. Ab zwei Euro nimmt Krakow die Fundstücke unter die Lupe. "Das ist nicht viel Geld dafür, dass ich den Leuten eine Vergiftung erspare." Und diese Gefahr besteht durchaus. n, sondern sich auch reihenweise vergifteten. Die Idee der Pilzberatung stammt aus dieser Zeit.

    "Die meisten Leute, die Pilze sammeln, wissen zwar sehr gut, was sie tun. Aber die letzte Sicherheit bekommen sie erst hier." Reinhold Krakow ist mittlerweile bekannt und so kommt es durchaus vor, dass Pilzsammler direkt aus dem Wald per Handy seinen Rat verlangen. Der ist dann kostenlos und zum Glück für den Geschäftsmann eher die Ausnahme. "Jetzt ist die Zeit, in der ich Geld verdienen kann. Im Winter ist zwangsläufig Ruhe."

    Wobei, so richtig zur Ruhe kommt er auch dann nicht. Denn Pilze lassen sich auf vielfältige Art und Weise verarbeiten und haltbar machen. Auch diese Tipps gibt es in der ABC-Straße 21. Und wer wissen möchte, wo es sich in dieser Saison besonders lohnt, auch dem kann der 47-jährige Fachmann helfen. "Ich mache kein Geheimnis daraus, wo die Pilze wachsen", so Krakow.

    Wer mehr über das Thema wissen möchte, Reinhold Krakow präsentiert am kommenden Wochenende seine große Pilzausstellung. Mehr als 4000 Sorten gibt es in Deutschland, 250 davon zeigt Krakow in seinem Laden. Und zwar alle frisch aus dem Wald. Am Freitag, 22. September, ist die Ausstellung von 14 bis 18 Uhr geöffnet, Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 und 18 Uhr.

    Von Michael Prochnow, LN
    aus Lübecker Nachrichten vom 20.09.2006

    Link:   http://www.ln-online.de/

     

  • Pilzverein Rehna in Kneese unterwegs / Wanderung am 17. September

    Rehna/Kneese (Von Torsten Richter ) • Herrlich spätsommerliches Wetter begleitete die Mitglieder vom Rehnaer Pilzverein Heinrich Sternberg e.V. kürzlich auf ihrer Wanderung. Ein bislang unbekanntes Waldgebiet bei Kneese hatten sich Vereinsmitglieder aus Lützow-Horst ausgeguckt und es sollte sich lohnen. Die schwach hügelige Buchenwaldlandschaft präsentierte eine typische Pilzflora und so landeten wieder schnell Steinpilze, Hexenröhrlinge, Frauentäublinge, Hainbuchenröhrlinge, Violette Lacktrichterlinge und vor allem Perlpilze in großer Anzahl in den Körben.

    Und so bunt gemischt wie die Pilze in den Körben war auch die Teilnehmerschar. Vom dreijährigen Leon bis zur 80-jährigen Käthe waren alle Altersstufen vertreten und froh gelaunt durchforstete man mit gesenkten Blick den sonnigen Buchenwald. Besonders die prächtigen Steinpilze brachten die Augen der Pilzfreunde zum Leuchten. Außergewöhnliche, weil ziemlich seltene Funde gelangen u. a. Carola Bohlmann, die das Eselsohr (Otidea onotica) fand.

    Iris Weiß entdeckte mit der Gelben Koralle (Ramaria flava) eine echte Naturschönheit und Frank Fischer, ein alter Pilzhase, fand große Schönfußröhrlinge (Boletus calopus). Dieser auffällige Röhrling ist selten, aber ungenießbar wegen des bitteren Geschmackes! Im Anschluss gab es wieder eine ausführliche „Unterrichtsstunde“ in Sachen Pilzkunde, so das nur kontrollierte Pilze in die heimischen Küchen wanderten. Einig war man sich auch beim nächsten Wandertermin! Am Sonntag, 17. September, trifft man sich um 15.00 Uhr, wie gewohnt in Rehna vor dem Langen Haus.

    aus SVZ vom 14.09.2006
    von Torsten Richter

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

     

  • Rehnaer Vereinsmitglieder wandern am Freitag

     

    Rehna / Woitendorf (tori) • Das feuchtwarme Wetter hat im Woitendorfer Wald bei Demern die Pilze nur so aus der Erde schießen lassen. Das erlebten auch die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg. Hallimaschbüschel, herrliche Stockschwämmchen auf bemoosten Stubben, Lärchenröhrlinge und Rotfüßchen in Massen überraschten die Pilzfreunde. Aber auch reichlich frische Steinpilze und Waldchampignons wanderten in die luftigen Körbe.

    Farbliche Zaubereien bot der sehr schmackhafte Flockenstielige Hexenröhrling. Seine roten Röhren bilden einen tollen Kontrast zu dem dottergelben Fleisch das sich bei Anschnitt sofort tintenblau verfärbt. In der Pfanne verschwindet das Blau dann wieder.

    Zum ersten Mal dabei war auch Rita Deutsch. Sie ist aus dem Ruhrgebiet nach Rehna gezogen und in den Pilzverein eingetreten. „Das ich so viel essbare Pilze mit nach Hause nehmen kann hätte ich wirklich nicht erwartet“, freute sich Rita Deutsch. Begeistert war auch Käthe Bormann (80 Jahre) aus Rehna, sie fand am Sonnabend ihren ersten Steinpilz. Hält die feuchtwarme Witterung an dürften auch die kommenden Tage den Pilzsammlern volle Körbe bescheren. Und so steht schon am Freitag, dem 8.September die nächste Vereinswanderung auf der Tagesordnung. Abfahrt ist um 15.30 Uhr in Rehna vorm Langen Haus bzw. 16 Uhr in Kneese.

    von Torsten Richter

  • voller Morchelkorb bei Familie Richter

    nun, Familie Richter alleine am Schweriner Außensee und schon sind die Morcheln da...

  • Rehnaer Verein bedankt sich bei heimischen Firmen

    Rehna (T.R.) • Schleifen, schrauben, ölen – insgesamt drei Tage dauerte die Generalüberholung des Schaukastens des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.

    Wie im vergangenen Jahr unterstützte die Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter den ortsansässigen Pilzverein. Firmenchef Axel Eigenstetter nahm den Info- und Schaukasten unter seine Fittiche. Unter sachkundiger Anleitung des Mitarbeiters Frank Dallmann zerlegte Christian Knaak, der sein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert, den Schaukasten in seine Einzelteile, um sie dann einer gründlichen Prüfung bzw. Pflege zu unterziehen. Sonne, Wind und starke Temperatur-Schwankungen sowie Feuchtigkeit hatten am Schaukasten schon ihre Spuren hinterlassen. Somit war das spontane Hilfsangebot der Firma Eigenstetter sehr willkommen.

    Als passendes Dankeschön gab es vom Vorsitzenden des Pilzvereins Torsten Richter einen Holzpilz der Marke Eigenbau. Diesen hatten talentierte Mitglieder des Vereins mit der Motorsäge aus einem Baumstamm geschnitten und geformt.

    Ab Anfang Mai gibt es am Standort des Schaukastens (Markt 1) wieder Informationen rund ums Thema Pilze, Heinrich Sternberg und Interessantes aus unserer heimischen Natur. Mit dem Schaukasten will der Verein an den Rehnaer Ehrenbürger Heinrich Sternberg erinnern. Für die schnelle Hilfe bedankt sich der Pilzverein bei unterstützenden heimischen Unternehmen.

    von Torsten Richter
    aus SVZ vom 26.04.2006

    Link:   http://www.eigenstetter.com/
    Link2:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • 1.Pilz- und Frühjahrswanderung d3es Pilzvereines

    Zur 1.Pilz- und Frühjahrswanderung treffen sich die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins am Sonntag, den 30.April.
    Start ist um 8.45 Uhr vor dem Langen Haus und dann geht es per Auto in Richtung Schweriner See, zum Schloss Wiligrad.
    Gemeinsam mit den Wismarer Pilzfreunden will man Speisemorcheln suchen. Eine erfolgsgarantie gibt es wie immer nicht, denn die temperaturbedingten Verzögerungen in Flora und Fauna haben auch in der Pilzwelt ihre Spuren hinterlassen! afür gibt es aber Kräuter und Frühblüher satt! So passt es gut, dass erstmals die Mitglieder des neuen Wismarer Kräutervereins an der Wanderung teilnehmen.

    Das voraussichtliche Ende der Wanderung ist gegen 13.00 Uhr , ansonsten entscheidet jeder Pilzfreund selbst über die Dauer seiner Teilnahme!
    Abschließend sei noch erwähnt, das wieder die Möglichkeit besteht, den noch ausstehenden Jahresbeitrag zu entrichten!

    Torsten Richter

     

  • Saisoneröffnung des Mykologische Informationszentrum Wismar, „Der Steinpilz“

    Wismar Zur Saisoneröffnung lädt das Mykologische Informationszentrum Wismar, „Der Steinpilz“, am Sonnabend zu einer öffentlichen Pilzwanderung ein. Ziel ist das ehemalige großherzogliche Forstrevier Moidentin. Die Wanderstrecke ist etwa fünf Kilometer lang. Wer mitwandern möchte muss um 9.20 Uhr im Vorgebäude des Bahnhofes Wismar sein. Um 9.38 Uhr geht es von dort mit dem Zug los. Die Rückkehr ist für 12.20 Uhr, ebenfalls auf dem Wismarer Bahnhof, geplant. Wie vom Pilzsachverständigen Reinhold Krakow, der die Wanderung leitet, weiter mitgeteilt wird, geht es bei der Tour durch unterschiedliche Laub- und Nadelwaldbestände. „Um diese Jahreszeit hält sich das Aufkommen an Frischpilzen natürlich noch sehr in Grenzen. Um so größer wird aber die Freude sein, wenn doch schon der ein oder andere mykologische ,Frühaufsteher' entdeckt werden kann“, so Reinhold Krakow. Zu den „Frühaufstehern“ bei den Pilzen zählt er u. a. Stockschwämmchen, Schwefelköpfe, Scheibenlorcheln sowie Porlinge. Wer Mitglied in der Gruppe der Pilzfreunde innerhalb der „Gemeinnützigen Gesellschaft“ Wismar oder der Kräuterfreunde im Verein „Leben mit der Natur“ werden möchte, ist am 7. April, 18 Uhr, oder am 11. April, 18 Uhr, zu den Gruppentreffen im „Steinpilz“ (ABC-Straße 21) eingeladen.
  • Rehnaer Torsten Richter verblüffte Stöllnizer Landfrauen

    Stöllnitz (iw) • Einmal im Monat treffen sich die Stöllnitzer Landfrauen in ihrem schmucken Dorfgemeinschaftshaus. Diesmal ließen sie sich von Torsten Richter vom Rehnaer Pilzverein in das Reich der Pilze entführen.

    Richter stellte neben heimischen Speisepilzen und ihren gefährlichen Doppelgängern auch richtige Raritäten vor. So wie den Stachelbart – den aktuellen Pilz des Jahres 2006.

    "Es gibt cirka 4000 Pilzarten in Mecklenburg. Relativ wenige davon sind richtig gefährlich. Die meisten Vergiftungen sind so genannte falsche Pilzvergiftungen. Das heißt, die verzehrten Pilze waren alt und verschimmelt – Schimmel war dann die eigentliche Ursache für die Übelkeit", erzählte der Profi. Der stellte nebenbei auch seinen landesweit einzig eingetragenen Pilzverein "Heinrich Sternberg" vor und kam dabei selbst ins Staunen.

    Ausflug in die Geschichte

    Denn die 74-jährige Landfrau Ingrid Rickert erzählte ihm, dass
    sie selbst noch Unterricht bei dem Rehnaer Ehrenbürger und
    Biologielehrer Sternberg hatte. Und das in Stöllnitz. Denn dort wurde Sternberg 1940/41 für ein Jahr als Vertretung eingesetzt. Die ansässigen Lehrer waren für den Krieg eingezogen worden.

    "Damals hat Sternberg in Neuendorf gewohnt und ist immer mit dem Rad nach Stöllnitz gekommen", erinnerte sich die ehemalige Schülerin. Streng, sehr streng soll Sternberg damals gewesen sein. Die ehemalige Stöllnitzer Schule wurde bis zur Wende als Kindergarten genutzt und ist heute ein Mehrfamilienhaus.

    In Stöllnitz wurden an dem Abend nicht nur Pilzbilder an die Wand
    projiziert, Pilze kamen auch direkt in Form einer Suppe auf den Tisch. Das Rezept hat Vereinsmitglied Katrin Richter für die Stöllnitzer Landfrauen mitgebracht. Und denen hat nicht nur das Süppchen gemundet. "Mir hat der ganze Abend sehr gut gefallen. Viele Pilze kannte ich noch gar nicht", meinte zum Beispiel auch Landfrau Erika Kupsch. Und Richter nutzte noch die Gelegenheit, die Stöllnitzer Landfrauen zu den 7. Rehnaer Pilztagen in diesem Jahr vom 6. bis zum 8. Oktober in den Kreuzgang des ehemaligen Klosters einzuladen.


    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Bilder lassen sich vom Mikroskop auf den Bildschirm übertragen

    Rehna • Spaziergänger auf der Insel Poel bei Gollwitz haben große Augen bekommen, als sie beobachteten, wie Katrin und Torsten Richter leuchtend orange-gelbe bis bräunliche Pilze aus den Büschen holten. "Das sind Winterrüblinge, die haben jetzt Saison und schmecken lecker", erklärten die Pilzprofis aus der Klosterstadt.

    Der Winterrübling oder auch Samtfußrübling ist an seinem bräunlich-schwärzlich-samtigen Stiel zu erkennen. Verwechslungsgefahr mit anderen Doppelgängern gibt es nicht. Überhaupt besteht im Winter die allergeringste Vergiftungsgefahr. Der Winter-rübling wächst am liebsten an Weiden. Auch der Austernseitling gehört zu den besonders schmackhaften Speisepilzen und hat von November bis Februar und März Saison. In dichten hell- bis schiefergrauen etagenartig aufgebauten Büscheln wächst er besonders gern auf Pappeln, Weiden und Buchen. Und auch das Judas-Ohr oder der Holunderschwamm gehören zu den schmackhaften Winterpilzen. Wie der Name schon sagt, wachsen die hellbraun-fleischlichen Lappen auf Holunderholz.

    Erstes Treffen des Jahres bereits fest terminiert

    Zu ihrem ersten Treffen in diesem Jahr finden sich die Rehnaer und Wismarer Pilzfreunde am 27. Januar um 18.30 Uhr im Rehnaer Deutschen Haus ein. Neben Bilanz und Ausblick auf das neue Pilzjahr inklusive aller Pilzwanderungstermine stellt Vereinsvorsitzender Torsten Richter auch die neuen Errungenschaften vor. Damit werden kleine Pilze bei den Rehnaern jetzt ganz groß. "Durch die freundliche Unterstützung des Umweltministeriums haben wir unter dem Aspekt der Umwelterziehung und Umweltbildung Fördermittel bekommen. Und die haben wir in einen Fotoadapter und eine Kaltlichtquelle gesteckt, so dass wir unser Mikroskop mit einer Digitalkamera und einem Laptop verbinden können", erklärt er. Mikroskopisch kleinste Exemplare können damit sofort fernsehgroß auf den Monitor übertragen und bei Bedarf auch fotografiert werden.

    von Iris Weiß
    aus SVZ vom 06.01.2006

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Rehna - Pilze wachsen nicht im Winter? Ganz falsch

     

    Was ein richtiger Kenner ist, der sucht und findet auch in dieser Jahreszeit die leckeren Gewächse. Wie Rehnaer Pilzfreunde gerade erst bei einer Wanderung über die Insel Poel wieder bewiesen.

    Nichts ist unmöglich und Pilzkenner bekommen gerade jetzt, im Winter, ihre Pfannen mit besonders wertvollen Speisepilzen voll. "Wir haben am 1. Januar einen Spaziergang auf der Insel Poel bei Gollwitz gemacht und total viele leckere Winterrüblinge gefunden", erzählten zum Beispiel Katrin und Torsten Richter, Vorstandsspitze des Rehnaer Pilzvereins. "Da bekamen viele Strandspaziergänger große Augen, als wir die lebhaft orange-gelben bis rotbraunen Pilze aus den Büschen holten", schmunzelte der Pilzprofi, der sich aber auch über das Interesse der Ausflügler freute.

    Der Winterrübling oder auch Samtfußrübling ist an seinem bräunlich-schwärzlichen, samtigen Stiel zu erkennen. Verwechslungsgefahr mit irgendwelchen Doppelgängern gibt es nicht, er hat keine. Überhaupt besteht im Winter die allergeringste Vergiftungsgefahr. Der Winterrübling wächst am liebsten an Weiden. Entlang der gesamten Ostseeküste ist er derzeit am leichtesten zu finden. Auch der Austern-Seitling gehört zu den besonders schmackhaften Speisepilzen und hat von November bis Februar/März Saison. In dichten, hell- bis schiefergrauen, etagenartig aufgebauten Büscheln wächst er besonders gern auf Pappeln, Weiden und Buchen. Die Hutränder sind eingerollt, die weißen Lamellen laufen bis zur Basis. Einen Stiel im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Verwechselt werden kann er höchstens mit dem olivgrauen Muschelseitling. Doch der ist nicht giftig, er schmeckt nur nicht. Und auch das Judas-Ohr gehört zu den Winterpilzen. Es gibt kaum jemanden, der diesen Pilz nicht schon in tiefgekühlten China-Pfannen kennen gelernt hat. In der Natur und ungetrocknet sieht dieser Holzpilz wie hellbraun-fleischige Lappen beziehungsweise Ohren aus. Er ist ein Spezialist auf Holunder.

    Zu ihrem ersten Treffen in diesem Jahr finden sich die Rehnaer und Wismarer Pilzfreunde am 27. Januar um 18.30 Uhr im Rehnaer Deutschen Haus ein. "Ein verpilzter gemütlicher Neujahrsempfang, bei dem ich mich bei allen Pilzfreunden, Pilzinteressierten, Förderern und Sponsoren bedanken und ein pilzreiches neues Jahr wünschen will", erzählt Vereinsvorsitzender Richter. Doch es wird nicht nur Bilanz 2005 gezogen. Es gibt auch einen Ausblick auf das Pilzjahr 2006. Nicht unwichtig sind dabei die Terminabsprachen für gemeinsame und öffentliche Pilzwanderungen.

    Die Auswertung der 6. Rehnaer Pilztage ist immer noch nicht restlos abgeschlossen. Gerade die mikroskopisch kleinen Exemplare schwirren teilweise noch zur genauen Bestimmung bei Experten in ganz Deutschland herum. Über Bombardia bombardia, einen winzigkleinen, keuligen Pilz auf Buchenholz, freut sich Richter dabei immer noch. Der allererste Fund dieser Art, der jemals in der ganzen norddeutschen Tiefebene gemacht wurde. Überhaupt werden kleine Pilze bei den Rehnaern jetzt ganz groß. "Durch die freundliche Unterstützung des Umweltministeriums haben wir unter dem Aspekt der Umwelterziehung und Umweltbildung Fördermittel bekommen und die haben wir in eine technische Ausrüstung gesteckt", erklärt Torsten Richter, der als Biologielehrer auch in seinen Biokursen davon profitiert.

    Denn mit Hilfe eines Stereoskops, das durch einen Adapter mit einer Digitalkamera und einem Laptop verbunden ist, können mikroskopisch kleinste Exemplare jetzt auf den Monitor übertragen und bei Bedarf auch fotografiert werden. Technik, die gerade junge Leute spannend finden. So sitzt zum Beispiel gerade eines der jüngsten Pilzvereinsmitglieder, der jugendliche Alexander Glomb, an der genauen Artenauflistung aller gefundenen Exemplare, die bei den 6. Rehnaer Pilztagen auf die langen Ausstellungstische zum Betrachten oder aber in kleine Schächtelchen zum Mikroskopieren kamen. Auf die Ergebnisse wartet unter anderem auch die Uni Greifswald, die derzeit alle jemals in Mecklenburg-Vorpommern gefundenen Arten auflisten will. Und eine wissenschaftliche Zuarbeit wie in Rehna gibt es dabei selten.



    Von Iris Weiss, LN
    aus Lübecker Nachrichten vom 5.01.2006

    Link:   http://www.luebecker-nachrichten.de

     

  • Rehna - Die 6. Rehnaer Pilztage sind im Kreuzgang des ehemaligen Klosters eröffnet.

    Und Fachleute wie Laien staunen über die Pilzvielfalt. An die zweihundert verschiedene Arten vom dicken großen Steinpilz oder kindskopfgroßen Bovist bis zu kleinen Schwindlingsarten sind dort zu sehen.

    Eine Vielfalt, die nur durch den Fleiß vieler Rehnaer Pilzliebhaber zustande gekommen ist. Denn prinzipiell ist die Pilzlage in den Wäldern durch die anhaltende Trockenheit recht schlecht. Am Donnerstag und Freitag waren die Biokurse der 8. und 9. Klasse der Rehnaer Regionalen Schule ausgeströmt, um sich auf die Suche zu machen. Auch der Kindergarten brachte mit 42 kleinen Steppkes mehrere Körbe voll Pilze vorbei. Die Pilzvereinsmitglieder selber machten alle Wälder im zehn-Kilometer- Radius um Rehna herum unsicher. Stippvisiten reichten auch bis nach Friedrichsthal, den Neumühler See oder das Neuendorfer Moor. "Ein Champignon ist von unserem Pilzsachverständigen Dr. Jürgen Schwik aus Warnemünde mitgebracht worden", erzählt Pilzvereinsvorsitzender Torsten Richter schmunzelnd. "Jetzt sind die Wälder wohl leer", vermutet Vereinsmitglied Volker Jödicke.

    Dem Besucher bietet sich ein umfangreiches regionales Bild, wie er es so kompakt bei einem Waldspaziergang momentan garantiert nicht wiederfindet. So verweist Richter auf den sehr seltenen Porphyrröhrling oder den Pilz des Jahres 2006 - den Ästigen Stachelbart.

    Mit einer Pilz-Dia-Vorführung wusste der Wismarer Pilzexperte Reinhold Krakow am Freitagabend sein pilzinteressiertes Publikum zu fesseln. Heute Nachmittag führt er um 15 Uhr durch die Ausstellung. Sonntagvormittag um 10Uhr treffen sich alle Pilzwanderer zu einer organisierten Wanderung, die jedem Interessierten offen steht. Am Sonntag ist auch ein Fernsehteam des Regionalsenders N3 vor Ort, um für das Magazin "DAS" die Rehnaer Pilzausstellung und ihre vielen Väter zu filmen. "Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an alle", sagte Richter schon Freitagnachmittag beim Bestimmen und Sortieren der vielen Prachtexemplare.

    aus LN vom 22.10.2005

    Link:   http://www.luebecker-nachrichten.de/
  • Tage der Pilze: Viele Infos für Besucher / Kurzfilm im Fernsehen

    Rehna • Flockenstieliger Hexenröhrling, Klumbfuß, Knoblauchschwindling – die Liste interessanter Pilznamen ließe sich unendlich fortsetzen. Nicht nur zum Lesen, sondern zum Anschauen hatte der Pilzverein Rehna anlässlich der 6. Tage der Pilze rund 300 verschiedene Pilzarten gesammelt und bestimmt. "Das ist nicht schlecht", sagte Vereinsvorsitzender Torsten Richter mit Blick auf die eigentlich zu trockene Witterung.

    Nicht nur wegen der Vielfalt hat sich der Besuch der Schau im Kreuzgang gelohnt. Tipps aus erster Hand gab es dort von den Pilzberatern Reinhold Krackow und Irena Dombrowa: "Hier ein Milchling, er macht seinem Namen alle Ehre. Oder dieser Knoblauchschwindling, wer Knoblauchzehen und den Geruch danach nicht mag, sollte mit diesem Pilz würzen."

    Irene Dräger aus Klein Welzin lauschte gespannt. "Aber was ist mit diesem Hexenröhrling. Ist er genießbar?", fragte die junge Frau. Na klar, meinte Torsten Richter und zeigte die Merkmale, wie die fein strukturierte Unterseite des Hutes. "Schauen sie mal, wenn man diesen Pilz aufschneidet, läuft sein Fleisch blau an. Er ist somit unverwechselbar. Allerdings: Roh ist er giftig, abkochen und braten. Dann ist er lecker", so Richter.

    Alles klar meinte Dräger und freut sich nun auf die nächste private Pilzwanderung im Revier Boizenburg und Lübtheen.

    Eine Wanderung im Rampenlicht eines NDR-Fernsehteams gab es am Sonntag. Für die Sendung DAS am Donnerstag oder Freitag gibt es Bilder aus dem Woitendorfer Wald. Wer in diesem Zusammenhang nur an wandernde Pilzsucher denkt, der irrt. Petra Nickel verriet, wie sie die Pilze in der Pfanne zubereitet.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 25.10.2005

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Rehna - Eine prachtvolle Schau von Pilzen aus der Region hatte es am kommenden Wochenende in Rehna werden sollen.

    Doch jetzt kommt die Absage. Nicht aus freien Stücken, sondern dem sonnigen Wetter der vergangenen Wochen geschuldet. Auf den trockenen Waldböden mögen sich weder Röhren- noch Lamellenpilze zeigen. Kurz: der Ausstellung mangelt es an Schaustücken.

    Alle Mühen, alle Vorbereitungen waren vergeblich. Die jährliche Pilzausstellung in Rehna, die der Pilzverein "Heinrich Sternberg" für das kommende Wochenende angekündigt hatte, muss verschoben werden. "Wir haben am Wochenende mit mehreren Vorstandsmitgliedern eine Testsammlung durchgeführt, doch außer ein paar dauerhaften Holz- und Rindenpilzarten fanden wir nichts", bedauert der Vereinsvorsitzende Torsten Richter.

    Sowohl in den Cramoner Buchenhängen, im Brümmersal, im Woitendorfer und im Botelsdorfer Wald machten sich die Sammler voller Elan auf die Suche. Doch nach ihrer Rückkehr fielen Worte wie "Depri-Tour" und "Horror-Trip". Keinen einzigen Speisepilz hatten sie gesichtet.

    "Auch auf Anraten unserer Pilzsachverständigen haben wir daraufhin im Vorstand die Entscheidung getroffen, die Ausstellung zu verschieben", informierte Richter. "So eine Ausstellung, wie wir sie jetzt zustande kriegen würden, können wir unseren Pilzfreunden einfach nicht zumuten." Schuld an der Misere ist das herrlich sonnige Wetter der vergangenen Wochen. Der Waldboden ist trocken, die Pilzsammler sind am und die Pilze derzeit im Boden.

    "Für eine Pilztagung wär das hier große Klasse", meint Pilzprofi Richter und hält einen Ast mit einem grau-schimmeligen Belag in die Höhe. "Peniophora lycii - ein Rindenpilz", erklärt er. Doch Otto-Normalpilzsammler kann damit herzlich wenig anfangen. Für die von ihm bevorzugten Sammelobjekte wie Champignon, Hallimasch und Co. fehlt jedoch die Feuchtigkeit.

    Zwar sorgte der Regen am Montag für Schadensbegrenzung - die Zeit für ein wirklich üppiges Pilzwachstum bis zum Wochenende wäre aber einfach zu kurz, und auch die Temperaturen lassen derzeit zu wünschen übrig. "Wir geben den Pilzen jetzt bis Ende Oktober noch Zeit, um zu wachsen. Die bereits getroffenen Vorbereitungen sind ja nicht umsonst", versichert Richter. Dazu gehören 400 beschriftete Kärtchen, die die Mädchen des Bio-Kurses der 9. Klassen gefertigt und nach lateinischem Namen einsortiert haben.

    Auch die neuen hölzernen Hinweisschilder auf die Pilzausstellung stehen bereit. Die Idee kam von Vereinsmitglied und Ehefrau Katrin Richter. Nach ihrem Entwurf wurde der hölzerne Hinweispilz in vierfacher Ausführung vom Vereinsmitglied Artur Nickel in Handarbeit angefertigt. Doch ihren Sinn erfüllen die Aufsteller auch zu einem späteren Termin.

    "Vom 21. bis 23. Oktober wollen wir einen zweiten Versuch für die 6. Rehnaer Pilztage wagen", erklärt Torsten Richter. Am Programm wird inklusive Pilz-Dia-Schau und öffentlicher Wanderung prinzipiell nichts verändert. Der genaue Ablauf wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Zuvor wird an vielversprechenden Stellen aber nochmals gesucht. Vereinsintern sind alle Mitglieder aufgerufen, sich an der zweiten Test-Pilzwanderung am Sonnabend, 8. Oktober, zu beteiligen.

    Wer sich anschauen will, welche Pilze sich in der ersten Oktoberwoche aus dem Boden trauten, kann die Pilzausstellung im Wismarer "Steinpilz" in der ABC-Straße besuchen. Am Wochenende vom 7. bis zum 9. Oktober präsentiert Pilzberater Reinhold Krakow dort die Pilzvielfalt aus der Wismarer Region. Die eigene Pilzausbeute darf an diesen Tagen gern mitgebracht werden. Denn mit der Ausstellung sind ganztägige Pilzberatungen verbunden und Krakow wird die privaten Fundstücke bestimmen.

    Von Iris Weiss, LN
    aus Lübecker Nachrichten vom 28.09.2005

    Link:   http://www.luebecker-nachrichten.de

     

  • Das aktuelle Wetter sorgt für ein Stimmungstief in der Tourismusbranche. Ein absolutes Hoch beschert es dagegen allen Pilzfreunden im Nordwestkreis.

    Sie starten mit Rekordfunden in die Pilzsaison, weiß der
    Vorsitzende des Rehnaer Pilzvereins "Heinrich Sternberg" in Rehna, Torsten Richter.

    Pilze gibt es derzeit in Hülle und Fülle, sagt Torsten Richter. "Ich selbst habe vor kurzem bei einer Pilzwanderung 60 Steinpilze gefunden, zum Teil richtig große Exemplare", erzählt er. Als Ursache nennt er die reichlichen Niederschläge bei relativ milden Temperaturen. "Auch wenn wir frösteln - für Pilze sind Nachttemperaturen zwischen 12 und 18 Grad ideal." Aber so wie die Niederschläge unterschiedlich verteilt sind, können auch die Pilzvorkommen variieren.

    Bewährte Sammelgebiete um Rehna herum sind der Botelsdorfer und der Woitendorfer Wald sowie der Brümmersal. "Es gibt aber auch Pilzsammler, die bekommen ausschließlich im Stadtgebiet ihren Korb voll", erzählt Pilzprofi Richter und geht einmal um den kleinen Bauteich herum, direkt neben der großen Ampelkreuzung. Dort findet er Bilderbuchexemplare vom Hexenröhrling, den Mehlrasling, Camemberttäubling, Hautkopf oder Stadtchampignon.

    Am häufigsten fällt derzeit derzeit der Hainbuchen-Rauhfußröhrling auf. "Ein sehr guter Speisepilz, er ist eng mit dem Birkenpilz verwandt", erklärt der Fachmann. Man findet ihn - wie schon der Name sagt - in jedem guten Wald, in dem Hainbuchen wachsen.

    In einem Schaukasten präsentiert Richter die aktuellen Funde. "Wir wollen als Verein ja auch die Tradition von Heinrich Sternberg fortsetzen", erklärt er den Hintergrund dieser neuen alten Errungenschaft. Denn schon Heinrich Sternberg gestaltete in den 70er und 80er Jahren so einen "pilzigen" Informationskasten für die Rehnaer, an fast dem gleichen Standort, am Markt 1. Für die Umsetzung dieser Idee dankt Richter allen Sponsoren, insbesondere dem Allianzvertreter Eckhard Völker und der Allianzumweltstiftung "Blauer Adler", die sich mit 1000 Euro daran beteiligten. Die Tischlerei Eigenstetter baute den soliden Eichenkasten zum Selbstkostenpreis, und auch Gemeindevertreter Peter Praeger und die Schmiede Wroblewski halfen beim Aufbau mit.

    Seit rund zwei Wochen bestücken Torsten und Katrin Richter den Info-Kasten der besonderen Art alle ein bis zwei Tage mit frischen Exemplaren. Viel Unterstützung erhalten sie von begeisterten Vereinsmitgliedern wie Alexander Glomb, Erna und Ernst Bockhold oder Petra und Artur Nickel.

    Der linke Teil des Schaukastens zeigt eine kleine Dauerausstellung über Porlinge und Zunderschwämme, Pilze, die in einem Radius von fünf Kilometer rund um Rehna wachsen. "Es geht uns neben der Aufklärung auch um die Erforschung der heimischen Artenvielfalt", erklärt der Vereinsvorsitzende Richter. Dargestellt in eben diesem Schaukasten und bei den 6. Rehnaer Pilztagen, die vom 30. September bis zum 2. Oktober stattfinden. Dann werden die 40 Vereinsmitglieder zusammen mit professioneller Hilfe befreundeter Pilzsachverständiger wieder die wohl größte Pilzausstellung Mecklenburgs auf die Beine stellen.

    Mit 306 verschiedenen Arten glänzten sie im vergangenen Jahr. 610 Arten haben sie insgesamt schon in der heimischen Pilzwelt auflisten können. Ihre wissenschaftliche Zuarbeit, wie etwa bei der Aufstellung der Roten Liste der gefährdeten Arten Mecklenburgs durch das Umweltministerium oder bei einer Artenliste des Biosphärereservates, ist dort jeweils sehr willkommen. Und zu guter Letzt wollen die Vereinsmitglieder eben die Erinnerung an Rehnas einzigem Ehrenbürger Heinrich Sternberg pflegen.

    Auch Hildegard Wilke, die eben mal zufällig am Schaukasten vorbeikommt, erinnert sich noch gut an den Rehnaer und seine pilzlichen Lehren. "Schon Sterni hat gesagt, dass man den Grünen Knollenblätterpilz an seinen weißen Lamellen erkennt, denn Champignons haben immer rosa bis rosa-gräuliche Lamellen", sagt sie im Hinblick auf die kürzliche Pilzvergiftung einer Rostocker Familie.

    Von Iris Weiss,
    aus Lübecker Nachrichten vom 12.08.2005

    Link:   http://www.luebecker-nachrichten.de
  • Rehnaer undWismarer Pilzfreunde laden zur gemeinsamen Freizeit

     

    Rehna • Einen echten Höhepunkt des Pilzjahres verspricht der Rehnaer Verein "Heinrich Sternberg". Die Mitglieder wollen zusammen mit den Wismarer Pilzfreunden am Sonnabend, dem 27.August am Roten See in Brüel sammeln, ausspannen und genießen.

    Um 9 Uhr geht es nach kurzer Begrüßung ab in die Wälder um den herrlichen Deichel- und Hohlsee, verspricht Torsten Richter, der Vorsitzende des Rehnaer Pilzvereins. Gegen 13 Uhr ist Entspannung bis 15 Uhr angesagt. Es gibt selbstgekochte Pilzsuppe aus den heimischen Wäldern. Wer möchte, kann auch das preiswerte Gaststättenangebot am Roten See nutzen.

    Richter: "Es ist also Zeit, um auszuspannen, auf der Waldwiese zu schlafen, zu baden, zu angeln, Boot zu fahren – oder was auch immer möglich ist. Das Wetter ist der entscheidende Faktor dabei."

    Ab 15 Uhr ist Fundauswertung, Vorstellung der Pilze und im Anschluss das gemeinsame Gestalten einer Pilzausstellung vor der Gaststätte "Die Blockhütte" geplant. Hier können die Teilnehmer ihre Funde begutachten. Jede Frage wird beantwortet u.a. vom Pilzberater der Hansestadt Wismar und einer weiteren Pilzberaterin und Fischereischeinprüferin.

    Und wer noch Lust hat, ist ab 18 Uhr zum gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer mit Gitarre eingeladen. Über die Dauer der Teilnahme entscheidet jeder der Teilnehmer selbst, der Verein bittet aber um eine kurze Mitteilung bis zum 20. August, wer teilnehmen und Pilzsuppe essen möchte

    Torsten Richter: "Sollte das Wetter nicht Achterbahn spielen, könnte der Tag ein echter Höhepunkt des Pilzjahres mit den Wismarer Pilzfreunden werden."

    aus SVZ vom 11.08.2005

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

     

  • Pilzwanderung des Vereines am Sonntag dem 17. Oktober

    geht es am Sonntag dem 17. Oktober wieder für alle Mitglieder des Pilzvereines Heinrich Sternberg Rehna e. V.. Traditioneller Treffpunkt ist um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna. Von dort aus begeben sich die Pilzfreunde in ein nahegelegenes Waldgebiet. Mit Hallimach, Stockschwämmchen, Rauchblättrigen Schwefelkopf unbd Herbsttrompete ist derzeit in den Wäldern zu rechnen. Natürlich sollen auch wieder möglichst alle Arten erfasst und dokumentiert werden. Also neue, unbekannte Pilze werden den Rehnaer Pilzfreunden mit Sicherheit wieder vorgestellt. Also dann bis Sonntag. Nur bei Regen fällt die Wanderung aus!

  • .....hatten die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. am Ende ihrer letzten Wochenendwanderung in ihren Körben.

     

    Rehna – Demern. Besonders begeistert blickte Frank Fischer am vergangenen Sonnabend in sein luftiges Sammelutensil. Lauter herrlich frische Steinpilze guckten aus dem gut gefüllten Korb und warteten auf die Bratpfanne. Neben Steinpilzen wurden auch die essbaren Rotfußröhrlinge, Perlpilze, Graue Wulstlinge, Frauentäublinge, Maronen und Rotbraune Scheidenstreiflinge gesammelt.
    Aber den Mitgliedern des Pilzvereins ging es nicht allein um das leckere Pilzmenü, viele interessante und z.T. sehr seltene Arten konnten entdeckt und notiert werden. Erst nach der abendlichen, zeitaufwendigen mikroskopischen Nachuntersuchung bestand kein Zweifel mehr an der Richtigkeit der seltenen Funde. Zu den absoluten Raritäten gehörte u.a. der Mosaik-Schichtpilz (Xylobolus frustulatus). Diese Art besiedelt nur uralte, abgelagerte, entrindete Eichenstämme und gilt in Deutschland als „stark gefährdet“ (Rote Liste). Nur wenige Funde sind aus Mecklenburg-Vorpommern bekannt. Weitere Seltenheiten sind die Gelbliche Resupinattramete (Antrodia xantha) und der Parasitische Rötling (Entoloma parasiticum). Diese Funde sind von überregionaler Bedeutung, so das das Vereinsmitglied und Naturfotograf Christoph Völzer (Rehna) die Raritäten in bester Qualität fotografisch dokumentierte und so für die Nachwelt erhalten hat.
    Bei herrlichstem Wetter wurde von den Pilzfreunden eingeschätzt, das sich die Pilzwelt planmäßig entwickelt, aber sich mehr Feuchtigkeit förderlich auf das weitere Pilzwachstum auswirken würde.
    Abschließend sei für alle Vereinsmitglieder daraufhingewiesen, das die nächste Pilzwanderung wieder an einem Sonntag, dem 19. September stattfindet. Treff ist wieder um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna. Also bis dann!

    Torsten Richter


    Datum:   21. September 2004

     

  • Mehr als 320 verschiedene Pilzarten bestimmt / Informative Ausstellung

     

    Rehna • Zu einer Reise in die Welt der Pilze lud vor wenigen Tagen der Pilzverein Rehna ein. Das dreitägige Programm im Rehnaer Kapitelsaal sowie die Exkursion in den Woitendorfer Wald hatten es in sich. Weit über 300 verschiedene Pilzarten wurden gesammelt und im Kapitelsaal ausgestellt. "Am Sonntagabend hatten wir 320 Arten bestimmt und katalogisiert", so Pilzvereinsmtglied Volker Jödicke.

    Mit einem zünftigen Anblasen eröffneten die Mitglieder des Hegeringes Rehna die Tage der Pilze, bevor Pilzspezialist Torsten Richter aus seinem Fundus zahlreiche Dias von Pilzen präsentierte.

    Rund 30 Gäste freuten sich über den informativen Abend. Fachliche Unterstützung und Beratung gab es vom Mykologen Jürgen Schwik und den beiden Pilzberatern Reinhold Krakow aus Wismar und Irena Dombrowa aus Parchim.

    Eine kleine Ausstellung über die Jagd und fotografische Einblicke in die Welt der Pilze gaben der Rehnaer Fotograf Christoph Völzer und der Hegering. Besonders durch die Wahl verschiedener Perspektiven gelang es Christoph Völzer, den Lebensraum Wald und die Welt der Pilze darzustellen. Ebenso interessant waren die Microfotos von Schülern der Rehnaer schule – Fotos von Pflanzenteilen, die mit Hilfe eines Mikroskopes aufgenommen wurden.

    Am folgenden Tag waren die Tage der Pilze von Kommen und Gehen geprägt. Pilzsammler, wie Heinz Ulrich aus Botelsdorf, brachten sogar Raritäten wie den "Strubbelkopf" im Korb mit nach Rehna. Obwohl dieser Pilz ungenießbar ist, freuten sich Schwik und Richter darüber. Der dunkelbraune und eher unregelmäßig schuppige Pilz ist eher selten zu finden. Der Fund von Ulrich bereicherte somit die Ausstellung.

    An Formen und Farben hatte die Ausstellung dem Betrachter viel zu bieten. Ebenso interessant waren die zahlreichen Namen wie Grauer Wulstling, Flaschenstäubling oder Scharfer Honigtäubling. Jene Besucher, die mit Pilzen eigentlich nicht viel am Hut hatten, bekamen Dank des Engagements des Pilzereins eine Artenvielfalt präsentiert, wie sie es nur selten zu sehen gibt.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 6.10.2004

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

    Datum:   06. Oktober 2004

     

  • Holzkolosse für Ausstellung im Oktober gefertigt

    Auch in diesem Jahr wollen Förderer und Mitglieder des Pilzvereins "Heinrich Sternberg Rehna" eine Pilzausstellung organisieren. Der Termin dafür steht bereits fest. So werden vom 1. bis 3. Oktober mit Prof. Dr. Jürgen Schwik und Reinhold Krakow wieder zwei der beste Pilzkenner Mecklenburg-Vorpommerns dem Rehnaer Pilzverein den Rücken stärken und allen Besuchern beim Thema Pilze Rede und Antwort stehen.

    Bereits jetzt wird an extravaganten Ausstellungsstücken gearbeitet. Mit Kettensäge und Spezial-Werkzeugen wie Dechsel, Zugmesser, Klopfholz und Beitel (Stemmeisen zur Holzbearbeitung) verwandelten der zimmermannerfahrene Artur Nickel und Vereinschef Torsten Richter mächtige Pappelstämme in 1,20 Meter große Holzpilze. Ihr "Frischgewicht": gute 60Kilogramm bei einem Hutdurchmesser von 65 Zentimetern.

    Von solchen Kolossen namens Steinpilz und Co. wird der wald- und wiesenerprobte Pilzsammler auch 2004 wohl nur träumen können. Nur aus Holz werden diese Wünsche lebendig und sollen im Oktober dann den Eingangsbereich der Ausstellung zieren und möglichst viele Besucher auf die Pilzschau aufmerksam machen, anlocken und, wenn möglich, auch ein bisschen begeistern.

    von Torsten Richter
    aus SVZ vom 28.02.2004
    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Arthur Nickel und Torsten Richter bauen Pilze aus Pappelstämmen

     

    Die Pilzsaison hat noch lange nicht begonnen und so dachten sich die Rehnaer Pilzfreunde Arthur Nickel und Torsten Richter versuchen wir uns an der Pilzgestaltung aus Holz. Mit der Motorsäge wurde an den Pappelstämmen zunächst die grobe Arbeit verrichtet und dann mit viel Geschick der Pilz gestaltet. Die Prachtexemplare werden für die nächsten Tage der Pilze im Oktober 2004 als Dekoration dienen.

  • Winterliche Leckerbissen im November

     

    Von November bis in den Februar finden wir den Austernseitling (Pleurotus ostreatus) in den heimischen Wäldern als winterlichen Leckerbissen insbesondere an Rotbuchen.

    Die Huthaut des schmackhaften Speisepilzes variiert zwischen grau, graubraun und graublau. Die 4 bis 15 Zentimeter großen Hüte sitzen seitlich auf kurzen weißen Stielen, daher der Name Seitling. Der muschel oder zungenförmige Austernpilz wächst immer in Büscheln übereinander, der Hutrand ist eingerollt, die dichten weißen, bei älteren Exemplaren blassbraunen Lammellen laufen am Stiel herab.

  • Reinhold Krakow am Sonnabend als Berater dabei

    Wismar Am Sonnabend lädt die Volkshochschule Gadebusch wieder alle Pilzfreunde zu einer Wanderung im Woitendorfer Wald ein. Als fachkundiger Führer ist der Wismarer Reinhold Krakow dabei, seit kurzem Deutschlands einziger Pilzberater auf privater Basis.

    "Die Ästhetik, die Formenvielfalt und die unzähligen Farbschattierungen haben mich schon von Klein auf fasziniert. Viele Arten sind noch unentdeckt, schmecken hervorragend, sind giftig oder Medikament", zählt Reinhold Krakow einige Aspekte der Pilzkunde oder Mykologie auf. Ein Fachgebiet, in dem er sich hervorragend auskennt, auch Dank der ehemaligen Wismarer Pilzberaterin Annalotte Heinrich, die ihn schon als Junge unter ihre Fittiche und mit in den Wald nahm. Eine Vorbildfigur, die die Pilzberatung in der Hansestadt prägte und Reinhold Krakow gleich mit. "Mein Lehrstück als Konditorlehrling war eine Pilztorte, das heißt eine Buttercremetorte mit einem Fliegenpilz als Motiv", schmunzelt Krakow in Erinnerung daran.

    13 Jahre arbeitete er als Konditor, Ofenführer und Schichtleiter im Backwarenbetrieb Wismar im Dreischichtsystem. Die anschließende Pilzberatung in der Lübschen Straße war dann eine ständige vierte Sonderschicht.

    Nach der Wende wurde der Backwarenbetrieb geschlossen. "Ich wurde arbeitslos und habe mich voll in die Pilzberatung reingekniet", erzählt er. AB-Maßnahmen wechselten mit arbeitslosen Phasen ab, bis sich die Stadt Wismar im Herbst 1999 den ersten teilzeitangestellten Pilzberater leistete. Denn die Pilzberatung in der Hansestadt hatte sich zu einem Markenzeichen entwickelt, das über die Grenzen hinaus viel Anerkennung fand.

    "Doch das unbewohnte Haus in der Lübschen Straße, in der die Pilzberatung untergebracht war, brach mir quasi überm Kopf zusammen. Durch die marode Elektroleitung kam es zu einem Brand, Vandalen zerstörten Türen, stahlen den selbst gekauften Computer - Bedingungen, unter denen ich nicht weiter arbeiten wollte", erklärt der Pilzprofi seine Motivation, als ICH-AG den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Seit vier Wochen lädt "Der Steinpilz" in der ABC-Straße, gleich neben der Nikolaikirche zur Beratung ein. Eine ständige Frischpilzausstellung mit über einhundert Arten der Saison geben für einen Euro Eintritt einen eindrucksvollen Überblick. Auch die Beratung kostet von nun an Geld - zwei bis fünf Euro je nach Aufwand.

    Doch bei der Wanderung am Sonnabend bleibt alles wie bisher, außer der Anmeldegebühr zahlen die Teilnehmer, die sich um 9 Uhr an der Kreuzung Dechow-Demern-Carlow treffen, nichts.

    von Iris Weiß
    aus SVZ vom 9.10.03
    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Sonntag, 12. Oktober 2003
    Treffpunkt: 9.15 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna

    Für alle Interessenten der heimischen Pilzwelt bietet der Rehnaer Pilzverein eine Pilzwanderung am kommenden Sonntag an.
    Treffpunkt ist das Lange Haus in Rehna. Für Mitglieder des Pilzvereines ist die Wanderung kostenlos. Nichtmitglieder werden um eine "Spende" von zwei Euro gebeten. Bei strömenden Regen fällt die Wanderung aus.

  • Rehnaer Pilzverein präsentierte 230 heimische Arten bei den vierten Tagen der Pilze

    "Ein Lichtblick in einem ansonsten düsteren Pilzjahr", so fasste Pilzexperte Professor Doktor Jürgen Schwik die Pilzfülle bei den vierten Rehnaer Pilztagen insbesondere bei der Wanderung im Rehnaer Staatsforst zusammen. Gut 230 verschiedene Arten trugen Vereinsmitglieder und große und kleine Pilzsammler rund um ihre Heimatstadt für eine aussagekräftige Ausstellung zusammen.

    So landete z.B. die Krause Glucke von Erna Bockhold nicht in der Pfanne, sondern wurde zur Ausstellung in den Kapitelsaal gebracht. Vorstandsmitglied Jörg Müller steuerte eine besondere Rarität aus Cramonshagen bei: den rosahütigen Röhrling, ein Steinpilz, der auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Auch sechzig Kinder vom Kindergarten und die Schüler des Biologiekurses der Käthe-Kollwitz-Schule machten die Benziner Tannen und den Rehnaer Staatsforst unsicher und krempelten jedes Laubblatt um. Heraus kam eine farbenprächtige und lehrreiche Ausstellung, die von Freitagabend bis Sonntagnachmittag für einen geringen Unkostenbeitrag zum Besichtigen, Vergleichen und Fachsimpeln einlud.

    Rund vierzig Interessierte folgten am Freitagabend dem Diavortrag von Torsten Richter, dem Vorsitzenden des Rehnaer Pilzvereins. Zum Thema "Pilze rund um Rehna", entpuppten sich unter der fachkundigen Führung verkohlte Birken, verschimmelte Äste und bekleckerte Häufchen als zum Teil seltene und gefährdete pilzliche Funde. Das anschließende Pilzquiz absolvierten nur die drei Schüler Nadja Jödicke, Désireé Liesche und Alexander Glomb aus dem Biologiekurs fehlerfrei. Ein Pilzbuch war ihr Lohn.

    Aus der Theorie in die Praxis wollten am Sonnabendvormittag dreißig fleißige Pilzsammler. "Man ist alleine ja oft sehr unsicher", erklärt die Gadebuscherin Ingeborg Seemann ihre Motivation. Und trotz der anfänglich düsteren Prognosen wegen Hitze und Trockenheit brachten alle eine vollständige Pilzmahlzeit zusammen. In den Feuchtgebieten des Rehnaer Staatsforstes wimmelte es an manchen Stubben geradezu vor Stockschwämmchen, Hallimasch oder Rauchblättrigen Schwefelköpfen. Alles ausgezeichnete Speisepilze und auch einige Steinpilze, Rotfüßchen und Maronen wanderten in den Korb.

    Pilzexperten wie Professor Jürgen Schwik, Irena Dombrowa und Reinhold Krakow, beide Pilzberater in Brühl und Wismar sowie die ehemalige Landespilzsachverständige Brigitte Schurig unterstützten die Rehnaer Pilzfreunde vor Ort. "Wir haben viele schöne Gespräche führen können", freute sich Torsten Richter über die Resonanz.

    von Iris Weiß
    aus SVZ vom 29.09.03
    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
  • Ausstellung vom 26. bis 28. September / Wanderung am Sonnabend

    Keine Frage, die Tage der Pilze, sie haben längst begonnen. Den ersten Sammelerfolg präsentierte uns der Woitendorfer Siegfried Thürk - einen Korb voller Steinpilze. Hunderte von Pilzarten werden hingegen am Wochenende bei den 4. Tagen der Pilze in Rehna gezeigt. Ein Muss für Pilzfreunde.

    Siegfried Thürk ist zufrieden. Nach nur einer Stunde Pilze-Suchen im Wald hinter seinem Haus in Woitendorf, ist der Korb gut gefüllt. Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. Und so findet der 65-Jährige sogleich den Weg in unsere Redaktion in Gadebusch. "Schauen sie, sind das nicht schöne Exemplare", freut sich der Woitendorfer. Ein so genannter Vierling, die obligatorischen Durchschnittspilze und ein Steinpilz mit einem Hutdurchmesser von 24 Zentimetern sind dabei. Na, wenn das kein Abendbrot wird.

    Für Thürk, der das Waldstück hinter seinem Haus wie seine Westentasche kennt, ist es bereits der vierte große Weidenkorb voller Pilze. "Seit Mitte September schießen diese ordentlich aus dem Boden", erzählt der Woitendorfer. Verwertet werden die Pilze allemal. "Meine Frau weckt sie ein für Gulaschgerichte oder wir verschenken die Pilze an Freunde beziehungsweise gönnen uns zum Abendbrot eine Pilzpfanne", sagt Thürk und freut sich auf das deftige Gericht.

    Mit seiner Pilzernte hat Siegfried Thürk unweigerlich die Pilzzeit im wahrsten Sinne des Wortes richtig eingeläutet. Am kommenden Wochenende finden in Rehna die Tage der Pilze statt und das zum vierten Mal. Die Organisatoren vom Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. bereiten die Veranstaltung im Kapitelsaal des Langen Hauses bestens vor. "Es wird eine Ausstellung von Mikrofotos geben, welche die Schüler der Rehnaer Schule angefertigt haben. Kleine Dinge ganz groß, so das Motto der kleinen Bilderschau, die Einblicke der besonderen Art gewährt.

    Die Eröffnung der Pilzschau findet dagegen waidmännisch statt. Der Hegering Rehna lädt am Freitag um 19 Uhr zum Anblasen, bevor Pilzexperte Torsten Richter seine Dias zum Thema "Pilze rund um Rehna" präsentiert. Wer gut aufpasst, hat beim anschließenden Wissensquiz beste Chancen eines der Buchpräsente zu erhalten. "Wir haben 15 Fragen vorbereitet. Wer schon mal trainieren möchte, kann dies im Internet bei www.rehna.de machen", sagt Volker Jödicke.

    Quiz und Diavortrag geben einen Vorgeschmack auf die Pilzwanderung am Sonnabend. Um 9.30 Uhr ist Treffpunkt vor dem Langen Haus. Mitmachen kann jeder Pilzsammler gegen einen Unkostenbeitrag von einen Euro, Vereinsmitglieder und Förderer zahlen nichts.

    Pilzsammler, die am genannten Wochenende auf eigene Faust in die Wälder wollen, können dennoch den Service vom Pilzverein nutzen. "Es ist ständig ein Pilzexperte vor Ort für Bestimmungen", sagt Jödicke. Selbst Kleingartenbesitzer, die einfach mal nur wissen möchten, welcher Pilz da gerade im Mulch oder auf der Wiese wächst, dürfen sich angesprochen fühlen.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 23.09.03

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

     

  • Finanzamt erteilt vorläufige Bescheinigung zur Gemeinnützigkeit / Teilnahme am GEO-Tag geplant

    Kaum haben die ersten Mitglieder am 21. März dieses Jahres das Gründungsprotokoll mit ihrer Unterschrift unterzeichnet, da konnte Schatzmeister Jörg Müller auf der Vorstandssitzung des Pilzvereins "Heinrich Sternberg" Rehna weitere gute Nachrichten verkünden.

    Seit dem 7. Mai, nach knapp zwei Monaten, hat das Finanzamt Schwerin dem in Gründung befindlichen Pilzverein die "Vorläufige Bescheinigung zur Gemeinnützigkeit" erteilt. Konkret heißt das, Förderer, Mitglieder und Interessenten, die das Anliegen des Vereins z.B. durch Spenden und Mitgliedsbeiträge unterstützen möchten, können dies auch steuerlich anerkannt bekommen. Für die entsprechenden Spendenbescheinigungen ist Schatzmeister Jörg Müller verantwortlich und kompetenter Gesprächspartner.

    Der Vorstandes bedankte sich deshalb bei Pilzfreund Müller. Er ermöglichte, dass bisher alles recht reibungslos verlaufen ist. Den nächsten Schritt haben die vier Vorstandsmitglieder des Rehnaer Pilzvereins in der Gadebuscher Notarkanzlei Biermann-Ratjen vollzogen. Der Jurist wurde bevollmächtigt, die Eintragung in das Vereinsregister vornehmen zu lassen. Gerne übernahm er diese nicht ganz alltägliche Aufgabe, die den Pilzfreunden zu einer stabilen finanziellen Lage verhelfen soll.

    Christian Biermann-Ratjen, vielen bekannt als Kabarettist des Hamburger Spottvereins, outete sich während der Unterzeichnung übrigens als Pilzinteressierter und will die "pilzigen" Wanderungen im Herbst gerne nutzen und vielleicht sogar bald selbst Vorstandsmitglied werden.

    Als nächstes größeres Vorhaben will der Pilzverein am 5. GEO-Tag der Artenvielfalt in Haus teilnehmen. Am 14. Juni steht dann das Grüne Band - der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen - im Mittelpunkt. Im Bereich des Biosphärenreservates Schaalsee findet eines von fünf Satellitenprojekten statt. Das Exkursionsgebiet erstreckt sich rund um den Röggeliner See und eine Gruppe des Vereins wird dort die Pilze unter die Lupen bzw. Mikroskope nehmen. Eine Vielzahl verschiedener Biologen und Ökologen widmet sich den diversen anderen Tier- und Pflanzengruppen.

    Wer Kontakt zum Pilzverein aufnehmen möchte, kann dies unter www.rehna.de und per email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! tun.

    von Torsten Richter

    aus SVZ vom 23.05.03

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html

     

  • Finanzamt Schwerin hat am 7.Mai 2003 den Pilzverein die vorläufige Gemeinnützigkeit bescheinigt

    Die erste Hürde ist genommen, der Pilzverein Heinrich Sternberg Rehna hat die Bescheinigung der vorläufigen Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Schwerin erhalten.
    Vorläufig deshalb, weil bisher die Eintragung des Vereines ins Vereinsregister noch offen ist.
    Die Gemeinnützigkeit des Pilzvereines bezieht sich auf:
    Naturschutz und Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder.
    Der Rehnaer Pilzverein kann somit, Spendenbeschenigungen und Beschenigungen für Mitgliedsbeiträge nach amtlich vorgeschriebenen Vordruck (§ 50 Abs. 1 EStDV) ausstellen.
    Nähere Informationen erteilt der Vorstand. Die Vorläufigkeit gilt zunächst längstens für 18 Monate.
  • Pilzverein Rehna wurde aus der Taufe gehoben

    "Wir wollen nicht tagen, sondern durch die Wälder streifen", formuliert Jörg Müller, Vorstandsmitglied des Pilzvereins Rehna, die Ziele des am Freitag neu gegründeten Vereins. 20 Freunde "deftiger Pilzpfannen" und der Natur trafen sich in der Rehnaer Schule, um den wohl ersten Pilzverein in Mecklenburg-Vorpommern aus der Taufe zu heben.

    Den schwierigsten und formalsten Akt, die Verlesung und Abstimmung über die Satzung, haben die Pilzfreunde hinter sich gebracht. Darin eingeschlossen war die Wahl des Vorstandes. Dieser setzt sich aus Torsten Richter (Vereinsvorsitzender), Jörg Müller, Volker Jö-dicke und Kathrin Richter zusammen.

    Nun steht dem Verein die Eintragung ins Vereinsregister bevor und die Beantragung der Gemeinnützigkeit.

    Ungeachtet dessen sind die ersten Wanderungen schon geplant, denn für die Pilzfreunde beginnt die Saison bereits im Mai mit einem Streifzug über die Wiesen. Größte Veranstaltung werden die jährlich stattfindenden "Tage der Pilze"sein. Diese finden in diesem Jahr am 26. und 27. September statt.

    Ohne Logo will auch der Pilzverein nicht leben. Dies ist geprägt durch den Schriftzug "Pilzverein" und eine Zeichnung der Herbsttrompete. Ein Pilz, der in den Buchenwäldern rings um Rehna in zahlreicher Form vorkommt. Seine dunkle Färbung ist nicht jedermanns "Geschmack", aber Pilzkenner schätzen diesen bis zu 15 Zentimeter hohen Pilz als Delikatesse.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 25.03.03

    Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
    Link2:   http://www.pilzepilze.de

    Datum:   25. März 2003

     

     

  • 18 Pilzfreunde nahmen an der Gründungsveranstaltung teil

    Geschafft, der erste freie Pilzverein in Mecklenburg- Vorpommern ist gegründet. Im Beisein von Prof. Jürgen Schwik, von der AG Mykologie in Mecklenburg- Vorpommern, erfolgte am 21. März 2003 die Gründung des Pilzvereines "Heinrich Sternberg" Rehna.
    Zum ersten Vorsitzenden wählten die anwesenden Pilzfreunde den Biologielehrer Torsten Richter, sein Stellvertreter ist Volker Jödicke, Schatzmeister des Vereines wurde Jörg Müller und Katrin Richter wurde als Schriftführer gewählt. 

  • Am 21. März ist der "Tag des Waldes". Mecklenburg-Vorpommern hat insgesamt eine Waldfläche von 504.000 Hektar. "Das Land setzt sich für den Erhalt, die Mehrung und den Schutz seiner Waldflächen ein", betont Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD). Welche Bedeutung der Wald für das Bundesland habe, lasse sich an einigen Fakten erkennen:


    Wussten Sie schon.....

    ..., dass auf jeden Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern im Durchschnitt 0,26 ha Wald entfallen?

    Rein statistisch entfällt damit auf jeden Einwohner im Land doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der Bundesrepublik mit 0,13 ha Wald je Einwohner.

    ..., dass Mecklenburg-Vorpommern den gesündesten Wald hat?

    Alljährlich werden durch die Waldschadensinventur die Wälder Deutschlands auf Schäden kontrolliert. Im vergangenen Jahr wurden in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit 10 Prozent "deutlichen Schäden" die geringsten Waldschäden der Bundesrepublik festgestellt.

    ..., dass in Mecklenburg-Vorpommern die ältesten Eichen Europas stehen?

    In Ivenack, unweit von Stavenhagen, stehen die 1000jährigen "Ivenacker Eichen". Ihre urwüchsige Erscheinung und die hohe Lebenserwartung geben ihnen das Sinnbild von Kraft und Stärke. Im Mai wird hier der rekonstruierte Barockpavillion mit einer informativen Eichensaustellung eröffnet.

    ..., dass in Mecklenburg-Vorpommern in einer Sekunde 0,12 Kubikmeter Holz nachwachsen?

    Im Jahr wachsen pro Einwohner 2,18 Kubikmeter Holz zu. In 4 Sekunden ist das eine Holzmenge, die dem durchschnittlichen Kofferrauminhalt eines Pkw entspricht.

    ..., dass beim Wachstum von 1 Kilogramm Holz 1 Kilogramm Sauerstoff produziert und 1,4 Kilogramm Kohlendioxid verbraucht werden?

    ..., dass eine große Buche 1,7 kg Sauerstoff pro Stunde abgibt?

    Diese Sauerstoffmenge reicht für drei Menschen den ganzen Tag. Die großflächigen unzerschnittenen Naturräume und die gesunde Luft besitzen sowohl für den Tourismus als auch medizinische Aufenthalte eine große Anziehungskraft.

    ..., dass 5-6 Raummeter Brennholz einem Heizölverbrauch von 1000 Litern entsprechen?

    Energie aus Holz ist umweltfreundlich und nachhaltig verfügbar. Immer mehr Menschen entdecken den Energiestoff Holz. Die Landesforstverwaltung hatte daher am 1. März 2003 beim 2. Waldbauerntag zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Energieholz eingeladen. Bei allen Forstämtern im Land können Informationen zum Thema Brennholz und Heizen mit Holz eingeholt werden.

    ..., dass Mecklenburg-Vorpommern das Bundesland mit den größten Schutzgebieten im Wald ist?

    In Mecklenburg-Vorpommern wurden zum Schutz der Natur 3 Nationalparke, 2 Biosphärenreservate und 5 Naturparke eingerichtet. Neben dem Interesse, diese Gebiete besonders zu schützen und zu erhalten, hat sich der Tourismus besonders hier in der sehr schönen Landschaft entwickelt. Nähere Informationen zu den Großschutzgebieten können aus dem Internet www.natur-mv.de abgerufen werden.

    ..., dass es in Mecklenburg-Vorpommern Waldränder mit einer Länge von ca. 15.000 km gibt?

    Waldränder sind besonders wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Sie haben wichtige Aufgaben beim Schutz des Waldes zu erfüllen(z. B. Schutz vor Sturm, Stoffeintrag, Übersonnung u. ä.). Die Landesforstverwaltung hat daher im Jahr 2000 ein Merkblatt zur Pflege und Anlage von Waldrändern herausgegeben.

  • Interessante Preise zu gewinnen: Pilzbücher, Buch über die Klosterstadt Rehna, und und und...

    1. Welcher dieser Pilze ist Pilz des Jahres 2004?
    Papageiensaftling
    Hausschwamm
    Bronzeröhrling
    2. Welche wesentlichen Merkmale besitzt der Champignon?
    weiße Lamellen, Stiel genattert
    Lamellen jung rosa oder hellgrau, bald schokoladenbraun, Stiel mit Ring
    Lamellen jung creme-weißlich, Stielbasis leicht verdickt und mit einer häutigen Hülle versehen
    3. Die wievielten Tage der Pilze finden vom 1. bis 3.Oktober 2004 in Rehna statt?
    5.
    7.
    3.
    4. Wie nennt man die Fortpflanzungszellen der Pilze?
    Sporen
    Bakterien
    Samen
    5. Welcher Pilz befindet sich im Logo des Rehnaer Pilzvereins?
    Speisemorchel
    Steinpilz
    Herbsttrompete
  • Testen Sie Ihr Pilzwissen und gewinnen Sie!

    Nachdem im Jahre 2002 die Tage der Pilze nicht stattfanden, steht der Termin für die 4. Tage der Pilze in Rehna für das Jahr 2003 im Rehnaer Kapitelsaal bereits fest.
    Organisiert werden die Tage der Pilze vom Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e. V..

     

  • Pilzverein gründet sich Freitag um 19 Uhr / Organisierte Wanderungen

    Morchelwanderung 2002

    Foto: Volker Jödicke
    Morchelwanderung 2002
    Herbsttrompete, Rauchblättriger Schwefelkopf, Papageiensaftling... - Pilzkennern und Feinschmeckern dürften Gaumenfreuden dieser Art nicht unbekannt sein. Doch um Pilze dieser Art zu finden, bedarf es schon eines geschulten Auge. Dies können Naturfreunde künftig im Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. trainieren.

    Raus an die frische Luft, durch den Wald wandern und einfach Freude am Pilzesammeln haben, das ist das Motto und Konzept des vor der Gründung befindlichen Pilzvereins in Rehna. Die Macher, die sind in Rehna nicht unbekannt und so bündelten Pilzkenner Torsten Richter, Volker Jödicke und Jörg Müller ihre Kräfte, um am kommenden Freitag in der Rehnaer Grundschule den Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. zu gründen.

    "Wenn wir schauen, wie viele Interessenten zu den Wanderungen an den Tagen der Pilze kamen, zeigt das doch, wie groß das Interesse an den Pilzen in unserer Heimat ist", sagt Jörg Müller. So konnte Müller seine beiden Mitstreiter nach und nach davon überzeugen, Aktivitäten dieser Art im Rahmen eines Vereines anzubieten. Ganzjährig mit Gleichgesinnten unterwegs sein, was gebe es da Schöneres, stimmen Richter und Jödicke mit ein.

    Den Höhepunkt, da sind sich die drei Macher sicher, bilden in jedem Jahr die Rehnaer Pilztage mit einer umfassenden Schau inklusive Pilzberatung und Fachgesprächen. "Wir wissen noch nicht, was auf uns zu kommt, aber eines ist sicher, wir fühlen uns der Tradition von Heinrich Sternberg verpflichtet, der dafür in Rehna einst den Grundstein gelegt hat", so Richter. Neben zahlreichen Arbeitsgemeinschaften wäre der Rehnaer Pilzverein wohl der einzige dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Für Volker Jödicke ist dabei klar, die Organisationsform Verein solle nicht lähmend wirken, sondern Mittel zum Zweck sein, um auch die Tage der Pilze Ende September auf eine andere Stufe und im Sinne der Stadt zu heben.

    "15 bis 20 Interessierte haben bereits ihre Mitgliedschaft bekundet. Am Freitag wird sich zeigen, mit welcher Anzahl von Leuten der Pilzverein startet", sagt Richter. Offen sei der Verein nicht nur für Rehnaer, auch Dassower und Gadebuscher seien jederzeit willkommen.

    "Ich denke, wenn wir im Herbst so alle 14 Tage eine Wanderung durch unsere Wälder anbieten, ist das eine feine Sache", so Richter weiter. Für ihn beginnt die Pilz-Saison nicht erst im September, sondern mit der Blüte des Löwenzahns. "Eine Pilzberatung darf der Verein allerdings nicht geben. Diese Aufgabe obliegt nach wie vor geprüften Pilzberatern, wie Reinhard Krakow aus Wismar", sagt Volker Jödicke. Doch wenn jemand dieses Zertifikat erhalten möchte, der findet in den Reihen des Pilzvereins Unterstützung.

    Die Gründung des Vereins wird am Freitag, 21. März, um 19 Uhr im Mehrzweckraum der Rehnaer Grundschule vollzogen. Wer schon vorher Einblick in die Satzung nehmen möchte, kann sich im Büro bei Jörg Müller, Am Bahnhof 1, melden.

    von Volker Bohlmann
    aus SVZ vom 19.03.03
  • Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist verschickt.

    Falls Sie sie nicht bekommen haben sollten - oder aber verlegt haben - finden Sie sie noch einmal in unserem Downloadbereich unter "Dokumente".

     

  • ein Beitrag von Torsten Richter

    Rehnaer Pilzfreund entdeckt seit Jahren wieder 1.Morchelbecherlinge

    Rehna/Kirch Grambow. Die Rehnaer Pilzfreunde sind für Ihren Spürsinn bekannt und Vereinsmitglied Matthias Krause hat davon eine „Extraportion“ abbekommen! Der Rehnaer Diakon hat das Pilzjahr 2008 gleich mit dem Fund eines ziemlich seltenen, wie auch außergewöhnlichen Speisepilzes eröffnet!

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    Fast 60 (!) Fruchtkörper des 5-15 Zentimeter breiten, unregelmäßig becher- bis schüsselförmigen, gelb- bis dunkelbraunen Morchelbecherlings entdeckte er unweit von Rehna im beschaulichen Dorf Kirch Grambow! Morchelbecherlinge erscheinen oft jahrelang nicht und dann wieder kommt es zu Massenauftreten, über welches sich Matthias Krause besonders freute! Er erntete und verarbeitete die Pilze zu einem leckeren Menü!

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In Notfällen bei Pilzvergiftungen steht der Pilzsachverständige DGFM Alexander Glomb unter
01738676511 24h zur Verfügung.

Notfallhilfe bei Pilzvergiftungen für Nordwestmecklenburg, Schleswig- Holstein und Hamburg!

oder über

Giftnotruf: 0361 730 730 

Liste von Pilzberatern in MV

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