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Montag, 12 November 2018 18:16

Gut gelaunt durch den sonnigen Herbstwald

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Hallimasch dominiert die regionale Pilzwelt

Rehna. Nach einer frostigen Nacht erwartete die Rehnaer Pilzfreunde am vergangenen Sonntag ein herrlicher Tag ohne Wind und mit Sonne. Und so folgte eine froh gelaunte bunte Schar aus Mitgliedern und Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. dem Lockruf der Pilze. Vereinschef Torsten Richter begrüßte alle aufs herzlichste. Für die Herbstwanderung hatten sich die Pilzfreunde diesmal einen Wald bei Gadebusch ausgewählt.
Nach kurzer Begrüßung gings ab in die Wälder und in kleinen Gruppen durchstöberten die Pilzbegeisterten die ausgedehnten, moosigen Fichtenbestände.
Um es vorweg zu nehmen. Der Maronen- und Steinpilzsammler hätte sicher enttäuscht den Wald verlassen. Die Rehnaer Pilzfreunde wussten aber warum sie in den Wald gingen. Gemeinsam an frischer Luft mit netten Vereinsmitgliedern, das hat gerade heute einen besonderen Wert. Aber es gab auch Pilze. Reichlich Hallimasch, Rauchblättrige Schwefelköpfe, wenig Maronen, Violette Rötelritterlinge und einige Krause Glucken wanderten in die luftigen Körbe. Ein Halt auf dem Nachhauseweg brachte dann die Pilzkörbe zum Überquellen. Hallimaschfreunde kamen voll auf ihre Kosten und füllten ihre Sammelutensilien.
Der interessanteste Fund des Tages war aber kein Speisepilz, sondern der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum). Mandy Heuckrodt entdeckte im moosigen Fichtenforst diese seltene Art, die bislang auf keiner Wanderung festgestellt wurde. Die Chinesen nennen ihn Ling Zhi („Geist-Pflanze“). Weitere gebräuchliche chinesische Bezeichnungen sind „Pilz der Unsterblichkeit“ oder „König der Heilkräuter“. Als Heilpilz findet er in der traditionellen chinesischen Medizin vielseitige Verwendung und gilt dort dem Ginseng ebenbürtig.
Mal sehen was es auf der nächsten Wanderung zu entdecken gibt. Am Sonntag dem 11.November heißt es wieder „ab in die Pilze“.

  • Am Naturobjekt wurden die Funde anschaulich erläutert. TR
  • Artur im Hallimaschwald. TR
  • Katrin Richter und Thomas Müller bei der gemeinsamen Hallimaschernte. TR
  • Pilzverein on Tour im Waldgebiet Vietlübbe Meierei - Kopie
  • Krause Glucke an Fichte. TR
  • Paula Schnürl präsentiert den Hallimasch.TR
  • Mandy, Ihre Gang und eine Krause Glucke. TR

Rehna. Viele Pilzfreunde leiden in diesem Jahr. Der Jahrhundertsommer hinterließ auch Spuren im Reich der Pilze. Bedingt durch die anhaltende Hitze konnten viele Hutträger bislang keine Fruchtkörper bilden und so blieben die Pilzkörbe leer. Totalausfall bei Pfifferling, Steinpilz und Co. sind oftmals die traurigen

Botschaften in diesem Jahr. Es gibt aber auch Ausnahmen.In feuchten Senken haben die leichten Niederschläge sofort Wirkung gezeigt. So kann man derzeit im Umfeld von Birken durchaus fündig werden. Aktuell schieben gerade zwei Röhrlingsarten die zu den schmackhaften Speisepilzen unserer Heimat gehören ihre Fruchtkörper aus dem Erdreich. Und so landeten einige Rotkappen und viele Birkenpilze am Wochenende beim Vorsitzenden des Rehnaer Pilzvereins im luftigen Pilzkorb und dann in der Bratpfanne. Es gibt also auch für 2018 noch einen Hoffnungsschimmer am Pilzhimmel.

Torsten Richter

Samstag, 15 September 2018 20:27

Absage Tage der Pilze 2018

geschrieben von

Liebe Mitglieder und Freunde des Pilzvereins,

ein „Jahrhundertsommer“ liegt hinter uns und wir hoffen, viele von Euch konnten ihn genießen mit langen Terrassenabenden, viel Baden oder einfach viel draußen sein.

Aber leider hat es seit April nicht mehr ausgiebig geregnet und die Böden in den meisten Wäldern sind trocken. Das Pilzwachstum kommt auch durch die wenigen punktuellen Regenschauer nicht so richtig in Gang. Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich sicherlich hier und dort gehäuft Krause Glucken, Birkenpilze o.ä. finden, aber die Artenvielfalt ist es eben nicht. Wir haben uns somit entschlossen, 14 Tage vor den geplanten Tage der Pilze, diese ausfallen zu lassen.

Aufgrund des zu geringen Artenaufkommens werden wir unseren Ansprüchen einer umfassenden Pilzausstellung nicht gerecht. Weiterhin können wir in diesem Jahr den beliebten Pilzimbiss von Irena Dombrowa nicht anbieten und auch unsere berufliche Situation lässt uns im Augenblick kaum Zeit für die Organisation unserer „Tage der Pilze“.

Zu den nächsten Wanderungen innerhalb des Pilzvereins werden wir aber weiterhin spontan einladen, wenn die Pilze dann „sprießen“ (per Mail, wie gewohnt).

Als Alternative zu den „Tagen der Pilze“ würden wir folgenden Vorschlag machen: Wenn es sich vom Pilzaufkommen in den Wäldern lohnt im Oktober/November, dann laden wir an einem Sonnabend zur öffentlichen Wanderung ein, begleitet evtl. von Reinhold Krackow oder Alexander Glomb, mit einer anschließenden kleinen Pilzausstellung der gefundenen Arten.

Vielleicht lässt sich das realisieren mit der Hilfe von Euch. Was haltet Ihr davon? Über eine Rückmeldung Eurerseits würden wir uns freuen.

Torsten Richter

Vorsitzender Rehnaer Pilzverein

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